Kolumnen & Analysen Devisen

DAX bleibt seiner Strategie treu – Abwarten und lieber nicht groß bewegen
Jens Klatt I FXCM - Marktberichte - 18.06.2014

Es bleibt dabei, die Veranstaltung auf den Börsenparketts dieser Welt gestaltet sich weiterhin außerordentlich zäh. Auch heute waren sich die Marktteilnehmer nicht einig, ob vor der Sitzung der US-Notenbank und vor dem Hintergrund des Irak-Konflikts die Kurse eher steigen oder doch besser fallen sollen. Bis kurz vor Handelsschluss konnte der DAX zwar gut 20 Zähler zulegen, aber charttechnisch handelt der DAX damit weiter im Niemandsland zwischen 9.870 Punkten nach unten und 9.970 Punkten nach oben.?

Eventuell holt ja FED-Chefin Janet Yellen heute Abend auf der Pressekonferenz zumindest rhetorisch die Zins-Keule heraus und überrascht den Markt mit einem deutlicheren Hinweis, wann mit einer Normalisierung ihrer Geldpolitik gerechnet werden kann, ähnlich, wie sie das auf ihrer ersten Pressekonferenz, eher ungewollt tat und den Markt ein wenig durchschüttelte. Wer sich nicht mehr erinnert: Yellen rutschte im März der Satz heraus, dass recht zeitnah an die vollständige Rückführung von "Quantitative Easing 3" Zinserhöhungen ein Thema würden, die Aktienmärkte gingen daraufhin in die Knie und die US-Zinsen schossen zumindest kurzzeitig nach oben.

Der Markt erwartet aktuell erste Zinserhöhungen frühestens Mitte 2015, eher gegen Ende des kommenden Jahres. Durch die US-Inflationsdaten am gestrigen Tag besteht die Chance, dass die FED bereits im Frühjahr kommenden Jahres erste Zinserhöhungen anstößt. Warum auch nicht, die Inflation auf Zielniveau um zwei Prozent und ein sich langsam robuster zeigender US-Arbeitsmarkt bieten hier ein solides Fundament.

Für den DAX wäre das in meinen Augen weiter eher negativ. Als Resultat dessen wäre zum Wochenschluss ein erneuter Rutsch auf die 9.800er Marke denkbar, spätestens mit einem Bruch des aktuellen Wochentiefs um 9.860 Punkte.

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Über den Autor Jens Klatt
Er erlernte den Börsenhandel von der Pike auf bei einem großen Börsenmakler und wechselte dann an einen Eigenhandelsdesk. Dort handelte er Futures, vornehmlich auf den DAX, Bund, Euro und das Britische Pfund. Seiner Einschätzung zu den globalen Finanzmärkten, sowohl fundamental, technisch, als auch sentimenttechnisch kann man börsentäglich kostenlos um 10:30 Uhr im Morning Meeting verfolgen. Das Morning Meeting ist mittlerweile zum Markenzeichen von Jens Klatt und DailyFX Deutschland geworden und erfreut sich steig wachsender Teilnehmerzahlen. Als Besonderheit sind Jens Klatt und sein Team im deutschen DailyFX-Forum rund um die Uhr erreichbar und beantworten alle Fragen rund um die Märkte und das Thema Trading.

Aktuelle Kolumnen & Analysen

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Wochenausblick: Auf wackligen Füßen
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20. Februar 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Während die Aktienbörsen in den USA fast täglich neue Spitzenwerte erreichen, geht es beim deutschen Aktienindex um einiges gemächlicher voran. Im Schatten des jüngsten Rekordhochs des Dow Jones schaffte der DAX auf Wochensicht ein Plus von 0,7 Prozent und startete am Morgen bei einem Stand von 11.757 Punkten in den Handel. Nach wie vor stützt sich der Optimismus in Nordamerika auf die Ankündigung zahlreicher Infrastrukturmaßnahmen sowie die Erwartung umfangreicher Deregulierung im Finanzsektor, wie Markus Reinwand beobachtet. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Wie viel Aktien-Rallye ist noch drin?
R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.02.2017
Wird das Polit-Chaos in den USA zu einem Handicap für Aktien? Fährt eine restriktive US-Geldpolitik den Trumponomics nachhaltig in die Parade? Inwieweit können deutsche Industrieaktien von der US-Wirtschaftsvision profitieren? Wirken pro-amerikanische Steueränderungen auf deutsche Exportunternehmen kontraproduktiv? Und kann die Europa GmbH auch vor dem Hintergrund des Super-Polit-Jahrs 2017 gegen die America Corporation bestehen? ... mehr

Volkswirtschaftliche Daten und Unternehmensnachrichten - KW 08/2017
LYNX Broker - Marktberichte - 20.02.2017
Montag In der Nacht zum Montag werden dann um 00:50 Uhr die japanische Handelsbilanz für den Januar und um 01:01 Uhr der Rightmove-Hauspreisindex für Großbritannien im Januar publiziert. Deutsche Erzeugerpreise im Januar stehen um 08:00 Uhr und der Monatsbericht der Deutschen Bundesbank um 12:00 Uhr zur Bewertung an. Die Auftragseingänge der britischen Industrie im Februar seitens CBI werden ebenfalls um 12:00 Uhr veröffentlicht. Am Nachmittag werden um 14:30 Uhr kanadische Umsätze des Großhandels im Dezember und um 16:00 Uhr das Verbrauchervertrauen für die Eurozone im Februar ausgegeben. ... mehr

DAX-Fahrplan: Weiterhin im Trump-Sog
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DAX springt in Richtung Jahreshoch – Euro bleibt Zünglein an der Waage
CMC Markets - Marktberichte - 20.02.2017
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Analyse: Der DAX kommt nicht aus dem Knick!
RoboForex I B. Wachsmann - Indizes - 20.02.2017
Der deutsche Leitindex kommt trotz steigender US-Indizes und Partylaune an der Wallstreet nicht aus dem Knick und verharrt weiterhin deutlich unter seinem bisherigen Allzeithoch. Damit kommt die Frage auf, warum es dem DAX nicht gelingt von der Rekordfahrt der US-Indizes zu profitieren. Auch in der vergangenen Handelswoche konnte der deutsche Leitindex die positiven Vorgaben nicht für einen bullishen Bruch des Januarhochs bei 11.893 Punkten nutzen und gab vor dem Wochenende wieder deutlich nach. Langfristig bleibt der positive Auftakt zwar intakt, temporär sind weitere Abgaben aber nicht unwahrscheinlich. ... mehr

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