Kolumnen & Analysen Märkte

Gold und Silber - Gerüchte über Marktmanipulation - Update!
Lars Erichsen - CFD-Brief - Commodities - 15.05.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mit dem Trading hat es zwar wenig zu tun, aber dennoch werde ich sehr regelmäßig zu meiner Meinung nach den zahlreichen Vorwürfen rund um die Manipulation der Gold- und Silberpreise gefragt. Leider habe ich auch keine Erkenntnisse, die über das allgemein Bekannte hinausgehen. Gerne versorge ich Sie aber mit aktuellen Informationen und Berichten zu diesem Thema. Spannend ist es allemal.

Untersuchungen



In den letzten Jahren gab es Untersuchungen durch die US-Regulierungsbehörde, ob die Preise am weltgrößten Goldmarkt in London künstlich beeinflusst wurden. Das offizielle Statement lautet dann stets: Die Commodity Futures Trading Comission (CFTC) überprüfe die Preissetzung. Tatsächlich trifft sich zweimal täglich eine Hand voll Banken und legt den Spot-Preis für eine Unze physischen Goldes fest. Aus heutiger Sicht ein relativ altmodischer Vorgang.

Theodor Butler
Den Namen „Theodor Butler“ haben Sie an dieser Stelle bereits kennengelernt. Er ist der prominenteste Vertreter der These, dass der Silbermarkt massiv durch sogenannte „Leerverkäufer“, die von fallenden Kursen profitieren, manipuliert wird. In seiner letzten Analyse aus dem März dieses Jahres wird Butler sehr konkret. Aus seiner Sicht sind es acht Banken, die die gesamte Netto-Short-Position von 98.000 Kontrakten (490 Mio. Unzen) halten. Der größte dieser Marktteilnehmer sei JP Morgan. Diese Bank müsse man allerdings gedanklich von der Liste streichen, da sie schlau genug gewesen sei, mehrere Millionen Unzen Silber im Laufe der Jahre gekauft zu haben, notfalls also liefern könnte. Die Lage der restlichen sieben Institute beschreibt Butler so: “Die anderen sieben Leerverkäufer sind praktisch wandelnde Tote, weil sie ihr Schicksal nicht mehr selbst in der Hand haben. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, eine Short- Position einzudecken – durch physische Auslieferung oder durch Rückkauf der Short-Position.“

Welches Fazit zieht Butler?



Im März wurden rund 15 Mio. Unzen physisch ausgeliefert. Tatsächlich ging der Großteil wieder an JP Morgan. Dem gegenüber stehen in der Analyse von Butler etwa 350 Mio. Unzen auf der Short-Seite. Wie lange dieser Zustand noch anhält? Ich habe darauf keine Antwort.

Autor: CFD-Brief Redaktion, http://www.cfd-brief.de/

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