Kolumnen & Analysen Devisen

Dax lässt etwas Luft ab
Helaba Floor Research - Indizes - 12.06.2014

DAX Indikation 9.955 Unterstützungen 9.890 / 9.843 Widerstände 10.048 / 10.104 Handelsbreite 9.860 / 10.048
EuroStoxx 50 Indikation 3.292 Unterstützungen 3.267 / 3.224 Widerstände 3.336 / 3.368 Handelsbreite 3.260 / 3.330

Lufthansa mit deutlichem Kurseinbruch

In den USA stellt man sich die Frage, wann es zur ersten Leitzinserhöhung kommen wird, nachdem das Anleihekaufprogramm voraussichtlich im Oktober beendet wird. Klare Hinweise vonseiten der US-Notenbank gibt es bislang nicht. Die Mehrheit der Währungshüter scheint eher bemüht zu sein, voreilige Zinserwartungen im Zaum zu halten. Voraussetzung für eine etwas restriktivere Gangart der Fed ist ein konjunkturell und preislich stabiles Umfeld. Vor diesem Hintergrund werden einfließende Wirtschaftsdaten mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Heute stehen die Einzelhandelsumsätze und die Importpreise im Kalender. Zwar liefern die wöchentlichen Umsatzstatistiken ein eher gemischtes Bild, allerdings sprechen die erhöhten Benzinpreise und vor allem der robuste Pkw-Absatz für das vierte Umsatzplus in Folge. Dabei könnte die bei 0,5 % gg. VM liegende Konsensschätzung übertroffen werden. Die Importpreise werden zudem steigen und die Beendigung des rückläufigen Preistrends bestätigen. Zusammen mit den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, die seit Wochen auf einem sehr niedrigen Niveau liegen und auf die fortgesetzte Erholung am Arbeitsmarkt schließen lassen, könnten Zinsfantasien tendenziell belebt werden.

Aktienmärkte:>/strong> Nachdem der Dax zuletzt nur noch auf der Stelle trat, schien es eine Frage der Zeit zu sein, wann der Index etwas Luft ablassen würde. Gestern war es soweit, insbesondere die von der Lufthansa (die Aktie verbuchte den größten Tagesverlust seit dem Jahr 2001) ausgesprochene Gewinnwarnung wirkte als Trigger. Lufthansa führte u.a. ein härterer Preiskampf zur Begründung an. Auch die Papiere von Airbus gerieten unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass die Airline Emirates einen Auftrag über 70 Jets der Baureihe A350XWB stornierte. Daraufhin stellten sich Marktteilnehmer die Frage, ob die beschriebenen Sachverhalte in irgendeiner Form als Frühindikator interpretiert werden können. Wie bereits an dieser Stelle mehrfach erwähnt, sollten auf dem erreichten Marktniveau bereits sehr viele positive Faktoren vom Markt eskomptiert sein. Entsprechend ist auf der anderen Seite das negative Überraschungspotenzial deutlich höher zu gewichten. Die Ereignisse von gestern könnten mehr als nur einen Vorgeschmack in diese Richtung darstellen. Heute wird der Dax etwas freundlicher in den Handel starten, eine Reihe von Konjunkturdaten wird am Nachmittag die weitere Richtung vorgeben.

Charttechnik (Chart - hier klicken): Der Dax bildete gestern die längste Abwärtskerze seit dem 15.05. aus. Dieses sogenannte „bearish engulfing pattern“ führte auch dazu, dass sich der Index einerseits von der zuletzt mehrfach getesteten Widerstandslinie (aktuell bei 10.048 Zählern) entfernte und andererseits die Begrenzung der ansteigenden „Wolke“ (graue Zone) einem Test unterzogen wurde. Dieser verlief (noch) erfolgreich. Sollte diese unterschritten werden findet sich eine Unterstützung in Form der ansteigenden Behelfstrendlinie bei 9.843 Zählern bevor dann die Cluster-Supportzone bei 9.680 /9.670 Punkten eine zentrale Rolle spielen würde. Zunächst gilt es aber abzuwarten, ob die Dynamik auf der Unterseite entsprechend zunimmt, um die genannten Marken zu erreichen. Kurzfristig sind die Trendfolge-Indikatoren wie der DMI noch positiv zu werten, jedoch weisen andere Tools bereits einige Schwächeanzeichen auf. Entsprechend wiederholen wir unsere Empfehlung, bestehende Positionen mit engen Stopps abzusichern, um nicht, wie das Beispiel der Lufthansa zeigte, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Hinweis: Für eine größere Darstellung der Grafik öffnen Sie bitte den Link „Charttechnik“.

