Kolumnen & Analysen Devisen

Dax Fahrplan vom 30. Juni 2014 / 27. KW - DAX: Diese Woche keine 10.000 Punkte
Admiral Markets - Indizes - 30.06.2014

Wir hatten dem DAX in der letzten Woche nicht allzu viel zugetraut. Um eine Rallye-Beschleunigung herbeizuführen, wäre es absolut notwendig gewesen, die Marken bei 10.070/10.140 Punkten anzulaufen. Daraus wurde in der letzten Woche nichts, obwohl am 20.06. anlässlich des Verfalls noch ein neues Allzeithoch generiert worden war. Wir hatten den Abverkauf im Anschluss daran kritisch bewertet, was sich auch als berechtigt herausgestellt hat. Mehr als eine Duftmarke der Bullen war das Allzeithoch leider nicht gewesen.

In der vergangenen Woche ist der DAX zunächst in einer engen Range seitwärts gelaufen, wobei er weder nach oben noch nach unten wollte. Dies erschwerte das Handeln auf Intraday-Basis, da es zum einen schwierig war, die Einstiege zu finden, zum anderen die handelbaren Strecken sehr gering waren. Viele Positionen wurden in den ersten Handelstagen zügig ausgestoppt. Mitte der Woche setzte sich dann eine Schwäche durch, die den DAX zunächst auf 9.870/60 Punkte fallen ließ. Hier konnte er sich erwartungsgemäß stabilisieren. Die Unterstützung hielt zunächst ganz gut. Am Donnerstagnachmittag kam es dann zu einem größeren Abverkauf, der den deutschen Leitindex kurzfristig unter die 9.800-Punkte-Marke brachte. Dieser Rücksetzer wurde zwar rasch zurückgekauft, allerdings gelang es den Bullen nicht mehr, den Index wieder über die 9.900 Punkte zu bringen. Der Wochenschluss unter 9.850 Punkten ist tendenziell bearish zu interpretieren. Ein Wochenminus von rund 1,7 Prozent kennzeichnet eine schwache Woche.

Wie könnte es weitergehen?

DAX-WS: 9.849...9.863...9.924...9.957...10.014...10.024...10.063...10.117...10.141
DAX-US: 9.817...9.803...9.761?9.726...9.771...9.711?9.634

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.



Übergeordnet ist das Chartbild kurzfristig im „Daily“ leicht angeschlagen. Wichtig wäre es gewesen, wenn die Bullen es mindestens geschafft hätten, den DAX zum Wochenschluss über 9.870 Punkte, idealerweise über 9.900 Punkte zu bringen. Diese Aufwärtsbewegung hätte erneut das Potenzial eines Anstiegs auf 10.000 Punkte eröffnet. Dies haben sie nicht geschafft.

Somit ergibt sich in der nächsten Woche auf der Oberseite, dass es durchaus noch einmal zu einem Anlaufen der 9.900 Punkte kommen könnte. Eventuell schaffen es die Bullen, den Index auch in Richtung 9.924/49 Punkte zu bringen. Spätestens hier erwarten wir, dass sich das Wochenhoch ausbilden könnte. Wir gehen nicht davon aus, dass die Bullen es in der nächsten Woche schaffen, sich nachhaltig über die 9.950/10.000 Punkte zu bewegen.

Unterstützt wird die Einschätzung auch von der Tatsache, dass die Hochs seit dem 20.06. immer vergleichsweise rasch abverkauft werden. Das deutet auf eine Zurückhaltung der Anleger hin. Sollten es die Bullen schaffen, den DAX per Tagesschluss über 9.870 Punkte zu bringen, so würde sich das Chartbild etwas entspannen. Dies bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass die 10.000 Punkte angelaufen werden, sondern vielmehr lässt es auf eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung schließen.

