Kolumnen & Analysen Devisen

Smartest Finance Market Snapshot – Halbe Wahrheiten und ISIS im mittleren Osten
Slavisa Dosenovic - Marktberichte - 23.06.2014

Unstimmigkeiten bezüglich Chinas Industrie

Der von der Großbank HSBC berechnete Einkaufsmanagerindex für China hat die 50-Punkte-Schwelle überschritten. Wichtig hierbei ist die Tatsache, dass im 2-Monats-Bemessungsintervall der größte prozentuale Anstieg seit dem Oktober 2010 in die Bücher aufgenommen werden konnte, zudem noch ein Sieben-Monats-Hoch bei nun 50.8 vorliegt. Die von der chinesischen Regierung angestrebte Wachstumsrate im aktuellen Jahr, wir erinnern uns kurz an die magische Zahl von 7.5 Prozent, hat somit etwas Rückendeckung bekommen.

Nun kommen wir zu der zweiten Hälfte der Wahrheit, damit wir keine ganze Lüge habe. Chinas Exporte verbleiben weiterhin auf einem vergleichsweise extrem niedrigen Niveau. Die einheimischen Unternehmen mussten somit seit geraumer Zeit auf die wertvollen Deviseneinnahmen verzichten, was sich in den niedrigeren Investitionsquoten niedergeschlagen hat. Seit zehn Quartalsberichten wird dies eindrucksvoll durch die Zahlen bestätigt, die man in der Öffentlichkeit lieber nicht an die ganz große Glocke hängen möchte.

Unseren Quellen zufolge beklagt man sich im chinesischen Schattenbanking seit einiger Zeit über die nachlassende Kreditaufnahme seitens der chinesischen Unternehmen. Die sich rapide verschlechterte Lage hat die Löhne und Gehälter gedrückt, die Beschäftigungsverhältnisse noch prekärer gemacht und die Arbeiterbewegung zu großen Teilen paralysiert. Im Großen und Ganzen zeigt die chinesische Volkswirtschaft in sehr weiten Wirtschaftszweigen, als wichtigste wären hier das Transportwesen, der Bergbau und der Dienstleistungssektor zu nennen, eine starke Verlangsamung, wobei insbesondere der letztgenante ein echtes Sorgenkind bleibt und auch bleiben wird.

Smartest Finance wünscht Ihnen einen angenehmen Handelstag.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt aus dem Smartest Finance Market Snapshot dar. Den kompletten Bericht sowie weitere Publikationen können Sie in unserem Blog (http://www.solomon-trader.com/forex-blog/) sichten.

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Aktuelle Kolumnen & Analysen

ETFs: Gedämpfte Stimmung
Börse Frankfurt - Indizes - 22.08.2017
22. August 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Sowohl der DAX als auch ETF-Anleger zeigen sich derzeit orientierungslos. Während der deutsche Aktienindex weiter um 12.100/12.200 Punkte schwankt, werden Aktien-ETFs in beide Richtungen gehandelt. "Die Volatilität hat die Märkte wieder", bemerkt Carsten Schröder von der Commerzbank. In der Tat ist der "Angst-Index" VDAX New, der zuvor auf extrem niedrige Niveaus gefallen war, wieder etwas gestiegen - der Nordkorea-Konflikt, das politische Chaos in Washington und zuletzt auch der Anschlag in Barcelona machten sich bemerkbar. ... mehr

DAX setzt sich nach oben ab – Geldpolitik rückt in den Fokus
CMC Markets - Marktberichte - 22.08.2017
Die Börsen haben zumindest für den Moment ihre Empfindlichkeit gegenüber politischen und geopolitischen Problemen etwas abgelegt. Aber auch die Geldpolitik kehrt zurück in den Fokus der Anleger. Und hier scheinen einige bereits darauf zu setzen, dass EZB-Präsident Mario Draghi angesichts einer tiefen Inflation den Ball in dieser Woche flach halten wird, was die Ankündigung möglicher geldpolitischer Normalisierungsmaßnahmen anbelangt. ... mehr

Euwax Trends: ZEW-Index fällt – DAX steigt - Spannung vor Treffen in Jackson Hole
Börse Stuttgart - Marktberichte - 22.08.2017
Zuletzt hatten geopolitische Spannungen rund um Nordkorea, das Polit-Chaos im Weißen Haus und der stärker tendierende Euro dem deutschen Aktienmarkt zugesetzt. Die US-Börsen zeigten sich am Montag richtungslos. Während der Dow-Jones-Index und der breiter gefasste S&P 500 letztlich minimale Gewinne einfuhren, gaben die Kurse an der NASDAQ leicht nach. Asiens Börsen haben sich am Dienstag durch die Bank freundlich gezeigt. ... mehr

