Kolumnen & Analysen Märkte

Dax Fahrplan vom 07. Juli 2014 / 28. KW - DAX: Übergeordnet weiter im Aufwärtskanal
Admiral Markets - Indizes - 07.07.2014

Der deutsche Leitindex hat in der vergangenen Handelswoche ein beeindruckendes Reversal hingelegt. Am Montagmorgen schwankte er knapp über der Marke von 9.800 Punkten, und es sah so aus, als ob weitere Abgaben folgen sollten. Dies hat sich so jedoch nicht eingestellt, und wir müssen zugeben, auch wir waren überrascht. Die Bullen übernahmen gleich zu Wochenbeginn das Ruder und führten den DAX zunächst an die 9.850- und anschließend auch an die 9.900-Punkte-Marke. Am „Super Thursday“ kam es dann am frühen Nachmittag zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung, die den DAX wieder über 10.000 Punkte brachte. Am Freitag wurde in den USA verkürzt gehandelt, allerdings fehlten, bedingt durch den US-Feiertag, die entsprechenden Impulse. Wir waren in unserem Wochen-Setup davon ausgegangen, dass sich das Wochenhoch bei 9.950 Punkten ausbilden könnte. Die Volatilität am Donnerstag hatten wir weniger dynamisch eingeschätzt.

Wie könnte es weitergehen?

DAX-WS: 10.058...10.077...10.096...10.109...10.117...10.141...10.248...10.372
DAX-US: 10.002...9.960...9.925...9.893...9.874...9.834...9.761...9.726...9.771...9.711?9.634

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.



Übergeordnet hat sich das Chartbild im Tages-Chart durch den Anstieg Ende der Woche aufgehellt. Es ist für den weiteren Verlauf aber entscheidend, dass die Bullen es schaffen, den DAX über der Marke von 10.000 Punkten zu halten und nach Möglichkeit kurzfristig über das Allzeithoch, idealerweise über die Marke von 10.070 Punkten, zu bringen. Gelingt dies auf Tagesschluss-Basis, so wäre dies für die Aufwärtsdynamik umso besser. Fiele der DAX erneut unter die 10.000 oder gar unter die 9.900 Punkte, so wäre dies kurzfristig kritisch zu bewerten.

Übergeordnet ist der DAX nach wie vor im Aufwärtskanal. In der kommenden Woche beginnt die nächste Berichtsaison. Die Unternehmensdaten sollten mit der bereits positiven Erwartungshaltung korrespondieren.

Das wahrscheinliche Szenario:

Wir erwarten, dass sich der Index in der nächsten Woche noch etwas weiter nach oben bewegen könnte. Anlaufmarken wären zunächst das Allzeithoch und anschließend die 10.070/77 Punkte. Sollte diese Marke überzeugend überwunden werden, so hätte der Index das Potenzial, auch die 10.100 Punkte anzulaufen. Wir erwarten in dieser Woche aber nicht, dass diese Marke dynamisch und nachhaltig überwunden wird. Denkbar wäre, dass den Bullen bereits am Allzeithoch die Puste ausgeht und es hier zu Rücksetzern kommt.

Das weniger wahrscheinliche Szenario:

Vorstellbar ist, dass die Rücksetzer in der kommenden Woche wie auch in der vergangenen Woche keine ausgeprägte Dynamik aufweisen, sondern vergleichsweise moderat ausfallen könnten. Sollte sich der DAX unter die 9.900-Punkte-Marke bewegen, so wäre eine Stabilisierung zwischen 9.870 und 9.850 Punkten denkbar. Dieser Bereich war in den letzten Tagen immer wieder Anlaufpunkt und Basis für Erholungsbewegungen. Dies könnte sich auch in der kommenden Woche wiederholen. Von nachhaltigen Notierungen unter 9.800 Punkten gehen wir in der nächsten Woche nicht aus.

Fazit:

Wir erwarten in der kommenden Handelswoche keine stabilen Notierungen über 10.100 Punkten. Rücksetzer sollten einen moderaten Charakter haben. Die Marke von 9.870/50 Punkten spielt eine wichtige Rolle für Erholungen.

Unser Setup für die kommende DAX-Handelswoche:

Short-Einstiege: 10.177/41/09...10.096/77/48...9.996
Long-Einstiege: 9.740/82...9.803/48/74...9.911/48

Weitere Short/Long-einstiege (s. Rückläufe) können dem Chart entnommen werden.

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Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!
Ihr Jens Chrzanowski
Geschäftsführer Admiral Markets Partner Deutschland, MT am Germany GmbH
admiralmarkets.de


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Wochenausblick: Volkswirtschaftliche Daten und Unternehmensnachrichten - 26. KW. 2017
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Helaba Floor Research - Bonds - 26.06.2017
Der ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland gibt den Auftakt für den dieswöchigen Veröffentlichungsreigen. Die Vorgaben sind gemischt, denn die ZEW-Umfrage brachte per saldo eine positive Indikation mit sich. Zwar gab der ZEW-Saldo der Erwartungen leicht nach, der ZEW-Lageindex konnte aber nochmals zulegen. Derweil haben sich die Einkaufsmanagerindizes sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Servicesektor auf hohem Niveau abgeschwächt. Da es zudem zu beachten gilt, dass der ifo-Index im letzten Monat auf ein Rekordhoch geklettert war, sollte ein leichter Rückgang nicht überraschen und nicht überbewertet werden. ... mehr

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