Kolumnen & Analysen Devisen

Geldanlage-Report: Warum der SDAX so stark ist ... und bleibt!
Armin Brack - Indizes - 30.06.2014

Lieber Geldanleger, nicht immer sind es die Großen, die unsere Wertschätzung verdienen. Man muss die Kleinen, die oft in den Hintergrund gedrängt werden, nur für sich entdecken. Ein Beispiel?

Vor 15 Jahren wurde der SDAX (abgeleitet von Small-Cap-DAX) von der Deutschen Börse AG eingeführt.

Dieses Ereignis fand im Juni 1999 – im Schatten des Neuen Markts – kaum Beachtung. Auch heute noch wird der Kleinwerte-Index von vielen „Börsianern“ eher stiefmütterlich behandelt.

Dabei hätte er eine krachende Geburtstagsparty verdient, denn er hat sich zum Highflyer gemausert und stärker performt als sein großer, vielbeachteter Bruder, der DAX.

Der neue Index für Small Caps startete einst bei 2.851 Punkten. Seither hat der SDAX eine turbulente Berg- und Talfahrt hingelegt – und notiert inzwischen nahe seines Rekordhochs bei über 7.500 Punkten. Das entspricht einem Plus von mehr als 160 Prozent.

Der DAX kam im gleichen Zeitraum lediglich auf knapp 90 Prozent. Seit seinem Bestehen bescheren die SDAX-Aktien den Anlegern so im Durchschnitt eine Rendite von 6,7 Prozent im Jahr. Beim DAX sind es 2,5 Prozentpunkte weniger.

Nur der MDAX – die zweite Börsenliga – hat auf lange Sicht mit mehr als 330 Prozent Zuwachs und einer zweistelligen jährlichen Rendite die Nase vorn. Allerdings gilt das nicht für das laufende Jahr, da kann der SDAX bisher auch den MDAX in Schach halten.

Was die Stärke ausmacht: Im SDAX tummeln sich in der Mehrzahl global aufgestellte Nischenanbieter aus der Autozulieferer-, Agrar-, Maschinenbau- und Immobilienbranche. Diese sind i.d.R. sehr exportstark, wachsen dazu überdurchschnittlich und werden von konjunkturellen Schwankungen auch weniger getroffen als andere Unternehmen.

Das Problem: Sie sind den meisten institutionellen Investoren zu klein und den Privatanlegern oft unbekannt.

Oder kennen Sie beispielsweise Wacker Neuson (WKN: WACK01)? Die Aktie liegt mit einem Plus von über 40 Prozent immerhin an der SDAX-Spitze im laufenden Jahr. Mit einem Rekordumsatz sind die Münchener ins neue Jahr gestartet. Und eine kleine Nummer sind sie eigentlich auch nicht:

Mit über 40 Tochterunternehmen, mehr als 140 Vertriebs- und Servicestationen und über 12.000 Vertriebs- und Servicepartnern bietet das Unternehmen ein weltumspannendes Netz und gilt als einer der führenden Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen. Die weiteren Aussichten? Sehr gut – die Trendwende in der Baumaschinenbranche ist unübersehbar.

Ursprünglich zählte der SDAX einmal 100 Mitglieder. Inzwischen ist er auf 50 geschrumpft. Treu ist die Deutsche Beteiligungs AG dem SDAX geblieben. Die führende deutsche Private-Equity-Gesellschaft ist seit der Gründung ohne Unterbrechung in der dritten Börsenliga vertreten.

Alle anderen Aktien im Index sind Auf- oder Absteiger. Ein Teil ist in den MDAX aufgestiegen – zum Beispiel Salzgitter, Fuchs Petrolub, Gerry Weber und Leoni – oder aber in den TecDAX umgesiedelt. Ehemalige DAX-Titel wie Heidelberger Druck, MLP oder Puma haben nach Jahren schwächelnder Geschäfte im SDAX eine neue Heimat gefunden, nachdem sie die Riege der DAX-Unternehmen verlassen mussten.

Es gab auch Pleiten im SDAX, die Mitgliedschaft ist keine Garantie für stetigen Erfolg: Knapp jedes fünfte der Anfangsmitglieder aus 1999 ging insolvent. Dazu gehörten beispielsweise der Baukonzern Walter Bau, die Großdruckerei Schlott, die Medienfirma IM Internationalmedia, Gericom und CE Consumer Electronic.

