Kolumnen & Analysen Devisen

Dax mit Rekordschlussstand
Helaba Floor Research - Indizes - 04.07.2014

DAX Indikation 10.031 Unterstützungen 9.980 / 9.944 Widerstände 10.050 / 10.104 Handelsbreite 9.920 / 10.104
EuroStoxx 50 Indikation 3.288 Unterstützungen 3.224 / 3.008 Widerstände 3.300 / 3.327 Handelsbreite 3.250 / 3.320

Dow Jones überwindet 17.000er-Marke

Die Stimmungswerte der europäischen Dienstleister sind insgesamt als robust zu bezeichnen, auch wenn die meisten Indizes im Juni nachgaben, was darauf hindeutet, dass die konjunkturelle Dynamik nicht nochmals zunimmt. Die Indizes liegen mit Ausnahme Frankreichs deutlich im Expansionsbereich und in Italien hat sich der Wert signifikant erhöht. Von dieser Seite Stand die Europäische Zentralbank denn auch nicht unter Handlungsdruck. Die EZB hat den geldpolitischen Expansionsgrad bei ihrer gestrigen Ratssitzung unverändert gelassen. Marktteilnehmer hatten zwar nicht mit Leitzinsveränderungen gerechnet, sich jedoch weitere Informationen zu den avisierten ABS-Käufen des Eurosystems erhofft. Diese gab es nicht, obwohl Mario Draghi auf der sich anschließenden Pressekonferenz nochmals deutlich machte, dass die EZB weiterhin handlungsbereit ist und auch in quantitativen Maßnahmen eine Option sieht. Per saldo hatten die Äußerungen des EZB-Präsidenten aber nichts Neues zu bieten.Am heutigen Tag richtet sich das Interesse zunächst auf die Auftragseingänge der deutschen Industrie im Mai. Im Monat zuvor hatte es einen deutlichen Anstieg der Bestellungen um 3,1 % gegenüber dem Vormonat gegeben. Ein leichter Rücksetzer kann daher nicht ausgeschlossen werden. Dass die Konsensschätzung noch unterschritten wird, erwarten wir aber nicht. Am Mittag werden die Rückzahlungsvolumina der beiden LTROs vom Winter 2011/12 bekannt gegeben. In der abgelaufenen Woche wurden zusammen 4,48 Mrd. EUR frühzeitig getilgt. Damit beläuft sich das ausstehende und per Dezember 2014 und Februar 2015 fällige Volumen zusammen auf rund 400 Mrd. EUR und entspricht damit in etwa der Summe der möglichen TLTROs im September und Dezember 2014. Der Nettoliquiditätseffekt wird angesichts dessen begrenzt und allenfalls temporärer Natur sein.

Aktienmärkte:>/strong> Mit Spannung wurde gestern die Zinsentscheidung der EZB (und die anschließenden Kommentare) sowie der US Arbeitsmarktbericht erwartet. Bereits im Vorfeld hatte sich der Dax noch der 10.000er-Marke angenähert und diese im weiteren Verlauf überwunden. Vor allem die guten Daten aus den USA, der Stellenaufbau in den USA lag deutlich über den Erwartungen, sorgten für Rückenwind. Hingegen beinhaltete das Statement der EZB keine großen Überraschungen. Bemerkenswert ist aber auch, dass die zuletzt das Sentiment belastenden Krisen im Irak und der Ukraine mehr und mehr ausgeblendet werden. Im Zuge dessen, entwickelte sich die Volatilität, auf Basis des V-Dax, wieder zurück. Der aktuelle Wert von 12,41 verdeutlicht, die derzeit herrschende Sorglosigkeit. Heute wird der Dax oberhalb der „magischen“ 10.000er-Marke eröffnen. Von welcher Seite Impulse kommen werden, ist mehr als fraglich, denn die US-Börsen bleiben heute, feiertagsbedingt, geschlossen. Entsprechend muss damit gerechnet werden, dass das Handelsgeschäft am Nachmittag recht moderat verlaufen wird.

