Kolumnen & Analysen Devisen

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,3585 – 1,3700
Helaba Floor Research - Forex - 26.06.2014

Polen: Ministerpräsident D. Tusk übersteht Vertrauensfrage im Parlament.
Asiens Aktienmärkte tendieren nach guten US-Vorgaben überwiegend freundlich.


Zinserwartungen sind in den letzten Monaten eine entscheidende Einflussgröße für das Geschehen an den Finanzmärkten. Insbesondere sind dabei die Einschätzungen der zukünftigen Leitzinsentwicklungen in den USA und Großbritannien wichtig, denn vonseiten der Europäischen Zentralbank wurde der Handlungsrahmen für die kommenden Monate mit der jüngsten Entscheidung abgesteckt. Diesbezüglich sind heute neben den eingehenden Konjunkturdaten vor allem die Reden der Notenbankvertreter erwähnenswert. Für die Bank von England wird Gouverneur M. Carney den Finanzstabilitätsbericht vorstellen. Jüngste Warnungen zu den Überhitzungsrisiken am britischen Immobilienmarkt hatten Zinserhöhungserwartungen in Großbritannien geschürt. Carney hatte diese selbst befeuert durch die Äußerung, wonach Zinsanhebungen schneller kommen könnten als bislang erwartet. Diese Aussage wurde Anfang der Woche wieder etwas relativiert und so dürften die heutigen Aussagen mit Spannung erwartet werden. Auch in den USA ist das Thema Zinserwartung allgegenwärtig. Gleich zwei FOMC-Mitglieder werden heute an die Mikrofone treten. Richmond-Fed-Präsident J. Lacker ist bekannt für seine Sichtweise, dass das Zinsniveau eher früher als später angehoben werden sollte. Er wird aber erst 2015 stimmberechtigt sein. Der St.-Louis-Fed-Präsident J. Bullard wird dem neutralen Lager zugerechnet, könnte aber auf die robuste Entwicklung des Arbeitsmarktes und das Ende der Disinflation herausstellen. Daher ist der Blick der Marktteilnehmer heute vor allem auf den Kerndeflator des privaten Konsums gerichtet. Die Jahresrate des von der Fed bevorzugten Inflationsmaßes dürfte nochmals ansteigen und sich in Richtung der Zielmarke von 2,0 % bewegen. Langfristig könnte der Fed daher ein wichtiges Argument für das Festhalten an der Nullzinspolitik abhanden kommen. Ein Anstieg im Monat Mai wird heute aber erwartet und da wir zudem kein Potenzial für noch höhere Werte sehen, sollten die Auswirkungen auf die Zinserwartungen verhalten bleiben. Abgerundet wird das konjunkturelle Bild durch den Zuwachs der Konsumausgaben, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und den Kansas-City-Fed-Index. Per saldo zeigen sich die bisherigen Regionalumfragen robust und so ist auch in Kansas City ein stabiler Wert wahrscheinlich.

EUR-USD: Der Euro hat sich nach schwachen US-Daten befestigt und so hellt sich das Indikatorenumfeld auf. Gleichwohl steht der DMI noch immer auf Verkauf und die wichtige Hürde bei 1,3675 konnte nicht überwunden werden. Haltemarken finden sich bei 1,3600 und 1,3585 sowie bei 1,3565. Trading-Range: 1,3585 – 1,3700

Helaba Floor Research
www.helaba.de


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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Marktstimmung: "Es muss etwas geschehen!"
Börse Frankfurt - Indizes - 18.10.2017
18. Oktober 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Man muss wohl sehr viele Jahre in der Historie des DAX zurückgehen, um einen ähnlich trägen Markt, wie wir ihn während der vergangenen fünf Wochen erlebt haben, zu finden. Zwar hat der DAX in dieser Zeit 4 Prozent an Wert gewonnen, aber etwa die Hälfte dieses Gewinns wurde innerhalb von drei Handelstagen erwirtschaftet. Von den restlichen 21 Handelstagen in diesem Zeitraum wurden immerhin 70 Prozent nicht mit einem Tagesverlust beendet. ... mehr

Sektion US-Märkte & Indizes: Geduldig bleiben und ein besseres Chance/Risiko-Verhältnis abwarten
Formationstrader I S. Grass - Indizes - 18.10.2017
Tageschart (kurzfristig): Mit einem höheren Hoch und einem höheren Tief zum Vortag setzte sich am gestrigen Handelstag der Aufwärtstrend fort. Die High-Base-Konsolidierung der letzten zwei Wochen ist damit verlassen worden, was positiv zu bewerten ist. Einen warnenden Charakter hat jedoch weiterhin die sehr geringe Volatilität und die sehr geringe Ausbruchsdynamik. Der Index steigt in sehr kleinen Trippelschrittchen auf neue Allzeithochs. ... mehr