Pünktlich zum 15. Geburtstag kam wieder Bewegung in den SDAX, der sich – wie der MDAX – seit seiner Gründung dadurch auszeichnet, dass er sich im permanenten Wandel befindet.

Neu aufgenommen wurden die Baumarktaktie Hornbach und die Papiere des einzigen börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Platz machen mussten dafür die Aktien der Fluggesellschaft Air Berlin und von Druckmaschinenhersteller König & Bauer.

Es gibt einige Sterne am SDAX-Himmel, die seit Jahren hell leuchten. Unternehmen, die mit ihrer Aktienperformance alle anderen weit hinter sich lassen und die noch reichlich Gewinnchancen bieten.

Zu diesen Überfliegern, auf die Verlass ist, gehört Europas größter Tickethändler CTS Eventim (WKN: 547530). Seit der Aufnahme in den Index vor zehn Jahren hat die Aktie eine atemberaubende Performance von 1.200 Prozent hingelegt.

CTS Eventim verkauft in Deutschland inzwischen 80 Prozent aller Eintrittskarten für Pop- und Rock-Konzerte. Jetzt will das Unternehmen offenbar sogar nach Übersee expandieren.

2,3 Milliarden Euro Marktkapitalisierung bringen die Münchner mittlerweile auf die Waage. Das ist mehr als mancher TecDAX- oder auch MDAX-Wert und bereits die Hälfte des kleinsten DAX-Titels. Ist die Aktie noch ein Kauf?

Die Aussichten sind zweifellos weiter blendend, allerdings ist CTS mit einem Umsatz-Multiple jenseits der 3,5 und einem geschätzten 2015er-KGV von 25 inzwischen alles andere als billig.

Auf Fünfjahres-Sicht ragt ein Autozulieferer mit einem Kursplus von rund 730 Prozent am stärksten hervor. Grammer (WKN: 589540) war in der ursprünglichen Mitgliederliste des SDAX enthalten, fiel dann aber Ende 2001 für knapp vier Jahre aus dem Index.

Beim Wachstum in den kommenden Jahren will das Unternehmen nun noch einen Gang höher schalten. „In fünf Jahren werden wir unseren Umsatz zwischen 30 und 40 Prozent steigern können“, sagte Vorstandschef Hartmut Müller der „Welt am Sonntag“. Dabei hat er auch weitere Zukäufe im Blick.

Grammer ist Spezialist für technische Sitze, wie sie in Traktoren, Lastwagen, Baufahrzeugen oder Zügen verwendet werden. Laut Prognose von Chef Müller klettert der Umsatz ausgehend von den 2013er-Zahlen in den kommenden fünf Jahren auf 1,65 Milliarden Euro bis 1,77 Milliarden Euro. Die jährlichen Wachstumsraten des Unternehmens aus dem bayerischen Amberg lägen damit über der Marke von fünf Prozent. Das sollte den Kurs der Aktie weiter beflügeln.

Optimistisch sind viele Analysten in ihren Einschätzungen für Bertrandt (WKN: 523280) und Sixt (WKN: 723132). Der Kurs der Bertrandt-Aktie hat sich seit 2009 gut versechsfacht (630 Prozent). Für die kommenden Jahre hat das Management ein Gewinnwachstum von zehn Prozent in Aussicht gestellt.

Bei Sixt sind die Wachstumschancen in den kommenden Jahren ebenfalls enorm. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,1 auf Basis der Schätzungen für 2015 wird die Stammaktie mit einer Prämie auf den historischen Bewertungsdurchschnitt gehandelt. Angesichts des Niedrigzinsumfelds und der vom Pullacher Unternehmen bereits eingeleiteten strategischen Wachstumsinitiativen ist dies jedoch gerechtfertigt.

Aus dem Agrarsektor kommt ein weiteres interessantes SDAX-Mitglied: BayWa (WKN: 519406). Die Bayern wurden Ende 2003 in den Index aufgenommen. Von 2009 bis 2013 legte BayWa dann ein Intermezzo im MDAX ein. Seit Ende 2003 hat die Aktie gut 250 Prozent an Wert gewonnen. Bei der Hauptversammlung vor gut zwei Wochen wurde die Erhöhung der Dividende um 10 Cent auf 75 Cent pro Aktie beschlossen. Ermöglicht wurde sie durch die guten Geschäfte im Jahr 2013.

