Trading Business News

Suchen Sie ihren eigenen Rhythmus - Wie Algorithmen den Handel verändern
Lars Erichsen - CFD-Brief - Trading Business - 12.03.2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
auch sonst ist Ihnen vollkommen klar, dass Sie an dieser Stelle keine in Stein gemeißelten Wahrheiten lesen, sondern meine persönliche Meinung. In diesem Fall möchte ich auf diesen Umstand ganz besonders hinweisen. Sprechen wir nämlich über Algo-Trading, den Hochfrequenzhandel oder ganz allgemein über computergestützte Aufträge an der Börse, dann bleibt nicht mehr als der vage Blick in eine Black Box. Ob und wie Firmen sich auf diese Weise unterstützen lassen (und besonders in welchem Umfang) ist nicht veröffentlichungspflichtig, solange sich die Programme an die Regeln der Börse handeln.

Flash-Crash



Um den letzten sogenannten Flash-Crash ranken sich wieder einige Vermutungen. Vermutung Nr. 1: Er soll absichtlich ausgelöst worden sein, um verschiedene Produkte, die sich auf Volatilitätsindizes beziehen, massiv zu beeinflussen. Tatsächlich hat sich die Vola in einem beinah irrationalen Ausmaß in kürzester Zeit erhöht. Vermutung Nr. 2: Das Zusammenspiel verschiedener Algorithmen hat den Abverkauf erst verursacht. Dafür spricht die Geschwindigkeit der Bewegung und insbesondere die Tatsache, dass davon nur die Aktienmärkte betroffen waren.

Was machen Algorithmen?



Heute soll es nicht um die Vorgänge rund um die Abwicklung zweier großer Vola-ETFs in den USA gehen. Ein Insider vermutet hier Manipulation im großen Stil. Dieser Fall wird uns sicher noch beschäftigen. Viel interessanter erscheint mir langfristig, wie die Programme den täglichen Handel beeinflussen. Soviel erscheint klar: Ihr Bedeutung wächst von Tag zu Tag. Sie können dies an der unmittelbaren Reaktion, etwa auf die Entwicklung der Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen in den USA sehen. Jeder Tick nach oben hat momentan eine sofortige Korrektur an den Aktienmärkten zur Folge. Mit „sofort“ ist „augenblicklich“ gemeint, eine manuelle, also menschliche, Prüfung erfolgt offenbar nicht.

Seitwärtsphasen



Auf eine zunehmende Dominanz programmbasierter Entscheidungen werden Firmen mit noch leistungsfähigeren digitalen Ratgebern reagieren, daran führt kein Weg vorbei. Als Trader kann die Lösung lauten, sich außerhalb der „maschinellen“ Taktfrequenz zu bewegen. Besonders im ultrakurzfristigen Rahmen ist die Konkurrenz einfach zu stark!

Autor: CFD-Brief Redaktion, http://www.cfd-brief.de/
Disclaimer: http://bit.ly/2ivxogi

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