Kolumnen & Analysen Devisen

Devisen - EUR/USD: Drückt die EZB den Euro wieder nach unten?
Dr. Detlef Rettinger - Forex - 03.07.2014

Kurz vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag kommen Gerüchte auf, die Notenbanker unter der Führung von Mario Draghi könnten nach der Zinssenkung Anfang Juli nachlegen. Entsprechende Forderungen stellte der französische Premierminister Valls auf. Nun wird sich die EZB nicht politischen Forderungen beugen, soviel ist sicher. Klar ist auch, dass die Notenbanker erst einmal beobachten wollen, wie das zuletzt beschlossene umfangreiche Maßnahmenpaket wirkt. Ein Paukenschlag ist bei der Sitzung am Donnerstag daher nicht zu erwarten. Allerdings hätten die Notenbanker sicher nichts dagegen gehabt, wenn sich der Euro noch stärker abgeschwächt hätte, denn eine schwächere Währung ist gut für die Konjunktur und lindert auch den Deflationsdruck. Die Kurserholung von EUR/USD in den letzten Tagen könnte Draghi dazu bewegen, zumindest verbal nachzulegen und weitere Maßnahmen in Aussicht zu stellen. Ob dies aber tatsächlich auf EUR/USD drückt, ist nicht sicher, zumal solche Äußerungen am Markt inzwischen erwartet werden. Dazu kommt, dass am Donnerstag eine Fülle von Konjunkturdaten veröffentlicht werden, die den Wechselkurs stärker bewegen könnten als die EZB-Sitzung. Vor allem die US-Arbeitsmarktdaten, die wegen des Unabhängigkeitstags am Freitag schon einen Tag früher veröffentlicht werden, haben das Zeug dazu, wenn sie Überraschungen bringen. EUR/USD ist erst einmal am Widerstand bei 1,3700 USD abgeprallt. Sollte diese Marke überwunden werden, dann kann es schnell weiter nach oben gehen – eine gute Gelegenheit für Trader! Nach unten ist die Unterstützung bei 1,3590 zu beachten.

EUR/USD (akt. Kurs: 1,3665)
Widerstände: 1,3700 1,3770 1,3800 1,3870
Unterstützungen: 1,3610 1,3590 1,3540 1,3480

USD/JPY (akt. Kurs: 101,48)
Widerstände: 101,60 101,75 102,10 103,00
Unterstützungen: 101,30 100,80 100,00 99,50

USD/CHF (akt. Kurs: 0,8885)
Widerstände: 0,8915 0,8950 0,8975 0,9080
Unterstützungen: 0,8875 0,8860 0,8825 0,8770

GBP/USD (akt. Kurs: 1,7160)
Widerstände: 1,7200 1,7290 1,7350 1,7450
Unterstützungen: 1,7100 1,7040 1,6920 1,6880

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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Euwax Trends: Ketchup Mega Deal geplatzt – Enttäuschung bei Konsumgütern
Börse Stuttgart - Marktberichte - 20.02.2017
Telekom profitiert von Gerüchten um Sprint Übernahme durch T Mobile US Positive Vorgaben aus Übersee bescheren dem deutschen Aktienmarkt einen guten Start in die neue Woche. Der Dax liegt stabil über 11.800 Punkten und flirtet mit dem Jahreshoch bei 11.893 von Ende Januar. Am Freitag endete der Dax unverändert, schaffte auf Wochensicht aber immerhin einen Gewinn von 0,8 Prozent. An der Wall Street hatte die jüngste Rekordjagd vor dem Wochenende zwar an Schwung verloren, doch die Handelsplätze in Japan und China zeigen sich von ihrer positiven Seite. ... mehr

DAX mit Schwung zum Börsenstart - Impulse von der Wall Street fehlen
CMC Markets - Marktberichte - 20.02.2017
Die Rally am deutschen Aktienmarkt heute Morgen hatte zwar Schwung, entpuppte sich aber im Tagesverlauf als nicht nachhaltig. Es fehlten ganz klar die Impulse von der Wall Street. Die Hoffnungen der Anleger stützen sich derweil auch auf eine schnelle Einigung in den Verhandlungen mit Griechenland. Wenn der IWF jetzt allerdings einen Rückzieher macht, könnten diese noch mehr in die Länge gezogen werden. Zudem sorgte der wieder leicht schwächere Euro für Kauflaune an der deutschen Börse. ... mehr

US-Indizes: Ist das noch normal?
RoboForex I B. Wachsmann - Indizes - 20.02.2017
Die US-Indizes bleiben auf Rekordfahrt und verzeichneten in der vergangenen Handelswoche einen Rekord nach dem anderen. Dies blieb auch dem neuen US-Präsidenten Donald Trump nicht verborgen, welcher über die positive Stimmung an den Aktienmärkten twitterte. Mit fünf Allzeithochs an fünf aufeinander folgenden Tagen gelang den drei Leitindizes DOW, S&P und Nasdaq eine Rally, die es so zuletzt 1992 gegeben hat. Dabei kam auch die Frage auf, ob diese Entwicklung noch normal sei. Da bleibt natürlich die Frage, was an den Aktienmärkten überhaupt normal ist. Dazu wird man bei 100 verschiedenen Leuten sicherlich 100 verschiedene Meinungen hören. ... mehr