Es wurden knapp 16 Milliarden Euro Umsatz (2012: 10,5 Milliarden Euro) und fast 222 Millionen Euro Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT; 2012: 186,8 Millionen Euro) erwirtschaftet. Für 2014 rechnet das Unternehmen mit einer spürbaren Ergebnissteigerung im operativen Geschäft, will deutlich mehr investieren und weitere Marktanteile gewinnen.

Auch Puma (WKN: 696960) ist seit 2013 im Kleinwerte-Index vertreten, gehört dort zu den Schwergewichten. Für den Adidas- und Nike-Konkurrenten lief es die letzten Jahre allerdings gar nicht gut. Von daher unterschiedet sich Puma von den bisher vorgestellten Unternehmen deutlich.

In Zukunft wollen die Franken jedoch wieder an erfolgreichere Zeiten anknüpfen. Mit einer Besinnung auf seine Wurzeln, also auf reine Sportkleidung, will der weltweit drittgrößte Hersteller von Sportartikeln die Trendwende schaffen. Das wird allerdings schwer genug. Trotz der schwachen Kursentwicklung der vergangenen Jahre ist die Puma-Aktie mit einem 2015er-KGV von 25,5 deutlich höher bewertet als die von Adidas mit 15,5.

Puma-Vorstandschef Björn Gulden will den Erlösrückgang im ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte wettmachen und der Raubkatze mit weiteren (schmerzhaften) Restrukturierungen auf die Sprünge helfen. Unterstützen beim Neustart könnten viele Tore der Teams, die Puma bei der WM in Brasilien ausgerüstet hat.

Einige wie Mitfavorit Italien haben sich zwar schon verabschiedet. Überraschungsmannschaften wie die von Chile (spielen jetzt gegen die von Nike ausgerüsteten WM-Gastgeber Brasilien) und Uruguay sind aber noch dabei...

MEIN FAZIT:

Der SDAX wird in diesem Jahr vielleicht nicht der beste der DAX-Familie bleiben, aber mit großer Wahrscheinlichkeit wieder mit einem positiven Ergebnis abschneiden.

Es kann sich daher durchaus lohnen, sich die Rosinen unter den SDAX-Unternehmen herauszupicken oder mit einem börsengehandelten Fonds direkt auf den ganzen Index zu setzen.

Die Gewinneraktien der letzten drei bis fünf Jahre – CTS Eventim, Grammer & Co – sind weiter zu empfehlen. Dazu kommen aufstrebende Aktien wie der derzeitige SDAX-Anführer Wacker Neuson, die es zu beobachten gilt.

Puma steht noch im Abseits – ob die Franken die Marktführer Nike und Adidas je wieder einholen können, wird sich erst nach der Fußball-WM in Brasilien entscheiden.

Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht
Armin Brack
Chef-Redakteur Geldanlage-Report
www.geldanlage-report.de

Der Geldanlage-Report erscheint wöchentlich und liefert ihnen hochwertige Tipps rund um die Themen Geldanlage und Trading. Sie erhalten konkrete Analysen zu Aktien, Rohstoffen und Zertifikaten. Jetzt gratis anmelden und die aktuelle Ausgabe lesen: http://www.geldanlage-report.de

Disclaimer und Haftungsausschluss
Der Geldanlage-Report (kurz GR) ist ein Informationsdienst für spekulativ orientierte Anleger, die zur Steigerung Ihrer Rendite nach hochprofitablen Anlagemöglichkeiten suchen. Der GR sieht dieses Potential nicht zuletzt Aktien, Hebel- und Turbo-Zertifikaten, sowie Optionsscheinen. Der GR stellt seinen Newsletter-Abonnenten die auf der Internetpräsenz und im kostenlosen Börsenbrief veröffentlichten Informationen zur Verfügung. Diese umfassen die Beschreibung und Umsetzung einer erfolgreichen Handhabung von Aktien und Derivaten. Konkrete Handelsvorschläge mittels Kauf- und Verkaufsempfehlungen werden nicht gegeben. Der GR erscheint einmal wöchentlich. Alle übermittelten bzw. bereitgestellten Informationen geben die Meinung, Gedanken und Intuitionen der bei GR beschäftigten Autoren wieder und stellen insbesondere keine Beratung dar.

