Kolumnen & Analysen Devisen

Dax: Ruhe vor dem Sturm? Aufwärtsdynamik lässt weiter nach
Helaba Floor Research - Indizes - 13.06.2014

DAX Indikation 9.926 Unterstützungen 9.890 / 9.810 Widerstände 9.995 / 10.056 Handelsbreite 9.810 / 9.995
EuroStoxx 50 Indikation 3.278 Unterstützungen 3.267 / 3.224 Widerstände 3.336 / 3.368 Handelsbreite 3.240 / 3.310

Irak: USA ziehen auch Luftschläge in Erwägung

Heute stehen in einigen EWU-Ländern die endgültigen Verbraucherpreise des Monats Mai zur Veröffentlichung an. Die Vorabschätzungen dürften bestätigt werden, sodass die in der letzten Woche beschlossenen EZB-Lockerungsmaßnahmen aufgrund des geringen Preisdrucks gerechtfertigt erscheinen. Aufgrund des eingeführten Strafzinses für Einlagen bei der EZB sind Geschäftsbanken weiterhin bemüht, überschüssige Liquidität zu reduzieren. Insofern könnte es bei den ersten beiden Langfristtendern zu weiteren Rückzahlungen kommen. In dieser Woche lag das Volumen bei knapp 10,6 Mrd. EUR. Einlagen bei der EZB, die mit Beginn der neuen Reserveperiode einem Negativzins von 0,1 % unterliegen, haben per Mittwoch ein Volumen von knapp 116 Mrd. EUR im Vergleich zu 125,3 Mrd. Euro am letzten Tag der Nullverzinsung.

In den USA wirft die in der kommenden Woche anstehende FOMC-Sitzung ihre Schatten voraus. Der Grund: Mit der Entscheidung am Mittwoch werden die neuen Wirtschaftsprojektionen der Zentralbank veröffentlicht sowie die Leitzinsentwicklung, die die Fed-Mitglieder zum Ende der Jahre 2015 und 2016 für angemessen halten. Bereits bei den zuletzt vorgestellten Projektionen Mitte März hat sich der Medianwert für die Leitzinsen auf 1,0 % Ende 2015 und 2,25 % Ende 2016 erhöht. Da die Wirtschaftszahlen in letzter Zeit mehrheitlich auf der positiven Seite überraschten, der Arbeitsmarkt weitere Verbesserungen anzeigt und der disinflationäre Trend beendet ist, könnten die Leitzinsprojektionen weiter nach oben korrigiert werden. Insofern besteht die Möglichkeit, dass es zu einer Belebung der Zinserhöhungsfantasie kommen wird.

Aktienmärkte:>/strong> Nach dem es am Mittwoch für den Dax phasenweise deutlicher nach unten ging, beruhigte sich das Handelsgeschehen gestern wieder. Dies obwohl die nach unten korrigierte Wachstumsprognose durch die Weltbank noch immer nachwirkte. Ein möglicher Belastungsfaktor ist mit der bereits in Vergessenheit geratenen Krise im Irak wieder präsent. Insbesondere die Ölmärkte reagierten mit Kursaufschlägen, die Aktienmärkte sind zunächst in Habachtstellung. Wie angespannt die Lage mittlerweile im Irak wieder ist, zeigen die Aussagen von US-Präsident Obama, wonach auch Luftschläge nicht ausgeschlossen sind. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass neue Erkenntnisse bzw. neue Impulse fehlten, so dass der Dax lange Zeit in einer recht moderaten Handelsrange verharrte. Erst mit der Veröffentlichung der US-Daten belebte sich das Geschäft etwas. Es muss damit gerechnet werden, dass sich dieses Bild in Zukunft häufiger wiederholen wird. Allerdings steigt mit jedem Tag, an welchem der deutsche Leitindex nicht in der Lage ist, sich deutlich nach oben abzusetzen, die Gefahr weiterer Rücksetzer, dazu unten mehr. Die leichten Verschiebungen in der Struktur der Einzelkomponenten des Dax (sechs Titel unter der 200-Tage-Linie, acht mit negativen, mittelfristigen Trend) unterstützen diese These, wenngleich das Gesamtbild aktuell noch einen übergeordnet positiven Charakter aufweist.

