Kolumnen & Analysen Märkte

Warum Chinas Finanzaufseher jetzt bei Bitcoin und Co. ernst machen könnten
etoro Research - Trading Business - 04.01.2018

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die Regulierung von Kryptowährungen und die Entwicklung der Altcoin Ripple:

„Die Aufsichtsbehörden sind hinter den Kryptowährungen her. Das konnten wir Anfang des Monats an der Ankündigung der südkoreanischen Regierung beobachten, den Handel mit Kryptowährungen stark einzuschränken. Gestern hielten die Finanzaufseher Chinas eine Klausurtagung ab, um zu ergründen, wie sich der zunehmende Strombedarf des Bitcoin-Netzwerks einschränken lässt. Denn ein Großteil der Mining-Power von Kryptowährungen entfällt auf China, da Energie dort günstig ist. Würde man diesen Hahn schlagartig abdrehen, könnte das für die Nummer 1 der Kryptowährungen unter Umständen einen folgenschweren Schlag bedeuten.

Technologisch ist Bitcoin bereits überholt. Auch wenn die Mutter aller Blockchains innovativ und revolutionär erscheinen mag, hat das Bitcoin-Protokoll seit seiner Schöpfung im Jahr 2009 kein erhebliches Upgrade erhalten. Die Anzahl der unbestätigten Transaktionen im Netzwerk sind im vergangenen Monat stark angestiegen und in den vergangenen Tagen ist die Transaktionsdauer zwischenzeitlich auf ein Rekordhoch von 11,5 Stunden angestiegen. Die im August implementierte SegWit-Lösung erlaubt es zwar, einen Teil der Transaktionsdaten außerhalb der Blockchain zu speichern. Das sollte für höhere Effizienz sorgen. Doch gegenwärtig nutzen leider weniger als 10 Prozent der Miner diese Option. Für Bitcoin lässt sich nur hoffen, dass sich ein Weg findet, schnell Herr der Skalierungsproblematik zu werden.“

Ripple weiter im Aufwind



„Eine Alternative zu Bitcoin ist Ripple: Der Preis der Altcoin hat seinen rasanten Anstieg auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fortgesetzt. Allein im vergangenen Monat verzeichneten die XRP-Token einen Gesamtzuwachs von 1.343 Prozent und der Kaufdruck hält weiter an. Selbst wenn XRP einen Preis von 10 US-Dollar erreichen würde, würden die Kosten für die kleinstmögliche Transaktion immer noch bloß ein Hundertstel eines Cents betragen. Das bedeutet, dass der XRP-Preis bei 100.000 US-Dollar liegen müsste, damit die Transaktionskosten 1 US-Dollar betragen würden. Damit mehr Menschen von geringen Transaktionskosten profitieren können, müssten aber mehr Banken diese Option einbinden und die Token verwenden.“

Autor: Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro

Über eToro:
eToro ist eine führende Online-Trading und Investment-Community. Die mehrfach ausgezeichnete Plattform verbindet ein globales, wachsendes Netzwerk von sechs Millionen Nutzern. Die von eToro angebotenen Investment-Produkte sind Differenzkontrakte (Contracts for Differences; CFDs) auf Währungen, Aktien, Rohstoffe, Indizes und Exchange Traded Funds (ETFs). Diese Produkte sind hochgradig risikobehaftet und für viele Investoren ungeeignet. Sollte sich der Markt zu Ihren Ungunsten bewegen, droht ein Kapitalverlust über die Geldmittel hinaus, die in einer spezifischen Position investiert wurde. Trader haften für ihre finanziellen Verluste bis hin zum Eigenkapital ihres Accounts.

Trading ist grundsätzlich mit Risiken verbunden. Riskieren Sie nur Kapital, dass Sie bereit sind zu verlieren. Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Aktuelle Kolumnen & Analysen

Sektion US-Märkte & Indizes: Eine bullische Indikation für die kommende Woche, lässt eine Fortsetzung der Erholung erwarten
Formationstrader I S. Grass - Indizes - 25.02.2018
Wochenchart (mittelfristig) Mit einem Wochenhoch bei 2.747 Punkten und einem Wochentief bei 2.697 Punkten konsolidierte der Leitindex S&P 500 die dynamische Erholung seit dem 9. Februar. Die Konsolidierung verlief innerhalb der Handelsspanne der Vorwoche und endete oberhalb der trendbegrenzende Linie des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals. Dies ist positiv zu bewerten! ... mehr

