Kolumnen & Analysen Devisen

Aktienmärkte mit angezogener Handbremse
Helaba Floor Research - Indizes - 25.06.2014

DAX Indikation 9.894 Unterstützungen 9.880 / 9.810 Widerstände 9.965 / 10.001 Handelsbreite 9.810 / 9.950
EuroStoxx 50 Indikation 3.268 Unterstützungen 3.257 / 3.224 Widerstände 3.300 / 3.32 5Handelsbreite 3.230 / 3.310

Risiken auf der Unterseite nehmen zu

Die konjunkturelle Entwicklung in Frankreich lässt zu wünschen übrig. Bereits am Montag haben die Vorabschätzungen der Einkaufsmanagerindizes deutlich unterhalb der ohnehin nicht ambitionierten Erwartungen gelegen und mit dem heutigen INSEE-Geschäftsklimaindex dürfte sich das Bild einer ins Hintertreffen geratenen Nation nicht wesentlich ändern. Im laufenden Monat wird nur mit einer Stagnation des Indexes gerechnet. Selbst dies ist aber vor dem Hintergrund der schwachen PMIs nicht gesichert. Zudem ist der deutsche Geschäftsklimaindex im Juni gesunken und zeigt somit Risiken auf.

In den USA richtet sich das Interesse unseres Erachtens vor allem auf die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter. Die Konsensschätzung ist mit einem kleinen Minus von 0,1 % im Monatsvergleich als zu optimistisch anzusehen. Der Flugzeughersteller Boeing meldete einen geringeren Auftragseingang und so sehen wir gegenüber den durchschnittlichen Erwartungen der Marktteilnehmer Enttäuschungspotenzial. Das BIP-Wachstum des ersten Quartals könnte zudem ein weiteres Mal nach unten revidiert werden. Auch wenn es vor allem Wettereinflüsse waren, die zur Schrumpfung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität geführt haben, die Zahlen werden Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed eher wieder dämpfen als forcieren.

Aktienmärkte:>/strong> Mehr und mehr drängt sich der Eindruck auf, dass sich die Aktienmärkte in die Sommerpause verabschiedet haben. Die zuletzt häufig zu beobachtenden, geringen Handelsspannen unterstützen diese These. Selbst der geringer als erwartet ausgefallene ifo-Geschäftsklima-Index verursachte nur sehr kurzfristige Kursausschläge. Darüber hinaus schien es, dass manche Kursbewegungen eher zufällig zustande kamen, sofern keine Analysten-Kommentare die Ursache waren. Die am Vortag noch ansteigende Vola auf Basis des V-Dax entwickelte sich gestern wieder leicht zurück (13,43 vs. 14,15). Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart deuten auf eine schwächere Eröffnung hin, damit nehmen die Risiken auf der Unterseite weiter zu. Da bis zum Nachmittag kaum Daten auf der Agenda stehen, welche nennenswerten Markteinfluss haben, ist zu befürchten, dass sich der lustlose Handel zunächst fortsetzt, wenngleich ein Rutsch unter wichtige Chartmarken, bereits zuvor eine Impulsbewegung auslösen könnten.

Charttechnik (Chart - hier klicken): Das Chartbild des Dax trübt sich langsam aber sicher ein. Zunächst verdeutlicht das gestern ausgebildete Doji die derzeit herrschende Unsicherheit über die weitere Bewegungsrichtung. Zudem wurde ein erneuter Schlusskurs unterhalb der oberen „Wolkenbegrenzung“ (graue Zone) etabliert, während sich die Indikatoren weiter nach Süden orientieren. Zwar gelang es auf Kassa-Schlusskursbasis das wichtige Fibonacci-Level bei 9.907 Zählern zu verteidigen, allerdings erscheint es mehr als fraglich, ob dies noch lange der Fall sein wird. Gelingt dies nicht würde unweigerlich die Cluster-Zone von 9.745/9.708 Punkten als nächstes Target auf der Unterseite in den Fokus rücken. Auf der Oberseite ist das Potenzial derzeit recht gering, so dass unter Chance- und Risikogesichtspunkten Neuengagements auf der Long-Seite nicht ratsam erscheinen.

Hinweis: Für eine größere Darstellung der Grafik öffnen Sie bitte den Link „Charttechnik“.

Helaba Floor Research
www.helaba.de


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Baader Bond Markets: Wachsende Zweifel an D. T.
K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 23.03.2017
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DAX stabilisiert sich um 11.900 – Trumps erste große Prüfung
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WTI: Notierungen geben weiter nach!
RoboForex I B. Wachsmann - Commodities - 23.03.2017
In der Vorwoche hatten die Erdölpreise einen starken Preisrutsch zu verkraften. So viel WTI deutlich unter die 50,- USD Marke zurück und konnte diese im Wochenverlauf auch nur temporär wieder zurückerobern. Nachdem die Haltung der Opec als Hauptargument für den Preisrutsch genannt wurde, kamen am Dienstag wieder positive Meldungen von Seiten des Ölkartells. Demnach erwägt die Opec die Produktionskürzungen über den Juni hinaus zu verlängern. Hierbei gilt es aber noch ein wichtiges Problem zu lösen. Dass hier nach wie vor Bedarf besteht, zeigten am gestrigen Nachmittag abermals die US-Erdöllagerbestände. ... mehr

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Stimmungsindikatoren und realwirtschaftliche Entwicklungen standen zuletzt nicht im Einklang. Dies gilt für die USA, denn dort haben ISM-Indizes, regionale Fed-Umfragen oder auch das Mittelstandsbarometer im Nachgang zur Präsidentschaftswahl teilweise deutlich zugelegt. Im Kontrast dazu steht die Indikation zum BIP-Wachstum des ersten Quartals. Das von der Fed in Atlanta auf Basis einer Reihe von monatlichen Datenveröffentlichungen ermittelte GDPNow steht aktuell bei einer Wachstumsrate von nur 0,9 %. Inzwischen ist diese Diskrepanz auch von Fed-Vertretern bemerkt worden. ... mehr

Vier neue ETFs: US-Unternehmen mit Fokus auf vier verschiedene Branchen
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