DAX sendet Lebenszeichen – Auf und ab, aber im Plus
CMC Markets - Marktberichte - 18.10.2017
In drei Minuten sprang der Deutsche Aktienindex heute um 40 Punkte nach oben, auf ein Hoch von knapp 13.095 Punkten. Das ist ein Zeichen für Zwangseindeckungen von Leerverkäufern, die heute von denen, die noch nicht investiert waren, aber heute bei Aktien zugriffen, aus dem Markt gedrängt wurden. Hierfür spricht auch, dass der Index die Gewinne dieses Kurssprungs schnell wieder abgegeben hat. ... mehr

Zertifikate-Trends: Zuversicht überwiegt
Börse Frankfurt - Marktberichte - 18.10.2017
18. Oktober 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die positive Stimmung an den Aktienmärkten hebt laut Händler das Geschäft mit Zertifikaten. Im Gleichklang mit dem erstmaligen Überschreiten der 13.000 Punkte beim deutschen Aktienindex positionieren sich Anleger Kemal Bagci zufolge verstärkt in DAX-Produkten (WKN PR3VBK), die von steigenden Kursen profitieren. Ebenso rechneten Käufer eines Nikkei 225-Zertifikats (WKN AA7E9L) mit einer Fortsetzung der Rallye. ... mehr

Euwax Trends: Dax erneut mit Rekord - Ölpreis zieht an
Börse Stuttgart - Marktberichte - 18.10.2017
Gestützt auf erneute Kursrekorde an der Wall Street startet der Dax höher und klettert auf 13.095 Punkte. Auch die Ölpreise ziehen nach gesunkenen Lagerbeständen wieder an. Im Tagesverlauf wartet erneut eine Reihe von Firmenbilanzen auf die Börsianer. Unter anderem legt der Kreditkarten-Anbieter American Express Zahlen vor. Daneben stehen die US-Wohnbaubeginne auf dem Terminplan. ... mehr

EUR/USD Analyse: Mittelfristig wird der Druck auf Euro stärker
Admiral Markets - Marktberichte - 18.10.2017
Die US Wirtschaft erholt sich langsam aber sicher. Die Industrieproduktion im September zeigte ein Wachstum von 0,3 Prozent, die Einzelhandelsumsätze sind im gleichen Monat um 1,6 Prozent angestiegen und blieben nur 0,1 Prozent unter der Prognose. Auch die Konjunkturerwartungen für Oktober sehen sehr gut aus. Den gegenüber steht der Euro, der von einer Krise in die nächste rutscht. Die jüngsten Berichte der Presse, die Unternehmen verlassen Katalonien, haben den Ausmaß der aktuellen Spannung in der Region wiedermal verdeutlicht. ... mehr

Wo Bitcoin jetzt den stärksten Zuwachs erfährt
etoro Research - Trading Business - 18.10.2017
Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die steigende Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel: Der Markt für Kryptowährungen durchläuft aktuell einen leichten Pullback. Nach den neuen Hochs, die wir über das vergangene Wochenende haben beobachten können, ergibt das Sinn. Besonders im Falle Bitcoins ist es wichtig, ein Gefühl dafür zu entwickeln, woher die jüngste Begeisterung stammt. Sicher, ... mehr

Chartanalyse: DAX mit niedriger Volatilität in neue Allzeithochs
Björn Heidkamp I Kagels Trading - Indizes - 18.10.2017
Zeitpunkt der Analyse: 17.10.2017 Markt: DAX-Index (Xetra) Letzter Kurs: 12.995 Indexpunkte Analyst: Björn Heidkamp, www.kagels-trading.de Der abgebildete Chart zeigt die historische Kursentwicklung des deutschen Aktienindex DAX von 1989 bis heute, bei Kursen von 12.995 Indexpunkten. Jeder Notierungsstab stellt die Kursbewegung des DAX für ein Quartal dar. ... mehr

DAX wirkt wie in Trance – Geldpolitik rückt wieder in den Fokus
CMC Markets - Marktberichte - 18.10.2017
Die durchschnittliche tägliche Schwankungsbreite des Deutschen Aktienindex kam in den vergangenen vier Wochen von 150 auf nur noch rund 80 Punkte zurück. Das ist der niedrigste Wert seit Sommer 2014. Die Marke von 13.000 Punkten wirkt wie ein Magnet, von dem sich der Index aktuell weder in die eine noch in die andere Richtung wegbewegen kann. Die Waage zwischen der Hoffnung auf weiter steigende Kurse und der Angst vor einer größeren Korrektur hält sich noch im Gleichgewicht. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 162.15-162.90
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Die ZEW- Umfrage hat sowohl bei Erwartungshaltung (17.6 nach 17), als auch Lagebeurteilung (87 nach 87.9) enttäuscht. Positiven Konjunkturaussichten werden dennoch nicht in Frage gestellt, lassen aber die Erwartungen an den Ifo- Geschäftsklimaindex nicht in den Himmel wachsen. Die Daten hatten jedoch wie die Jahresteuerung der Eurozone (0.4 %/1.5 %) kaum Einfluss auf das Marktgeschehen. ... mehr

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