Technische Analyse: DAX-Index zum Wochenschluß wenig verändert
Karsten Kagels - Indizes - 25.02.2018
Der abgebildete Wochenchart des DAX-Index zeigt die Kursentwicklung seit November 2016. Wir blicken auf einen Aufwärtstrend, der im Februar 2016 bei einem Indexstand von 8.700 Punkten begann, und im Januar 2018 ein historisches Hoch bei 13.596,89 Punkten erreichte, bei einem aktuellen Wochenschlusskurs von 12.483,79 Punkten. ... mehr

Chartanalyse: Goldpreis konsolidiert weiter unter dem Vorjahreshoch
Karsten Kagels - Commodities - 25.02.2018
Der abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold-Futures zeigt die Kursentwicklung seit Juni 2016. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt die Kursbewegung einer Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von $1.330,5. Aus Sicht des Wochencharts liegt beim Gold-Future eine große Seitwärtsbewegung vor, die sich über die letzten zwei Jahre erstreckt. ... mehr

Technische Analyse: EUR/USD konsolidiert im Aufwärtstrend
Karsten Kagels - Forex - 25.02.2018
EUR/USD Chartanalyse - Trend, Prognose, Aussichten Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Mai 2017. Jede Kurskerze (Candlestick) stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von 1,2293. ... mehr

DOW JONES - Entscheidende Marke voraus!
Admiral Markets - Indizes - 24.02.2018
(Markt-)Technische Analyse des Dow Jones-Index DJI30 CFD innerhalb der Handelswoche 08.2018 Der große Aufwärtstrend im Dow-Jones (siehe kobaltblauer diagonaler Linienverlauf) ist mit Überschreitung der 25.300 intakt und befindet sich derzeit in einer untergeordneten Bewegungsphase in Richtung des Hochs bei 25.440. ... mehr

Grüner Fisher: Werden Korrekturen wirklich immer heftiger?
Börse Frankfurt - Indizes - 23.02.2018
23. Februar 2018. FRANKFURT (Grüner Fisher). Hilfe, Korrektur! Wenn die Volatilität zuschlägt, prasseln negative Schlagzeilen von allen Seiten auf die Anleger ein. Möglichst große Zahlen, mit einem dicken Minus versehen, ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Es gilt, diese vermeintlich großen Zahlen in den korrekten Kontext zu setzen. ... mehr

Anleihen: Zinsanstieg legt Pause ein
Börse Frankfurt - Bonds - 23.02.2018
23. Februar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nach vielen Wochen rückläufiger Anleihekurse und anziehender Zinsen ist der Markt in dieser Woche von einer gegenläufigen Bewegung geprägt. "Der Zinsanstieg hier und in den USA scheint erst einmal ausgebremst", stellt Arthur Brunner von der ICF Bank fest. Zwar sei es klar, dass die Zeit der ultralockeren Geldpolitik vorbei sei, eine "krasse" Zinswende werde aber nicht erwartet. ... mehr

4x Report: US-Aktien in ruhigerem Fahrwasser – Walmart, Tokai Carbon und Bouygues im Fokus – Gazprom gefragt
Börse Stuttgart - Marktberichte - 23.02.2018
An den amerikanischen Aktienmärkten könnte diese Woche das Motto lauten: „Wie gewonnen, so zerronnen“, resümierte Marc Pusch von der Baader Bank AG in Stuttgart. Gegenüber der Vorwoche notieren die Indizes leicht im Minus. Die Aktien von Walmart (WKN: 860853) standen in dieser Woche im Mittelpunkt des Geschehens. ... mehr

Euwax Trends: Chance vertan - Dax tritt zum Wochenausklang auf der Stelle - TV Sternchen lässt Snapkurs abstürzen
Börse Stuttgart - Marktberichte - 23.02.2018
Zum Abschluss der Zitterwoche sucht der Dax die Richtung und pendelt um den Schlusskurs vom Donnerstag. Rückenwind kommt von der Börse an der Wall Street. VW legt Eckdaten zum Schlussquartal vor Wichtig heute neben vereinzelten Bilanzen, wie z.B. Volkswagen, auch die Zahlen zum deutschen Wirtschaftswachstum und die europäischen Inflationsdaten. Die US-Börsen hatten am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. ... mehr

Halvers Woche: Zeigt Inflation wieder ihre hässliche Fratze?
Börse Frankfurt - Indizes - 23.02.2018
23. Februar 2018. MÜNCHEN (Baader Bank). Die Happy Hour am Kapitalmarkt - so die Angst vieler Anleger - scheint vorbei zu sein, dafür aber sein Untergang nah. Denn die Inflation werde nach einer gefühlten Ewigkeit wieder sprießen wie Unkraut im Frühling. Und dann würde das Ungemach beginnen. Denn steigt die Teuerung, steigen auch die Zinsen. Schließlich wollen Anleger einen Inflationsausgleich haben. ... mehr

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