Helaba Floor Research
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24. Mai 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Man konnte geradezu ein Aufatmen vieler Marktteilnehmer wahrnehmen, als der DAX in der vergangenen Woche endlich zu einer deutlicheren Korrektur nach unten angesetzt hatte. Gemessen am kurz zuvor erreichten Allzeithoch sah dieser Rücksetzer, der sich im Wesentlichen auf zwei Handelstage verteilte, recht attraktiv aus. Zumindest für diejenigen, die tatsächlich am Extrempunkt verkauft hatten, ergab sich zwischenzeitlich eine Reaktion von 2,7 Prozent. Allerdings dürften die meisten Akteure bereits deutlich früher eine Absicherungs- bzw. Shortposition eingegangen sein. ... mehr

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Vor dem Feiertag halten sich Anleger am deutschen Aktienmarkt zurück. Zwar wird an Christi Himmelfahrt gehandelt, aber erfahrungsgemäß sind die Umsätze eher mau. Der Dax tritt trotz gutem GfK Index auf der Stelle Marktbericht Auf der Unternehmensseite steht die Hauptversammlung von Grammer im Fokus, bei der ein Showdown zwischen Management und der Investorenfamilie Hastor bevorsteht. Auf der Konjunkturseite dürfte eine Rede von EZB-Chef Mario Draghi in Madrid bei einer Konferenz zur Finanzstabilität der Bank von Spanien Beachtung finden. ... mehr

EUR/USD: Das Währungspaar hat im Augenblick einen echten Lauf
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Der EUR/USD bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1100/1,1085. Er notierte damit deutlich über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Bereits am vergangenen Mittwoch stieg der EUR/USD an und konnte sich über die 1,1100 schieben. Am Donnerstag gab es zwar einen kleineren Rücksetzer, der bis in den Bereich der 1,1074 ging. Allerdings konnte sich der EUR/USD hier stabilisieren und am Freitag weiter ansteigen. Am späteren Freitagabend gelang es ihm, die 1,1200 zu überqueren und sich in diesem Bereich festzusetzen. Der Wochenschluss lag bei 1,1206. ... mehr

DAX impulslos seitwärts – Böses Erwachen nach Bitcoin-Explosion?
CMC Markets - Marktberichte - 24.05.2017
Während sich die Aktienmärkte in diesen Tagen eher seitwärts bewegen, explodiert die Internet-Währung Bitcoin regelrecht. Wie am Ende des Neuen Marktes oder des Anstiegs des Goldpreises auf über 1.900 Dollar werden jetzt erneut Anleger auf den schnell fahrenden Zug aufspringen, die von Gier gelockt, aber nicht von Vernunft geleitet werden. Am Ende wird es wohl auch hier ein böses Erwachen geben. Was die Aktienmärkte angeht, sind weiterhin Kapitalumschichtungen im großen Stil von den Vereinigten Staaten zurück nach Europa zu beobachten. ... mehr

Analyse: Großwetterlage vor dem langen Wochenende
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Bevor es für deutsche Anleger in das lange Wochenende geht lohnt es sich in der Regel vorher nochmal eine Bestandsaufnahme zu machen, um die freien bzw. volatilitätsarmen Tage für Anpassungen oder Justierungen am eigenen Depot vorzunehmen und sich auf gewisse Szenarien vorzubereiten. Dies ist auch deshalb möglich, weil am Brückentag vor dem Wochenende in der Regel keine nennenswerten Bewegungen zu erwarten sind. Daher wollen wir in dieser Ausgabe einen kurzen Überblick über die wichtigsten Märkte und deren aktuelle Verfassung werfen. ... mehr

Aktienmärkte: Positive Konjunkturdaten sorgen für Rückenwind
Helaba Floor Research - Indizes - 24.05.2017
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Bund Future - Erwartete Trading Range: 160.47-161.47
Helaba Floor Research - Bonds - 24.05.2017
Trading Range: 160.47-161.47 Tendenz leichter Einkaufsmanager des verarbeitenden Gewerbes und aus dem Dienstleistungssektor der größten Volkswirtschaften im Euroraum liefern uneinheitliche Vorhaben, die unter dem Strich aber für eine anhaltend robuste konjunkturelle Entwicklung sprechen. Ein ähnlich positives Konjunkturszenario zeichnet das Ifo- Geschäftsklima (114.6 nach 113), das auf den höchsten Wert seit Anfang 1991 gestiegen ist. Die gute Stimmung in deutschen Unternehmen, getragen gleichermaßen von Lagebeurteilung (123.2 nach 121.4) und Erwartungshaltung (106.5 nach 105.2), lässt auf ein starkes Wachstum im 2. Quartal hoffen. ... mehr

Fixed Income Daily - Die Konjunkturperspektiven in der Eurozone sind freundlich
Helaba Floor Research - Bonds - 24.05.2017
Philly-Fed-Präsident Harker sieht Zinserhöhung im Juni eindeutig als Möglichkeit. EZB: Cœuré sieht weiterhin keine Zinserhöhungen vor Ende des QEs. Die Konjunkturperspektiven in der Eurozone sind freundlich. Darauf haben die gestern veröffentlichten Frühindikatoren hingewiesen. Der ifo-Geschäftsklimaindex legte den vierten Monat in Folge zu und erreichte mit einem Wert von 114,6 Punkten den höchsten Stand seit Anfang 1991. Auch die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes fielen robust aus. In Frankreich, Deutschland und der Eurozone legten die Composite-Indizes, die das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor umfassen, erneut zu. ... mehr

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