Charttechnik (Chart - hier klicken): Der Dax hat gestern unter der wichtigen, oberen Begrenzung der „Wolke“ (graue Zone) geschlossen, was kurzfristig als Schwächeanzeichen zu werten ist, zumal dies letztmals am 25.04. der Fall war. Ebenfalls bemerkenswert ist ein rückläufiger ADX und das Kreuzen der Ratio-Linie (von oben nach unten). Zuletzt konnte dies am 04.04. beobachtet werden, im Resultat vollzog der Dax einen deutlicheren Rücksetzer. Insofern wird das Risiko auf der Unterseite nochmals größer, zumal auch ein Fibonacci-Level (blaue Linie) bereits zweimal in Folge auf Schlusskursbasis unterschritten wurde. Der erste, bedeutende Support stellt die Marke von 9.810 Zählern dar. Darüber hinaus lassen sich Unterstützungen bei 9.771 und 9.695 Punkten definieren.

Hinweis: Für eine größere Darstellung der Grafik öffnen Sie bitte den Link „Charttechnik“.

Helaba Floor Research
www.helaba.de


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27. April 2017. MÜNCHEN (Assenagon). So viel Bewegung an den Finanzmärkten wie Anfang dieser Woche gab es selten. Der DAX erhöhte sich nach den französischen Wahlen an einem Tag um mehr als 3 Prozent, der französische CAC 40 sogar um über 4 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ging von 0,27 Prozent auf 0,38 Prozent nach oben. Der Euro-/Dollarkurs stieg von 1,07 auf 1,09. Und was tat der Index, der die Schwankungen an den Finanzmärkten messen soll? Er schoss nicht etwa, wie man hätte vermuten können, nach oben. Er brach im Gegenteil kräftig ein. Er signalisierte also abnehmende Bewegungen. ... mehr

DAX weiter abwartend – Macron-Rally wird noch verdaut
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Wie erwartet signalisierte die Europäische Zentralbank heute die Beibehaltung des Status Quo in ihrer Geldpolitik. Das war angesichts der noch nicht entschiedenen Präsidentschaftswahl in Frankreich wenig überraschend. Denn auch wenn Macron gewinnen sollte, wonach es im Moment aussieht, hätte er noch keine Mehrheit im Parlament und die politischen Probleme in der Europa-Politik wären auch noch nicht gelöst. Mario Draghis Abwarten ist Ausdruck der Tatsache, dass er weiterhin unverändert eine geldpolitische Stütze für ein unsicheres politisches Umfeld anbieten muss. ... mehr

Euwax Trends: Trumps Steuerpläne – Zahlenflut – DAX verschnauft – EZB im Blick
Börse Stuttgart - Marktberichte - 27.04.2017
Die gestern Abend vorgelegten Steuerpläne von US-Präsident Donald Trump haben dem Aktienmarkt zunächst keine neuen Impulse verschafft, aber sie haben auch nicht enttäuscht. Die Regierung in Washington will vor allem die Unternehmen massiv entlasten. Die Firmensteuer soll von 35 auf 15 Prozent gesenkt werden. Abgaben auf im Ausland erwirtschaftete Erträge sollen ebenfalls geringer ausfallen. Eine Importsteuer sei nicht geplant. ... mehr

Auslandsaktien: Die Roboter kommen
Börse Frankfurt - Indizes - 27.04.2017
27. April 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Anfang dieser Woche hat die Hannover-Messe ihre Tore geöffnet - weltweit die größte Industriemesse. Neben effizienten Energiesystemen und Industrie 4.0 sind auch Roboter sowie die sogenannten Cobots Schwerpunkt: Diese neue Generation der Roboter ist flexibel, selbstlernend und arbeitet mit dem Menschen zusammen, daher auch der Name Cobot für "Collaborative Robots". Prognosen des Branchenverbands International Federation of Robotics zufolge sollen allein bis 2019 weltweit rund 1,4 Millionen neue Industrieroboter in den Fabriken Einzug halten, darunter auch viele Cobots. ... mehr