Auf der Unterseite könnten die 9.750/20 Punkte in dieser Woche durchaus noch einmal angelaufen werden. Sollte sich die Abwärtsbewegung bis hierhin ausbilden, so bestünde hier die Möglichkeit der Stabilisierung und der Erholung. Sollte diese Marke nicht halten, so wären im anschließend auch weitere Abgaben bis 9.634 Punkte denkbar. Falls es zu Abwärtsbewegungen unter die 9.600-Punkte-Marke kommt, wären die Bullen gut beraten, diese Rücksetzer zeitnah zurückzukaufen. Wir gehen nicht davon aus, dass sich in der nächsten Woche nachhaltige Rücksetzer unter 9.600 Punkte ausbilden. Vorstellbar ist, dass die Notierungen bis Donnerstagnachmittag zunächst lustlos seitwärts laufen und die Anleger zum einen den EZB-Zinsentscheid, zum anderen die US-Arbeitsmarktdaten abwarten. Im Umfeld dieser Bekanntmachungen sind größere Bewegungen nicht ausgeschlossen. Bedingt durch den US-Feiertag (Independence Day) am Freitag erwarten wir an diesem Tag keine größeren Bewegungen. Die 10.000-Punkte-Marke ist in der neuen Handelswoche also nicht zu erwarten – die 9.000er-Marke aber auch nicht! Vieles deutet auf eine Seitwärtsbewegung in den kommenden Sommerwochen hin.

Unser Setup für die kommende DAX-Handelswoche:

Short-Einstiege: 10.102/10.077/50/24/16...9.976/52/16
Long-Einstiege: 9.632/70/99...9.714/38/42...9.827/71...9.916/55

Weitere Short/Long-einstiege (s. Rückläufe) können dem Chart entnommen werden.

Hinweise in eigener Sache:

HAPPY BIRTHDAY Admiral Markets in Deutschland - und die Geschenke gehen an Sie! Traden Sie DAX30, Dow Jones & EURUSD 30 Tage lang kostenlos - OHNE Spread und
OHNE Ordergebühren. http://www.admiralmarkets.de/Forex-und-CFDs-kostenlos-tradenzum-
Geburtstag

NEU: stark verbesserte Spreads im FOREX bei Admiral Markets! Kleinere, typische
Spreads, nochmals verringerter Mindestabstand für Stopps. Vergleichen Sie selbst mit Ihrem
Broker. http://www.admiralmarkets.de/unternehmen/news/verbesserte-forex-spreadskleinerer-
mindestabstand-gutes-wird-noch-besser

Alles zu CFDs, mit Tradingbeispielen von Gewinn- und Verlusttrades und die Unterschiede zu Optionsscheinen und Hebelzertifikaten. DAX-Trading via CFDs mit Beispielen erläutert. (http://www.admiralmarkets.de/uber-cfds)

