Trading Business News

Bitcoin und Ethereum auf dem Prüfstand – zu viele Transaktionen?
etoro Research - Trading Business - 08.12.2017

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die jüngsten Entwicklungen bei den Kryptowährungen:

„Die Blockchains von Bitcoin und Ethereum scheinen im Augenblick ihre Grenzen zu testen. Während eine virale App namens ‚CryptoKitties‘ bei Ethereum in diesen Tagen allein für circa 20 Prozent des Transaktionsaufkommens des Netzwerks verantwortlich ist, steigt die Anzahl der Bitcoin-Transaktionen durch die jüngsten Kursanstiege. Die Zahl der Bitcoin-Transaktionen, die auf Bestätigung warten, liegt bei einem besorgniserregenden 7-Tage-Durchschnitt von rund 90.000. Die durchschnittliche Transaktionsrate liegt jetzt auf einem Allzeithoch von 4,6 Transaktionen pro Sekunde. Nach wie vor ist es möglich, Transaktionen auf beiden Netzwerken zu beschleunigen, indem man eine höhere Gebühr an Miner zahlt. Doch diejenigen, die den regulären Betrag zahlen, müssen sich in Geduld üben und könnten Verzögerungen mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen erleben.

Selbst wenn die Kapazität der Netzwerke und die Geduld alternativer Investoren derzeit auf den Prüfstand gestellt werden, haben wir noch nicht wirklich irgendwelche harten Grenzen erreicht: Transaktionen werden noch nicht in großem Stil abgelehnt.

Vitalik Buterin, Gründer von Ethereum, arbeitet bereits seit Längerem am Upgrade ‚Constantinople‘, das die lange ersehnte Lösung für das Ethereum-Netzwerk darstellen soll. Bei Bitcoin besteht etwas größere Unordnung. Der Mangel einer zentralisierten Führung erschwert eine brauchbare Lösung. Dennoch sind einige Analysten der Auffassung, dass die Kapazität dadurch erhöht werden könnte, dass immer mehr Nutzer sich für die vielfach diskutierte SegWit-Lösung entschließen.“

Spannung in Südkorea



„Die jüngsten Schätzungen zeigen, dass 21 Prozent des globalen Bitcoin-Volumens in der Südkoreanischen Landeswährung, dem Koreanischen Won, abgewickelt werden. Was aber macht Bitcoin für koreanische Trader abseits des derzeitigen Rekordlaufs der Kryptowährung so spannend? Die Idee, das gegenwärtige Geldsystem zu ersetzen, ist in Südkorea verbreiteter als in anderen Nationen – und das aus drei Gründen.

Erstens aufgrund der angespannten Situation mit Nordkorea. Anhand ihres Nachbarn haben die Südkoreaner eine ganz klare Vorstellung davon, welche Auswirkungen ein totalitäres Regime auf den Wohlstand seiner Bevölkerung hat.

Zweitens ist der Glaube der Südkoreaner auch in ihr eigenes System aktuell auf einem Allzeittief: Die ehemalige Präsidentin Park Geun-Hye wurde aus ihrem Amt verdrängt ist und Samsung-CEO Lee Jae Yong wurde wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet.

Und drittens verlangt der Handel mit Bitcoins einen gewissen Appetit nach Risiko, der in Südkorea besonders stark ausgeprägt ist.

Zwar geben die Gesetzgeber in Südkorea ihr Bestes, um die Situation in den Griff zu bekommen, haben damit aber zusehends Mühe. Bereits im September haben sie ICOs (Initial Coin Offerings) verboten und jetzt auch den Handel mit Bitcoin-Futures.“

Autor: Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro

Über eToro:
eToro ist eine führende Online-Trading und Investment-Community. Die mehrfach ausgezeichnete Plattform verbindet ein globales, wachsendes Netzwerk von sechs Millionen Nutzern. Die von eToro angebotenen Investment-Produkte sind Differenzkontrakte (Contracts for Differences; CFDs) auf Währungen, Aktien, Rohstoffe, Indizes und Exchange Traded Funds (ETFs). Diese Produkte sind hochgradig risikobehaftet und für viele Investoren ungeeignet. Sollte sich der Markt zu Ihren Ungunsten bewegen, droht ein Kapitalverlust über die Geldmittel hinaus, die in einer spezifischen Position investiert wurde. Trader haften für ihre finanziellen Verluste bis hin zum Eigenkapital ihres Accounts.

Trading ist grundsätzlich mit Risiken verbunden. Riskieren Sie nur Kapital, dass Sie bereit sind zu verlieren. Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Aktuelle Kolumnen & Analysen

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Bitcoin und DAX 30 Market Update: Bitcoin rutscht unter 13.000 Dollar-Marke
DailyFX - Marktberichte - 16.01.2018
Der gesamte Cyberwährungsmarkt, einschließlich Bitcoin befindet sich derzeit gehörig unter Druck. Der Bitcoin- Kurs rutscht auf der in Luxemburg ansässigen Plattform Bitstamp zeitweise bis auf 12.710 Dollar und reist den gesamten Markt mit in die Tiefe. Nach CoinMarketCap beträgt die Kapitalisierung lediglich 650 Milliarden Dollar. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX - Dynamik fehlt – Euro als Bremsfaktor
Helaba Floor Research - Indizes - 16.01.2018
Bereits gestern habe ich an dieser Stelle von einem lust- und impulslosen Handelsgeschehen am deutschen Aktienmarkt berichtet. In Folge des gestrigen US-Feiertages haben sich die beschriebenen „Rahmenbedingungen“ nochmals verstärkt. Insofern war der DAX auch nicht in der Lage sich in der Pluszone zu halten. Der weiterhin klar über der 1,22er Marke notierende Euro trug jedoch auch seinen Teil dazu bei. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: USA - Konjunkturstimmung im Mittelpunkt
Helaba Floor Research - Forex - 16.01.2018
In den USA wurden die Zinserwartungen zuletzt etwas unterstützt, weil die Kernteuerungsrate im Dezember leicht und unerwartet zulegen konnte. Andere Wirtschaftsdaten hatten dagegen enttäuscht. Zu nennen sind die Inflationsraten auf den Vorstufen, dort auch die Kernpreisentwicklungen, und die wöchentlichen Arbeitsmarktindikationen. Zwar liegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau, vier Wochen mit Anstiegen in Folge kamen jedoch überraschend. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 159.89-160.91
Helaba Floor Research - Bonds - 16.01.2018
Zum Wochenauftakt stand der feste Euro bzw. die Schwäche des US- Dollars im Fokus der Anleger. Während die Gemeinschaftswährung von zunehmenden Spekulationen auf eine straffere Geldpolitik profitiert, gerät die US- Valuta von mehreren Seiten unter Druck. Die nach der Steuerreform vorprogrammierte höhere Staatsverschuldung und der kontinuierlich steigende Yuan-Kurs lassen für den Greenback nichts Gutes erwarten. ... mehr

DAX: Im Bann des Euro
IG Markets Research - Marktberichte - 16.01.2018
16.01.2018 – 07:20 Uhr (Werbemitteilung): Der Euro setzt seine Aufwärtsbewegung fort und sorgt bei den Anlegern hierzulande zunehmend für Sorgenfalten. Zwar ist die Gemeinschaftswährung nach der jüngsten Kletterpartie reif für eine Korrektur, eine weiter anhaltende Euro-Stärke könnte für den deutschen Leitindex zu einem ernsten Problem werden. ... mehr

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Admiral Markets - Indizes - 15.01.2018
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