Kolumnen & Analysen Devisen

DailyFX: DAX legt sich wieder hin – Fußball statt Aktien heißt die Devise
Jens Klatt I FXCM - Marktberichte - 24.06.2014

Dienstag, 9 Uhr, es ist Aktienhandel und keiner geht hin! So in etwa könnte man die Situation am Deutschen Aktienmarkt derzeit am besten beschreiben. Viel geht nicht mehr und das spiegelt sich in einer Schwankungsbreite des DAX wieder, die in Form des VDAX New mit rund 13 Punkten auf einem langfristigen Tiefpunkt angekommen ist. Die Marktteilnehmer rechnen danach für die kommenden Tage mit einer rund 110 Punkten großen Handelsspanne im DAX, was unter Zuhilfenahme der Charttechnik einen Index weiter zwischen 9.800 und 10.050 Punkten bedeuten würde. Dies ist nicht unwahrscheinlich, erhöht aber bei immer weiter sinkenden Umsätzen auch das Risiko heftigerer Ausschläge in die eine oder andere Richtung.

Das bevorstehende Sommerloch wird derzeit begünstigt durch die sich auflösenden Spannungen in der Ukraine, wo sich eine echte Deeskalation abzeichnet. Ähnliches gilt auch für den Irak, wo die Situation zwar weiter angespannt bleibt, aber erste wenn auch aktionistisch anmutende Besuche hochrangiger Politiker Hoffnung auf eine baldige Entschärfung des Konfliktes machen. Besonders gut lässt sich dies am Ölpreis ablesen, weder WTI noch Brent markierten neue Jahres-Höchststände.

Und auch ein heute Morgen leicht unter der Erwartung liegender ifo-Geschäftsklimaindex, mit 109,7 Punkten auf dem niedrigsten Stand seit Dezember ausgegeben, signalisiert lediglich eine marginale Eintrübung der Stimmung der deutschen Wirtschaft, ohne große Probleme konterkariert durch die weiter voll geöffneten geldpolitischen Schleusen der Europäischen Zentralbank.

Aktuell bleibt also die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien das deutlich spannendere Thema. Hoffen wir mal, dass das Spiel Deutschland-USA am Donnerstag aus nachvollziehbaren Gründen nicht genau so langweilig daherkommt wie aktuell der Deutsche Aktienmarkt.

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Über den Autor Jens Klatt
Er erlernte den Börsenhandel von der Pike auf bei einem großen Börsenmakler und wechselte dann an einen Eigenhandelsdesk. Dort handelte er Futures, vornehmlich auf den DAX, Bund, Euro und das Britische Pfund. Seiner Einschätzung zu den globalen Finanzmärkten, sowohl fundamental, technisch, als auch sentimenttechnisch kann man börsentäglich kostenlos um 10:30 Uhr im Morning Meeting verfolgen. Das Morning Meeting ist mittlerweile zum Markenzeichen von Jens Klatt und DailyFX Deutschland geworden und erfreut sich steig wachsender Teilnehmerzahlen. Als Besonderheit sind Jens Klatt und sein Team im deutschen DailyFX-Forum rund um die Uhr erreichbar und beantworten alle Fragen rund um die Märkte und das Thema Trading.

Aktuelle Kolumnen & Analysen

DAX pirscht sich an Allzeithoch heran – Euro als Steigbügelhalter
CMC Markets - Marktberichte - 30.03.2017
Die tiefere Inflation in Deutschland nimmt für den Moment den Spekulationen über frühzeitige Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank den Wind aus den Segeln. Die besseren Wachstumsdaten aus den USA lassen dagegen das Szenario von drei weiteren Zinserhebungen in diesem Jahr realistischer erscheinen. In diesem Szenario steigt der US-Dollar und fällt im Gegenzug der Euro. Das stützt den Deutschen Aktienindex und bringt ihn weitere rund 50 Punkte näher seinem Allzeithoch bei knapp 12.400 Punkten. ... mehr

Grüner Fisher: "Realität schlägt Marktstimmung"
Börse Frankfurt - Indizes - 30.03.2017
FRANKFURT (Grüner Fischer). Wir befinden uns seit mittlerweile acht Jahren in einem intakten globalen Bullenmarkt - für viele Anleger fühlt es sich allerdings nicht so an. Immer wieder sorgen Kursschwankungen dafür, dass der Wohlfühlfaktor gering bleibt und nachhaltiger Optimismus nur spärlich gesät ist. Die gefühlte Volatilität ist sehr hoch, auch wenn die tatsächlichen Schwankungsbreiten eher moderat sind. Crash-Ängste dominieren das Anlegerverhalten. ... mehr

Euwax Trends: DAX etwas fester – Inflationsrate gesunken
Börse Stuttgart - Marktberichte - 30.03.2017
Druck auf die Währungshüter dürfte nachlassen Die Inflationsrate in Deutschland ist im März erstmals seit knapp einem Jahr gesunken. Die Verbraucherpreise stiegen nur noch um 1,6 Prozent zum Vorjahresmonat. Dafür sorgten langsamer steigende Preise für Energie und Lebensmittel. Im Februar hatte die Teuerungsrate mit 2,2 Prozent den höchsten Wert seit Mitte 2012 erreicht. Ökonomen hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang auf 1,8 Prozent gerechnet. ... mehr