DISCLAIMER:
Admiral Markets AS (und alle in seinem Auftrag tätige Unternehmen und Personen – künftig hier „Admiral Markets“ genannt) und seine Kooperationspartner führen keinerlei Anlageberatung durch und geben keinerlei konkrete Empfehlungen zu einem Wertpapier, Finanzprodukt oder –instrument ab. Die Erwähnung bestimmter Wertpapiere oder Anlageprodukte stellen ausdrücklich keine Empfehlung zum Kaufen oder Verkaufen oder Halten dar. Ein Handel mit Wertpapieren oder Finanzanlageprodukten stellt immer ein hohes finanzielles Risiko dar. Sie müssen sich immer bewusst sein, dass Sie ein hohes finanzielles Risiko eingehen, das bis hin zum Totalverlust gehen kann. Sowohl die Beschreibung als auch der Ausblick bzgl. Kursen, Indizes, von Devisen oder sonstigen Wertpapieren und Derivaten, stellen nur eine subjektive Einschätzung der Autoren dar. Der Ausblick ist eine Prognose, die auf Erfahrungswerten der Autoren beruht und keinen Anspruch auf Richtigkeit haben kann.
Diese Publikation ist nach bestem Wissen und Gewissen erstellt worden. Dennoch müssen wir darauf hinweisen: Admiral Markets übernimmt keine Haftung für Fehler, Ungenauigkeiten oder Auslassungen in den vorliegenden Unterlagen und gibt keine Gewähr für die Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen, Texte, Grafiken, Links oder andere in diesen Unterlagen enthaltene Angaben.
Die Herausgeber und Autoren behalten sich insbesondere in Bezug auf Kurse und andere Zahlenangaben ausdrücklich einen Irrtum vor.
Sofern diese Veröffentlichung Links enthält, kann Admiral Markets für dahinterliegende Inhalte nur haften, sofern diese nicht nachträglich geändert wurden. Eine laufende, nachträgliche Kontrolle geschieht nicht. In jedem Fall können wir nur für die erste verlinkte Seite haften, sofern wir uns nicht ausdrücklich den gesamten Inhalt der Webseite zu eigen gemacht haben.
Interessenkonflikte: Um unseren Pflichten gemäß §31 Absatz 1 Nr. 2 WpHG und § 33 Absatz 1 Satz 2 Nr. 3 nachzukommen, informieren wir Sie darüber, dass die Redakteure und Mitarbeiter der Gesellschaft auch Handel mit Wertpapieren, Derivaten oder ähnlichen Instrumenten betreiben und dort investiert sind. Konkret sind dies CFD´s, ETF´s und Futures auf den Dax, Dow Jones, SP500 und EUR-USD sowie auf Gold und Silber oder sich darauf beziehende Derivate. Disclaimer

Aktuelle Kolumnen & Analysen

Hüfners Wochenkommentar: Das Ende der Sparsamkeit
Börse Frankfurt - Bonds - 22.02.2018
22. Februar 2018. MÜNCHEN (Assenagon). Wenn man die Schlagzeilen der US-amerikanischen Finanzpolitik in diesen Tagen liest, kann einem schon heiß und kalt werden. Ende letzten Jahres wurden die Steuern für 2018 um rund 125 Milliarden US-Dollar gesenkt. Anfang Februar wurden dann die Ausgaben im Zuge des Haushaltskompromisses für dieses Jahr um ca. 150 Milliarden US-Dollar erhöht. ... mehr

Euwax Trends: Zinsangst! Fed Protokoll entsetzt Anleger - schwacher ifo: Stimmung in Chefetagen trübt sich ein
Börse Stuttgart - Marktberichte - 22.02.2018
Anleger rechnen mit einer kräftigen Zinsanhebung der Fed im März und schicken den Dax deutlich ins Minus. Auch ein schwacher ifo Geschäftsklimaindex belastet. Wie es auf der Zinsseite weiter geht, ist unklar: Im Dezember hatte die Fed für 2018 drei Zinsschritte nach oben in Aussicht gestellt. ... mehr

Auslandsaktien: Europäischer Dividendenregen
Börse Frankfurt - Indizes - 22.02.2018
22. Februar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Während die Berichtssaison in den Vereinigten Staaten so langsam dem Ende zusteuert, ist die Offenlegungsphase in Europa in vollem Gange. Vom bisherigen Verlauf zeichnet Roland Stadler unterm Strich ein positives Bild. Bereits Mitte des Monats habe Airbus (WKN 938914) überzeugende Ergebnisse geliefert. ... mehr

Wochenkommentar: Eine waghalsige Wette
HSH Nordbank Research - Indizes - 22.02.2018
Der als weltweit größter geltende Hedgefonds Bridgewater Associates wettet gegen die europäischen Aktienmärkte. Mit rund 22 Mrd. US-Dollar ist der von Ray Dalio gemanagte Fonds Short-Positionierungen gegenüber europäischen Firmen eingegangen. Dafür hat sich der Hedgefonds die Aktien der Unternehmen, bei denen dieser mit Kursverlusten rechnet, von Investoren geliehen, um sie im Anschluss wieder zu verkaufen. ... mehr