Charttechnik (Chart - hier klicken): In den letzten Tagen hatten sich bereits technische Erholungstendenzen abgezeichnet, wenngleich diese z. T. widersprüchlich ausfielen. Mit dem Überwinden der linearen Regressionslinie im Bereich von 9.915 Zählern nahm der Aufwärtsimpuls nochmals an Fahrt auf, zumal zusätzlich die obere „Wolkenbegrenzung“ übersprungen wurde. Auch die Indikatoren sind mehrheitlich positiv zu beurteilen. Lediglich die nicht idealtypische Bewegungsdynamik (ADX 18,08) und insbesondere die im Verhältnis viel zu geringen Umsätze lassen Restzweifel an der Nachhaltigkeit des Aufwärtsimpulses zurück.

Hinweis: Für eine größere Darstellung der Grafik öffnen Sie bitte den Link „Charttechnik“.

Helaba Floor Research
www.helaba.de


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Aktuelle Kolumnen & Analysen

DAX taucht wieder ab – Starker Euro, schwache Zahlen
CMC Markets - Marktberichte - 27.07.2017
Starke Bilanzzahlen aus den USA treiben die Wall Street, während eher schwache Unternehmensergebnisse aus Deutschland neben einem starken Euro den Deutschen Aktienindex wieder ins Minus drücken. Bis auf die Allianz konnte heute kein Unternehmen aus dem DAX mit seinen Zahlen überzeugen, sie blieben alle hinter den Erwartungen zurück. Ganz anders in den USA – hier reißt die Serie guter Daten nicht ab. Schwergewichte berichten Quartalszahlen, die über den Erwartungen liegen und heben teilweise den Ausblick an. ... mehr

Auslandsaktien: Airlines im Aufwind
Börse Stuttgart - Indizes - 27.07.2017
27. Juli 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Top-Performer unter den DAX-Werten auf Zwölfmonatssicht ist derzeit die Lufthansa. Um 81,4 Prozent hat die Aktie zugelegt. Auch auf Sechsmonatssicht fliegt die deutsche Fluggesellschaft vorn, obwohl die traditionellen Airlines seit Jahren mit der wachsenden Konkurrenz durch Billigflieger und Anbieter aus dem Nahen Osten wie Emirates zu kämpfen haben. "Dazu kommen die extrem teuren Tarifverträge", bemerkt Michael Arras von Oddo Seydler. "In den USA ist der Verdrängungswettbewerb mehr oder weniger abgeschlossen, und die Preise haben sich stabilisiert, in Europa geht der Prozess noch weiter." ... mehr

Grüner Fisher: "Die gefährliche Jagd nach Rendite"
Börse Frankfurt - Indizes - 27.07.2017
27. Juli 2017. FRANKFURT (Grüner Fisher). Das Konzept des passiven Investierens erfreut sich steigender Beliebtheit. Anstatt einen aktiven Ansatz zu verfolgen, der eine zusätzliche Kostenkomponente beinhaltet, erscheint es für viele Anleger weitaus sinnvoller zu sein, einfach den "Index abzubilden". Unverfälschte Marktrenditen zu günstigen Konditionen - ein scheinbar simples Erfolgsrezept. Geeignete Instrumente sind durch die Vielzahl an angebotenen ETFs schnell gefunden. ... mehr

Euwax Trends: Euro-Anstieg und schwache Bilanzen belasten Dax am Super-Thursday - Deutsche Bank überrascht mit Gewinnsprung
Börse Stuttgart - Marktberichte - 27.07.2017
Die US-Notenbank Fed legt eine Zinspause ein und will zugleich den Abbau ihrer billionenschweren Bilanz bald in Angriff nehmen. Sie beließ den geldpolitischen Schlüsselsatz in einer Spanne zwischen 1,0 und 1,25 Prozent. Die Währungshüter um Fed-Chefin Yellen wollen noch dieses Jahr nachlegen – wann, ist jedoch noch unklar. Volkswagen steigert Gewinn kräftig Volkswagen hat den Gewinn deutlich gesteigert. Grund sind Sanierungserfolge seiner Hauptmarke VW. ... mehr