Dax mit moderatem Plus – Kaum Bewegung nach neuen Jahreshochs
IG Markets Research - Marktberichte - 30.03.2017
30.03.2017 – 17:05 Uhr (Werbemitteilung): Eine Verschnaufpause sei dem Dax gegönnt. Angesichts neuer Jahreshochs in Serie läuft der heimische Leitindex heute innerhalb einer engen Handelsspanne seitwärts, wenn auch mit leicht positiver Tendenz. Auch wenn die momentan zu beobachtenden Kursniveaus immer ambitioniertere Ausmaße annehmen, wurden selbst überschaubare Rücksetzer zuletzt regelmäßig wieder zum Einstieg genutzt, was wiederum für die Stärke der nicht enden wollenden Aufwärtsbewegung spricht. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 13. KW 2017
HSH Nordbank Research - Bonds - 30.03.2017
US-Konsumenten unterstützen Treasury-Renditen nach „Trumpcare“-Absage. Bunds gefragt. Die mit Spannung erwartete Abstimmung im US-Kongress über die Gesundheitsgesetzgebung war das dominierende Ereignis am US-Anleihemarkt in der vergangenen Woche. Unmittelbar nach der Absage der Abstimmung durch die Republikaner gaben die Renditen für die zehnjährigen US-Treasuries um signifikante 7 Basispunkte nach und pendelten sich zum Wochenbeginn bei 2,36 % ein. ... mehr

Analyse: WTI - OPEC bleibt das Zünglein an der Waage!
RoboForex I B. Wachsmann - Commodities - 30.03.2017
Die Erdölpreise werden weiter von der fundamentalen Lage und Nachrichten von der OPEC bestimmt. Eine Situation, auf die sich Anleger bereits seit Wochen und Monaten einstellen konnten. Während in 2016 vor allem die Frage über die Umsetzung der Produktionskürzungen den Markt beherrschte, steht nun die Frage über die Verlängerung der derzeitigen Produktionskürzungen im Fokus der Anleger. Aus dem Umfeld der OPEC und den erdölproduzierenden Ländern außerhalb des Ölkartells kommen dabei unterschiedliche Signale, sodass Anleger sich derzeit auf verschiedene Szenarien einstellen müssen. ... mehr

DAX macht die nächsten Meter – Schwacher Euro hilft
CMC Markets - Marktberichte - 30.03.2017
Der Deutsche Aktienindex präsentiert sich stark. Nur noch rund 160 Punkte fehlen bis zum Allzeithoch. Gute Wirtschaftsdaten, steigende Unternehmensgewinne und nun die Bestätigung der US-Notenbank, angesichts guter Datenlage die Zinsen weiter anheben zu wollen, schürt den Optimismus unter den Aktienkäufern. Vertreter der Federal Reserve haben eine Zinsanhebung bei jeder verbleibenden Sitzung in diesem Jahr in Aussicht gestellt und damit der Dollar-Rally neuen Schub gegeben. ... mehr

DAX hält sich über 12.200er-Marke – Allzeithoch im Blick
Helaba Floor Research - Indizes - 30.03.2017
Gold gibt etwas nach, Ölpreise klettern moderat Heute stehen die vorläufigen deutschen Verbraucherpreise zur Veröffentlichung an und morgen die Schnellschätzung der EWU-Teuerung. Im letzten Monat stieg die deutsche Inflationsrate mit 2,2 % auf den höchsten Stand seit August 2012, wofür Energie- und Nahrungsmittelpreise verantwortlich waren. Wir gehen davon aus, dass das Inflationshoch damit bereits überschritten ist. So sind die Ölpreise im Jahresverlauf 2016 allmählich gestiegen, sodass Basiseffekte in den kommenden Monaten nicht mehr für einen Anstieg der Gesamtteuerungsrate sorgen. Zudem tendierten Öl und Benzin in den letzten Wochen schwächer. ... mehr

Fixed Income Daily - Verbraucherpreise im Fokus
Helaba Floor Research - Bonds - 30.03.2017
San-Francisco-Fed-Präsident Williams schließt mehr als drei Zinsschritte 2017 nicht aus. Ölpreis (WTI) legt deutlich zu und handelt bei 49,70 USD/Fass. Heute stehen die vorläufigen deutschen Verbraucherpreise zur Veröffentlichung an und morgen die Schnellschätzung der EWU-Teuerung. Im letzten Monat stieg die deutsche Inflationsrate mit 2,2 % auf den höchsten Stand seit August 2012, wofür Energie- und Nahrungsmittelpreise verantwortlich waren. Wir gehen davon aus, dass das Inflationshoch damit bereits überschritten ist. ... mehr

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,0690 – 1,0850
Helaba Floor Research - Forex - 30.03.2017
Heute stehen die vorläufigen deutschen Verbraucherpreise zur Veröffentlichung an und morgen die Schnellschätzung der EWU-Teuerung. Im letzten Monat stieg die deutsche Inflationsrate mit 2,2 % auf den höchsten Stand seit August 2012, wofür Energie- und Nahrungsmittelpreise verantwortlich waren. Wir gehen davon aus, dass das Inflationshoch damit bereits überschritten ist. So sind die Ölpreise im Jahresverlauf 2016 allmählich gestiegen, sodass Basiseffekte in den kommenden Monaten nicht mehr für einen Anstieg der Gesamtteuerungsrate sorgen. Zudem tendieren Öl und Benzin in den letzten Wochen schwächer. ... mehr

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