Sektion US-Märkte & Indizes: Die erwartete Konsolidierung verläuft nach Plan. Der heutige Handelstag könnte entscheidend sein
Formationstrader I S. Grass - Indizes - 22.02.2018
Tageschart (kurzfristig) In der Wochenausausgabe schrieb ich: Eine Konsolidierung in der kommenden Woche bis 2.700 und 2.670 ist ein sehr wahrscheinliches Szenario. Fällt die Konsolidierung stärker aus, so dass die 2.670er Marke dabei unterschritten wird, wäre dies ein negatives Zeichen. Eine schnelle Fortsetzung der Erholung aus der letzten Woche in Richtung des Allzeithochs, würde dann zunehmend unwahrscheinlich. ... mehr

Baader Bond Markets: Personalkarussell der EZB beginnt sich zu drehen
K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 22.02.2018
Als Irlands Finanzminister Paschal Donohoe noch vor Sitzungsbeginn der Euro-Gruppe in dieser Woche die Bewerbung „seines“ Notenbankchefs Philip Lane zurückgezogen hatte, war der Weg für Luis de Guindos geebnet. Der spanische Wirtschaftsminister wird den Posten des Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) von dem Portugiesen Vitor Constancio übernehmen, was für die 2019 anstehende Wahl des Chefpostens als richtungsweisend gelten kann. ... mehr

DAX hält sich wacker, dank schwächerem Euro – Autoaktien im Fokus
CMC Markets - Marktberichte - 22.02.2018
Anleger am deutschen Aktienmarkt sollten heute ein Auge auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Dieselfahrverboten haben. Denn Autoaktien haben ein hohes Gewicht im Deutschen Aktienindex. Die Aktien gerieten schon in den vergangenen Tagen unter Druck, weil mögliche Kosten für Nachrüstungen alter Dieselmotoren zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen sind. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX auf Richtungssuche
Helaba Floor Research - Indizes - 22.02.2018
Aktienmarkt Während die Aktienkurse sich am Dienstag noch erholt hatten, kam es gestern wieder zu Abwärtsdruck. Die Akteure sind nach den Turbulenzen der ersten Februarhälfte noch immer auf Richtungssuche. Letztlich konnte der DAX auch nicht auf weiteren Rückenwind seitens der konjunkturellen Datenveröffentlichungen bauen, denn die Vorabschätzungen der Einkaufsmanagerindizes lagen per saldo unterhalb der Erwartungen. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Schlechtes Omen für den ifo-Index
Helaba Floor Research - Forex - 22.02.2018
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich am Morgen auf die Geschäftsklimaindizes in Frankreich und Deutschland. Der INSEE-Index wird zwar früher veröffentlicht, der ifo-Geschäftsklimaindex dürfte aber wegen des größeren Gewichts der deutschen Wirtschaft einen höheren Einfluss auf das Marktgeschehen haben. Die Vorgaben für die beiden Indizes sind gleichermaßen negativ. ... mehr

DAX: Fed-Sitzungsprotokoll drückt die Stimmung
IG Markets Research - Marktberichte - 22.02.2018
22.02.2018 – 07:30 Uhr (Werbemitteilung): Laut dem Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed könnte bereits im März der nächste Zinsschritt erfolgen. Des Weiteren erwarten die Marktteilnehmer in diesem Jahr vier statt drei Leitzinserhöhungen. Die Sorgen vor weiter steigenden Zinsen drückte gestern die Stimmung an der Wall Street. Dow Jones & Co. schlossen im Minus. ... mehr

Buchtipp

Faszination Devisen
Die Gewinn- möglichkeiten mit Devisen sind enorm. Nie zuvor war es für den Privatanleger einfacher und lukrativer, mit den Kursschwankungen und Trends von Wechselkursen eigenständig und ohne hohe Gebühren Geld zu verdienen. ...weiter

Broker

Anzeige eToro - Trading-Verluste können Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie die Risikoaufklärung auf der Seite des Brokers!

Sponsor

Anzeigen

<