DAX 30 und Bitcoin Market Update: DAX 30 - Fokus gilt geldpolitischen Hinweisen aus Jackson Hole in dieser Woche
DailyFX - Marktberichte - 22.08.2017
Schnäppchenjäger sind zu Beginn des Dienstagshandels auf der Pirsch und bescheren dem DAX ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortag zu Mittagstisch. Doch auch heute schwirren geopolitische Sorgen aus Nordkorea umher und dürften zu Nachmittag die Anlegerseele erneut belasten. Der bereits verkorkste Wochenstart ist eine Fortsetzung des Unsicherheitsgaranten Donald Trumps sowie eine Enttäuschung über die letzte geldpolitische Mitschrift der letzten Lagebeurteilung der Währungshüter FED und EZB. ... mehr

Kryptowährung Monero verdoppelt Wert fast über Nacht
etoro Research - Marktberichte - 22.08.2017
Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die aktuellen Entwicklungen am Krypto-Markt: „Der Kurs der Kryptowährung Monero hat sich von Montag auf Dienstag beinahe verdoppelt. Auch das Handelsvolumen ist in die Höhe geschossen. Die Marktkapitalisierung liegt jetzt bei über einer Milliarde US-Dollar. Grund des rasanten Kursanstiegs: XMR – so das offizielle Kürzel von Monero – soll in Kürze über Bithumb handelbar sein, einer der größten Krypto-Börsen der Welt mit Sitz in Korea. Diese Zuwächse sind phänomenal. ... mehr

DAX weiter unentschlossen – Jackson Hole und die Zukunft der Zinsen
CMC Markets - Marktberichte - 22.08.2017
Das an den Börsen aktuell gehandelte Volumen liegt unter dem Durchschnitt. Die technischen Trader übernehmen das Ruder. Vor den beiden Reden Mario Draghis in dieser Woche bricht der Bund Future nach oben aus. Er löst eine Konsolidierung auf, was für tiefere Zinsen in Deutschland in den kommenden Wochen sprechen könnte. Der DAX könnte die 200-Tage-Linie bei 11.940 Punkten erneut testen, wenn es die Nachrichtenlage zulässt. Das große Thema in dieser Woche ist Jackson Hole. ... mehr

Börsen-Kolumne: Handelskrieg?
Stephan Feuerstein - Indizes - 22.08.2017
Es wird einfach nicht ruhig um US-Präsident Trump, der sich mit seiner narzisstischen Art nicht viele Freunde macht. Wenngleich der Konflikt mit Nordkorea in den letzten Tagen zwar etwas in den Hintergrund gerückt ist, ist er damit noch längst nicht vom Tisch. Es sollte vielmehr sogar damit gerechnet werden, dass dieses Thema in Kürze erneut aufflammen könnte – auch wenn es der ehemalige Mitstreiter Trumps, Steve Bannon, etwas anders formuliert hat. So sieht der Ex-Chefstratege Trumps Nordkorea nur als „Nebenkriegsschauplatz“ und sieht den eigentlichen Feind in der Großmacht China, mit welcher man sich in einem Handelskrieg befinde. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range:164.02-164.87
Helaba Floor Research - Bonds - 22.08.2017
Trading Range:164.02-164.87 Tendenz freundlich Die internationalen Bondmärkte starteten in die neue Börsenwoche, wie sie die letzte beendet hatten. Da die Verunsicherung der Anleger mit jedem Twitter-Eintrag Donald Trumps zunimmt, suchen Anleger den sicheren Hafen von Staatsanleihen mit guter Bonität. Während Aktien unter dem Politchaos und zunehmenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel leiden, gerieten auch Zinspapiere aus der EU- Peripherie im Handelsverlauf zunehmend unter Druck. Das geringe Emissionsvolumen in dieser Woche verhinderte jedoch einen stärkeren Einbruch. ... mehr

Tagesausblick Aktien: Aktienmärkte: Fortsetzung der Korrektur
Helaba Floor Research - Indizes - 22.08.2017
Der DAX hat sich vor dem Hintergrund der erhöhten Risikoaversion erneut abgeschwächt. Der Leitindex schloss bei 12.065 Punkten, was einem Minus von 0,8 % entspricht. Für schlechte Stimmung sorgt unter anderem der Konflikt mit Nordkorea, der durch den Beginn des elftägigen Militärmanövers der USA und Südkorea wieder größer wird. Eine Stimmungseintrübung unter Finanzmarktteilnehmern dürfte heute die ZEW-Umfrage anzeigen, wovon der Aktienmarkt tendenziell belastet würde. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: ZEW-Umfrage: Stimmungsabkühlung!
Helaba Floor Research - Forex - 22.08.2017
Die heute anstehende ZEW-Umfrage dürfte zeigen, dass Stimmungsindikatoren ihren Hochpunkt inzwischen überschritten haben. Seit November letzten Jahres pendelt der ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen zwischen 10 und gut 20 Indexpunkten. Heute könnte der untere Bereich ins Visier genommen werden, denn die sentix-Umfrage für Deutschland fiel deutlich schwächer aus und liefert insofern eine negative Indikation, ebenso wie die zunehmenden geopolitischen Risiken und die per saldo nachgebenden Aktienmärkte. Dennoch bleibt das Konjunkturszenario zunächst intakt, denn die zu erwartende Stimmungsabkühlung muss im Kontext des ungewöhnlich hohen Niveaus der Lagebeurteilungen gesehen werden. ... mehr

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