Wochenausblick: Auf wackligen Füßen
Börse Frankfurt - Indizes - 20.02.2017
20. Februar 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Während die Aktienbörsen in den USA fast täglich neue Spitzenwerte erreichen, geht es beim deutschen Aktienindex um einiges gemächlicher voran. Im Schatten des jüngsten Rekordhochs des Dow Jones schaffte der DAX auf Wochensicht ein Plus von 0,7 Prozent und startete am Morgen bei einem Stand von 11.757 Punkten in den Handel. Nach wie vor stützt sich der Optimismus in Nordamerika auf die Ankündigung zahlreicher Infrastrukturmaßnahmen sowie die Erwartung umfangreicher Deregulierung im Finanzsektor, wie Markus Reinwand beobachtet. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Wie viel Aktien-Rallye ist noch drin?
R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.02.2017
Wird das Polit-Chaos in den USA zu einem Handicap für Aktien? Fährt eine restriktive US-Geldpolitik den Trumponomics nachhaltig in die Parade? Inwieweit können deutsche Industrieaktien von der US-Wirtschaftsvision profitieren? Wirken pro-amerikanische Steueränderungen auf deutsche Exportunternehmen kontraproduktiv? Und kann die Europa GmbH auch vor dem Hintergrund des Super-Polit-Jahrs 2017 gegen die America Corporation bestehen? ... mehr

Volkswirtschaftliche Daten und Unternehmensnachrichten - KW 08/2017
LYNX Broker - Marktberichte - 20.02.2017
Montag In der Nacht zum Montag werden dann um 00:50 Uhr die japanische Handelsbilanz für den Januar und um 01:01 Uhr der Rightmove-Hauspreisindex für Großbritannien im Januar publiziert. Deutsche Erzeugerpreise im Januar stehen um 08:00 Uhr und der Monatsbericht der Deutschen Bundesbank um 12:00 Uhr zur Bewertung an. Die Auftragseingänge der britischen Industrie im Februar seitens CBI werden ebenfalls um 12:00 Uhr veröffentlicht. Am Nachmittag werden um 14:30 Uhr kanadische Umsätze des Großhandels im Dezember und um 16:00 Uhr das Verbrauchervertrauen für die Eurozone im Februar ausgegeben. ... mehr

DAX-Fahrplan: Weiterhin im Trump-Sog
Admiral Markets - Indizes - 20.02.2017
Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 11.672 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 5 Punkte über dem Wochenschluss der Woche zuvor und 12 Punkte über der Eröffnung der Vorwoche. Der Index hat sich damit innerhalb von fünf Handelstagen nicht bewegt. Bereits am Montagmorgen erreichte er allerdings im Rahmen der Vorbörse sein Wochentief. Am Montag konnte sich der DAX dann bis in den Bereich der 11.800 Punkte schieben und sich dort festsetzen. Am Dienstag ging es in einer engen Range seitwärts, der Move an die 11.848 Punkte folgte am Mittwoch. ... mehr

DAX springt in Richtung Jahreshoch – Euro bleibt Zünglein an der Waage
CMC Markets - Marktberichte - 20.02.2017
Überraschung in Frankfurt: Der Deutsche Aktienindex startet nach einer eher lethargisch anmutenden Handelswoche nun mit frischem Schwung und nimmt damit wieder Anlauf auf das Jahreshoch bei 11.893 Punkten. Und das an einem Tag, an dem eine in Rekordlaune befindliche Wall Street wegen eines Feiertages geschlossen bleibt. Wenn es also schon nicht mit den US-Börsen im Rücken nach oben geht, dann eben ohne, so lautet das Motto zum Wochenstart an der Frankfurter Börse. ... mehr

Rohöl: Absicherungsbedarf des verarbeitenden Gewerbes auf Höchstniveau
Björn Heidkamp I Kagels Trading - Commodities - 20.02.2017
Zeitpunkt der Analyse: 18.02.2017 Markt: leichtes Rohöl Future Endlos Kontrakt (NYMEX) Letzter Kurs: 53,78 USD/Barrel Analyst: Björn Heidkamp, www.kagels-trading.de Der abgebildete Chart zeigt die mittelfristige Kursentwicklung des Rohöl Futures von 2014 bis heute, bei Kursen von 53,78 USD/Barrel. Ein Notierungsstab bildet das Kursverhalten des Rohöl Futures für jede Woche ab. ... mehr

Analyse: Der DAX kommt nicht aus dem Knick!
RoboForex I B. Wachsmann - Indizes - 20.02.2017
Der deutsche Leitindex kommt trotz steigender US-Indizes und Partylaune an der Wallstreet nicht aus dem Knick und verharrt weiterhin deutlich unter seinem bisherigen Allzeithoch. Damit kommt die Frage auf, warum es dem DAX nicht gelingt von der Rekordfahrt der US-Indizes zu profitieren. Auch in der vergangenen Handelswoche konnte der deutsche Leitindex die positiven Vorgaben nicht für einen bullishen Bruch des Januarhochs bei 11.893 Punkten nutzen und gab vor dem Wochenende wieder deutlich nach. Langfristig bleibt der positive Auftakt zwar intakt, temporär sind weitere Abgaben aber nicht unwahrscheinlich. ... mehr

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