Sie sind keine Aufforderung zum Kauf- oder Verkauf von Wertpapieren. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhalts kann nicht übernommen werden. Die in der Vergangenheit erzielten Gewinne sind keine Gewähr für die Zukunft. Keinesfalls sollten Sie anhand der Information unreflektiert Anlageentscheidungen treffen. Die von GR bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die eigene Recherche, sowie Beratung durch Ihre Hausbank oder einen Anlageberater. Zu der Natur von Anlageentscheidungen und damit zusammenhängender Informationen gehört, dass sie auch falsch sein können.

Die Geldanlage-Report-Redaktion ist in dem genannten Wertpapier / Basiswert zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels nicht investiert. Es liegt daher kein Interessenskonflikt vor. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Aktuelle Kolumnen & Analysen

Geldanlage-Report: Bitcoin - Digitale Bezahl-Revolution oder Manie?
Armin Brack - Forex - 28.05.2017
Liebe Leser, Charles Mackay veröffentlichte 1841 eines der ersten Bücher zum Thema massenpychologische Effekte und daraus entstehende Manien. Im Original erschien es unter dem Titel: "Extraordinary Popular Delusions and the Madness of the Crowds". Ich habe das Buch vor einigen Wochen ohne Hintergedanken als eine Art Freizeitlektüre im Garten gelesen. Lesen Sie, warum mich die Hintergründe rund um Bitcoins und andere so genannten Kryptowährungen fatal an das erinnern, was Mackay damals über das Entstehen der Tulpenmanie und den Aufstieg der South Sea Company geschrieben hat. ... mehr

DOW-Analyse: Erneute Trendbewegung!
Admiral Markets - Indizes - 27.05.2017
(Markt-)Technische Analyse des Dow Jones Index innerhalb der Handelswoche 21.2017 Der Dow-Jones hat den großen Aufwärtstrend (siehe kobaltblauer diagonaler Linienverlauf) erneut fortgesetzt und steht zum Handelsschluss dieser Woche kurz vor seinem höchsten Hoch. Die immer noch andauernde Bewegungsphase (von 20.500 ausgehend) hat mit Überschreitung der 21.075 einen „Aufwärtstrend im Aufwärtstrend" ausgebildet! Die Wahrscheinlichkeit zur Trendfortsetzung an oder über die 21.170 ist sehr hoch. ... mehr

DAX zwischen Trump und Euro - Schaukelbörse hält an
CMC Markets - Marktberichte - 26.05.2017
Die Schaukelbörse hält weiterhin an. EZB-Präsident Mario Draghi könnte die Anhörung am Montag vor dem Parlament dazu nutzen, die jüngste Rally im Euro etwas einzudämmen. Ein schwächerer Euro wäre gut für den DAX, der neben der starken Valuta zuletzt unter den negativen Kommentaren Donald Trumps über den deutschen Export leidet. Trump lenkt von der wirtschaftlichen Schwäche im eigenen Land ab, indem er auf Deutschland feuert, das wirtschaftlich gerade eine goldene Phase erlebt. ... mehr

Grüner Fisher: "Die totale Erinnerungslücke"
Börse Frankfurt - Indizes - 26.05.2017
26. Mai 2017. FRANKFURT (Grüner Fischer). Mit beängstigendem Tempo nimmt die Anzahl absurder Diskussionen rund um gesellschaftliche, politische und vor allem wirtschaftliche Themen zu. Man gewinnt zusehends den Eindruck, dass viele Teilnehmer dieser Debatten überhaupt nicht mehr wissen, wovon sie eigentlich reden. Munter wird dabei die eigene Meinung verkündet - unter völliger Ignoranz der Fakten und mit einer geradezu schauerlichen Geschichtsvergessenheit. Meinungsstark? Eher dämlich! ... mehr

Anleihen: In Trippelschritten zurück zur Normalität
Börse Frankfurt - Bonds - 26.05.2017
26. Mai 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eine weitere US-Zinserhöhung im September um 25 Basispunkte scheint immer wahrscheinlicher. Zu Tage gebracht hat es laut Analysten das Protokoll der jüngsten Federal Reserve Ratssitzung, wonach bei ausbleibenden negativen Überraschungen schon bald der Zeitpunkt für eine weitere geldpolitische Verschärfung gegeben sei. Wann hingegen danach weitere Zinsschritte folgen, ist nach Auffassung der HSBC noch offen. ... mehr