Baader Bond Markets: Janet Yellen mit der Geldpolitik der ruhigen Hand
K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 27.07.2017
Mit der gestrigen Veröffentlichung des Fed-Beschlusses endete ein zweiwöchiger Zeitraum mit Leitzinsentscheidungen der vier wichtigsten Notenbanken. Nachdem die Bank of Japan (BoJ), die Bank of England (BoE) und die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihren Sitzungen die Beibehaltung der Leitzinsen beschlossen hatten, wurde auch von den amerikanischen Notenbankern keine Änderung der Zinspolitik erwartet. Vielmehr richtete sich das Augenmerk der Beobachter auf einen erhofften Hinweis bezüglich des Zeitpunkts für den Einstieg in die Bilanznormalisierung. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX: Moderate Verbesserungen
Helaba Floor Research - Indizes - 27.07.2017
Aktienmarkt Der DAX setzte am Mittwoch den tags zuvor begonnenen Erholungsimpuls fort. Unter dem Strich war ein moderates Plus in Höhe von 0,33 % auf 12.305,11 Punkte zu verbuchen. Insgesamt konnte das zuvor erreichte Niveau, das Tageshoch wurde bei 12.341 Zählern markiert, nicht gehalten werden. Einerseits wollten sich die Marktteilnehmer im Vorfeld der Fed-Sitzung nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, andererseits wird aber auch die zu geringe Bewegungsdynamik sichtbar. Der festere Ölpreis half nur bedingt. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 161.24-162.56
Helaba Floor Research - Bonds - 27.07.2017
Die US- Notenbank hat wie erwartet das Zielband für den Leitzins nicht angetastet. In ihrem Kommuniqué skizziert sie mit Verweis auf robusten Arbeitsmarkt, moderates Wachstum und fehlenden Inflationsdruck eine abwartende Haltung, deutet aber einen weiteren Schritt noch in diesem Jahr an. Der Abbau der der Bilanzsumme soll „relativ bald“ angepackt werden. Die Wachstumszahlen Großbritanniens des 2. Quartals (0.3 %/1.7 %) lagen im Rahmen der Erwartungen und hatten keinen Einfluss auf das Marktgeschehen. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Fed-Bilanzreduktion ab Herbst – Zinsschritt?
Helaba Floor Research - Forex - 27.07.2017
Erwartungsgemäß wartete die US-Notenbank ab und ließ das Zielband für die Leitzinsen unverändert bei 1,00 – 1,25 %. Es gab keine Gegenstimmen. Wesentliche Veränderungen im Statement zu der Zinsentscheidung gab es nicht. Weiterhin wird erwartet, dass die Wirtschaftsentwicklung graduelle geldpolitische Straffungen rechtfertigt. Bezüglich des zu erwartenden Startschusses zur Bilanzreduzierung gab es den Hinweis, dass dies bald geschehen könnte. Wir rechnen im Herbst damit. ... mehr

DAX: Euro könnte die Stimmung drücken
IG Markets Research - Marktberichte - 27.07.2017
27.07.2017 – 07:30 Uhr (Werbemitteilung): Die US-Notenbank Fed hat gestern Abend wie erwartet nicht an der Zinsschraube gedreht. Des Weiteren gaben die Währungshüter bekannt, in Kürze mit dem Abbau der Bilanzsumme zu beginnen. Aber auch dies war keine allzu große Überraschung. Dank der Zinspause sowie guter Quartalszahlen konnten Dow Jones Industrial und die Technologiebörse Nasdaq zulegen. Vorbörslich sehen wir den DAX bei 12.283 Punkten und somit unterhalb der Marke bei 12.300 Zählern. ... mehr

Tradologic wechselt zu MetaTrader 5
MetaQuotes - Trading Business - 27.07.2017
Der bekannte Technologieanbieter für Online-Trading Tradologic kündigte das Hinzufügen des MetaTrader 5 zu seinem Lösungsportfolio an. Dieser erstklassige Provider von Software im Bereich der Finanztechnologien arbeitet nach dem White-Label-Prinzip. Das Unternehmen bietet innovative Lösungen sowohl für bereits etablierte Broker, als auch für angehende Unternehmen an. Die Vertreter von Tradologic teilen mit, dass viele Kunden des Unternehmens die Einführung des Handels mit Devisen und CFDs beabsichtigen. ... mehr

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