Kolumnen & Analysen Devisen

DailyFX: DAX gerät unter Druck – US-Konjunktur erleidet größeren Dämpfer als erwartet
Jens Klatt I FXCM - Indizes - 25.06.2014

Bis zum Nachmittag verlief die Bewegung am Deutschen Aktienmarkt relativ unspektakulär. Der DAX vollzog zunächst einmal das Minus vom Vorabend nach, als die fallenden US-Börsen auch den DAX unter Druck brachten. Am Nachmittag wurden dann die revidierten Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum veröffentlicht und es kam Bewegung in die Börsen. Das Minus von 2,9 Prozent im ersten Quartal hat selbst die größten Pessimisten noch überrascht. Im Konsens wurde mit einem Rückgang von lediglich 1,7 Prozent gerechnet. Zwar war allen Beteiligten klar, dass der kalte Winter den Konjunkturmotor in den USA fast wieder abgewürgt haben könnte. Aber die noch einmal starke Korrektur in den Zahlen nach unten lässt jetzt Zweifel aufkommen, wonach nicht nur die Wetterbedingungen schuld an dem erneuten Einbruch gewesen sein könnten. Und zu einem Zeitpunkt, wo die Notenbank ihre Unterstützung langsam zurückfährt, sollten auch die Wirtschaftsdaten eher in eine positive Richtung zeigen.

Auch die Lage im Irak und der Ukraine hat sich bei genauerem Hinschauen nicht wirklich verbessert. Jederzeit ist eine Eskalation in beiden Krisenherden möglich. Da will sich kein Anleger auf dem erreichten Niveau noch positionieren. Aber es bleibt dabei: Solange der DAX nicht unter 9.800 Punkte fällt, ist die Welt am Deutschen Aktienmarkt in Ordnung.

Kommt es tatsächlich zu einer militärischen Intervention der USA im Irak, könnte dies den Impuls für einen größeren Rutsch nach unten geben. Doch auch wenn die Isis-Kämpfer mittlerweile große Teile rund um die irakisch-syrische Grenze kontrollieren, so scheint zumindest am Markt keine größere Sorge zu bestehen, dass die Situation im Irak aus den Fugen gerät. Ein sehr gutes Indiz bleibt hier die Entwicklung des Ölpreises, sowohl die Sorte Brent als auch WTI zogen heute nicht weiter an.

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Über den Autor Jens Klatt
Er erlernte den Börsenhandel von der Pike auf bei einem großen Börsenmakler und wechselte dann an einen Eigenhandelsdesk. Dort handelte er Futures, vornehmlich auf den DAX, Bund, Euro und das Britische Pfund. Seiner Einschätzung zu den globalen Finanzmärkten, sowohl fundamental, technisch, als auch sentimenttechnisch kann man börsentäglich kostenlos um 10:30 Uhr im Morning Meeting verfolgen. Das Morning Meeting ist mittlerweile zum Markenzeichen von Jens Klatt und DailyFX Deutschland geworden und erfreut sich steig wachsender Teilnehmerzahlen. Als Besonderheit sind Jens Klatt und sein Team im deutschen DailyFX-Forum rund um die Uhr erreichbar und beantworten alle Fragen rund um die Märkte und das Thema Trading.

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Euwax Trends: Spannung vor Antrittsrede von Donald Trump
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Lufthansa erneut im Zentrum von Übernahmespekulationen Wenige Stunden vor seiner Amtseinführung zum 45. Präsidenten der USA agieren die Anleger vorsichtig. Der DAX zeigte sich kaum verändert bei 11.600 Punkten. Mit Spannung warten die Börsianer darauf, ob der Immobilienunternehmer seinen Versprechen im Wahlkampf zu Steuersenkungen, Deregulierung und Handelsbeschränkungen Taten folgen lassen werde. Nach der ersten Begeisterung an der Börse über seinen Wahlsieg im November machte sich in den vergangenen Wochen Skepsis breit. Kritiker halten Trump für unberechenbar. ... mehr

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Halvers Woche: "USA unter Trump: Leider Zustände wie im alten Rom"
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Donald Trump, übernehmen Sie! - Die ersten 100 Tage starten jetzt
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4x Report: Nikkei verteidigt die 19.000-Punkte-Marke – Toshiba taumelt – Takata vor möglicher Insolvenz
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Analyse: Edelmetalle setzen Erholungsrally fort!
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Wochenbarometer Devisenmärkte - 03. KW 2017
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