Euwax Trends: Dax-Anleger am Brückentag in der Defensive - Ölpreis bricht ein – Autowerte geben nach
Börse Stuttgart - Marktberichte - 26.05.2017
Auch am Freitag kommt der Aktienhandel nicht in Schwung. Der Dax startet schwach und baut das Minus schnell aus auf ein halbes Prozent. Schon am Feiertag hatten sich die meisten Anleger bedeckt gehalten – die Umsätze waren und sind extrem dünn. Marktbericht Auf der Terminseite ragen einige Konjunkturdaten aus den USA hervor. So steht unter anderem die zweite Schätzung zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes im ersten Quartal an. Auf der Unternehmensseite hat Lanxess zur Hauptversammlung geladen. ... mehr

4x Report: US-Rüstungswerte profitieren von Trumps Saudi-Arabien-Besuch – Toshiba und Fiat Chrysler im Fokus – Gazprom unter Druck
Börse Stuttgart - Indizes - 26.05.2017
Auslandsaktien KW 21 (22.05. bis 26.05.2017) Seit dem letzten Marktbericht hat sich der Börsenhimmel in den USA wieder aufgehellt. Der Dow Jones konnte die Verluste der Vorwoche wieder ausbügeln. Am Dienstag schloss der Index bei 20.938 Punkten. Zum Wochenauftakt herrschte eine freundliche Stimmung am Aktienmarkt. Am Wochenende besuchte der US-Präsident Trump Saudi-Arabien und konnte Rüstungsverträge in Höhe von 110 Milliarden Dollar verkünden. Dies beflügelte die Aktien der Rüstungsindustrie. ... mehr

DAX unentschlossen – Wall Street ohne Trump in Partylaune
CMC Markets - Marktberichte - 26.05.2017
Alles was im Deutschen Aktienindex unter 12.700 Punkten passiert, ist den kurzfristigen Akteuren an der Börse zu verdanken. Spekulative Anleger nutzten am gestrigen Feiertag die kleinen Gewinne im DAX über 12.700 Punkten, um sofort wieder Gewinne einzustreichen. Technisch betrachtet bleibt der DAX unter dieser Marke im Korrekturmodus. Ein instabiler Trading-Markt in der Spanne zwischen 12.500 und 12.700 Punkten ist der Status Quo für den Moment. ... mehr

Asiens Aktienmärkte überwiegend leichter, Ölpreis (LCF) deutlich tiefer bei 48,6USD.
Helaba Floor Research - Indizes - 26.05.2017
Aktienmarkt Am Eindruck, dass sich der DAX derzeit eher lustlos innerhalb einer Konsolidierung bewegt, hat sich nichts geändert. Weiterhin haben die kurzfristigen Range-Begrenzungen bei 12.560/12.700 Zählern Bestand. Zuletzt besser als erwartet ausgefallene deutsche Konjunkturdaten lösten lediglich temporäre Kursimpulse aus. Dies spricht für die Annahme, dass bereits sehr viel an positiver Erwartung auf dem aktuellen Kursniveau eskomptiert ist. Relativ geringe Volatilitäten vermitteln zudem den Eindruck, dass eine gewisse Sorglosigkeit unter den Marktteilnehmern herrscht. ... mehr

Fixed Income Daily - Nächste Leitzinserhöhung in den USA rückt näher
Helaba Floor Research - Bonds - 26.05.2017
In den USA rückt die nächste Leitzinserhöhung näher. Zahlreiche Fed-Vertreter haben einen Schritt im Juni angedeutet. Laut FOMC-Protokoll hat die Mehrheit davon gesprochen, dass ein Schritt „ziemlich bald“ angemessen sei. Vor diesem Hintergrund ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass am 14. Juni das Leitzinsband um weitere 25 Bp. auf dann 1,00-1,25 % erhöht wird. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass die zuletzt veröffentlichten Konjunkturzahlen teilweise enttäuscht haben, wie beispielsweise die Stimmungsumfragen der regionalen Notenbanken von New York und Richmond. ... mehr

Buchtipp

Faszination Devisen
Die Gewinn- möglichkeiten mit Devisen sind enorm. Nie zuvor war es für den Privatanleger einfacher und lukrativer, mit den Kursschwankungen und Trends von Wechselkursen eigenständig und ohne hohe Gebühren Geld zu verdienen. ...weiter

Broker

Anzeige eToro - Trading-Verluste können Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie die Risikoaufklärung auf der Seite des Brokers!

Sponsor

Anzeigen

<