Baader Bond Markets: Wieviel Feingefühl hat Mario Draghi?
K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 27.04.2017
Heute ist es wieder soweit. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) trifft sich zu seiner turnusmäßigen Sitzung und entscheidet über die weitere Geldpolitik. Sicherlich werden hierbei auch die kritischen Diskussionsbeiträge anlässlich der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank thematisiert. Marktbeobachter gehen allerdings davon aus, dass sich an der bisherigen Forward Guidance nichts ändern und dies von EZB-Chef Mario Draghi auch so vertreten wird. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass Nuancen in der Wortwahl angepasst werden, was wiederum auf eine erste vorsichtige Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik hindeuten könnte. ... mehr

DAX leicht im Minus – EZB dürfte sich zurückhalten
CMC Markets - Marktberichte - 27.04.2017
Die Regierung Trump verkündete den Märkten gestern nichts, was sie nicht bereits wussten. Nach anfänglichen Gewinnen drehten die Kurse an der Wall Street am Ende ins Minus. Dies wirft einen langen Schatten auf den heutigen Handel in Europa. Der Deutsche Aktienindex dementsprechend im Minus – der Widerstand bei 12.500 Punkten konnte zunächst nicht überwunden werden. In den Kursen sind schon viele positive Nachrichten eingepreist. Daher muss schon viel passieren, um die Rally am Laufen zu halten und eine früher oder später einsetzende Korrektur zu verhindern. ... mehr

Analyse: WTI - Rohölpreise bleiben unter Druck!
RoboForex I B. Wachsmann - Commodities - 27.04.2017
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Helaba Floor Research - Indizes - 27.04.2017
USA: Unternehmenssteuer soll auf 15 Prozent sinken Der EZB-Rat entscheidet heute darüber, ob die Forward Guidance und das Wording angepasst werden. Bereits bei der letzten Ratssitzung Anfang März wurde darüber diskutiert, die Formulierung zu streichen, wonach die Leitzinsen im Bedarfsfall noch weiter gesenkt werden könnten. Seit dieser Zeit sind wirtschaftliche Frühindikatoren mehrheitlich gestiegen, mithin könnte auch die Betonung konjunktureller Risiken aufgegeben werden. ... mehr

Fixed Income Daily - EZB-Ratssitzung im Fokus
Helaba Floor Research - Bonds - 27.04.2017
Der EZB-Rat entscheidet heute darüber, ob die Forward Guidance und das Wording angepasst werden. Bereits bei der letzten Ratssitzung Anfang März wurde darüber diskutiert, die Formulierung zu streichen, wonach die Leitzinsen im Bedarfsfall noch weiter gesenkt werden könnten. Seit dieser Zeit sind wirtschaftliche Frühindikatoren mehrheitlich gestiegen, mithin könnte auch die Betonung konjunktureller Risiken aufgegeben werden. All dies würde Spekulationen auf eine baldige Rückführung des Anleihekaufprogramms und auf eine Erhöhung des Einlagensatzes schüren. Ob sich bereits heute eine Mehrheit im EZB-Rat für ein verändertes geldpolitisches Signal findet, ist jedoch fraglich. ... mehr

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,0837 – 1,1000.
Helaba Floor Research - Forex - 27.04.2017
Heute stehen die Perspektiven der europäischen Geldpolitik im Mittelpunkt des Interesses. Zum einen werden in Spanien und Deutschland die vorläufigen Inflationsraten des laufenden Monats bekannt gegeben, zum anderen findet die EZB-Ratssitzung statt. Inflationsseitig wird nach den unerwartet schwachen Jahresraten im März ein Anstieg erwartet. Dazu beigetragen haben könnte die zwischenzeitliche Erholung der Energiepreise. Inzwischen sinken die Öl-Notierungen aber wieder, sodass die Erwartungen an einen Inflationsanstieg nicht zu hoch geschraubt werden sollten. ... mehr

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