Kolumnen & Analysen Devisen

Dax Fahrplan vom 09.06.2014 / 24. KW - DAX: Überkauft und Über-Liquidität
Admiral Markets - Indizes - 09.06.2014

Nach einem Angriff auf die 9.990er Marke zu Wochenbeginn der letzten Handelswoche, die der Dax nicht überwinden konnte, setzte er sich auf den Weg nach unten in Bewegung, um sein Wochentief bei 9.866 Punkten zu erreichen. Von hier aus lief er in einer Gegenbewegung nach oben, um am Donnerstag die psychologische Grenze von 10.000 Punkten zu überschreiten. Hier erreichte der deutsche Leitindex sein neues Allzeithoch bei 10.014 Punkten, dass jedoch nicht gehalten werden konnte, um anschließend in den 4-stelligen Bereich zurück zu rutschen. Auch ein erneuter Versuch im regulären Handel am Freitag die Schwelle zu erklimmen, schaffte er nicht. Erst zum Ende des nachbörslichen Handels gegen 22 Uhr ging er bei 10.006 Punkten aus dem Wochenhandel. Auf Wochensicht ergibt dies ein plus im Dax von rund 0,45 Prozent.

Auslöser für die Aufwärtsbewegung zum Allzeithoch war die EZB, die den Zinssatz auf 0,15% senkte, und weiteren Maßnahmen, wie Strafzinsen für Banken, die Gelder bei der EZB parken/anlegen möchten.

Wie könnte es weitergehen?

DAX-WS 10.003…10.014…10.061…10.093…10.114

DAX-US: 9.997…9.987…9.956…9.946…9.914…9.894…9.874…9.848…9.817…9.801…9.776…9.676

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.



Da sich der Dax weiterhin vorm „widerstandsfreien Raum“ befindet und als bullisch einzustufen ist, sind weitere Aufwärtsbewegungen nicht auszuschließen. Charttechnisch liegen die nächsten möglichen Ziele bei 10.026, 10.044 bis 10.062 Punkten.

Nach 928 Punkten in der Aufwärtsbewegung befindet sich der Dax in einer überkauften Situation, wie in der Vorwoche bereits beschrieben, die durch die Möglichkeit einer Konsolidierung bzw. Korrektur ausgeglichenen werden könnte.

Hierdurch wäre er in der Lage, erneut Luft zu holen, um die oberen Ziele 10.240 bis 10.500 Punkten (ISKS) anzusteuern zu können.

Sollte die Maximum-Korrektur bei 9.638 Punkten unterschritten werden, könnte ein Trendbruch des tertiären Trends auftreten, der ihn dynamisch weiter nach unten durchrutschen lassen würde.

Der erste Handelstag der neuen Woche ist Pfingstmontag – ein freier Tag für viele, die deutschen Börsen sind jedoch geöffnet - traditionell ist mit wenig Handelsvolumen zu rechnen.

Klassischerweise kämpfen als Symbolbild an den Börsen „Bulle und Bär“ miteinander. Möglicherweise ändert sich dies mit der EZB-Zinspolitik nun, und wir werden in nächster Zeit ein Kampf zwischen „Überkauft“ und „Über-Liquidität“ erleben. Wer setzt sich durch? Nach vielen Wochen des Aufwärts ist eine „gesunde“ Korrektur im Dax überfällig. Aber die grenzenlose Liquidität ohne wirkliche Anlagealternativen wird den Dax mittelfristig weiterhin nach oben treiben...

Bei Durschreiten von 9.945 Punkten auf der Unterseite sind die Zielmarken bei 9.910, 9.894 bis 9.875 Punkten zu finden. Darunter könnten vom Dax die Marken 9.848, 9.817 bis 9.801 Punkten angelaufen werden. Als weiteres Ziel könnte die 9.776er Punktemarke anvisiert werden.



Sollte sich der Dax oberhalb von 9.986 Punkten stabilisieren, sind die nächsten Anlaufmarken bei 10.003, 10.014 bis 10.061 Punkten nicht auszuschließen. Treten in der Aufwärtsbewegung keine großartigen Korrekturen auf, ist ein Anlaufen der 10.093er Marke in Betracht zu ziehen. Dynamisch könnte die Bewegung bei 10.114 Punkten enden.

- Box-Bereich: 10.061 bis 9.946

- Tagesschlusskurs-Marken sind: 10.093 und 9.874

- Intraday-Marken: 10.061 und 9.946

- Die Range wäre: 10.114 bis 9.776


Unser Setup für die kommende DAX-Handelswoche:

Shorteinstiege: 10.114…10.093/61/03…9.997/56/46/14…9.894/74/47/17/01

Longeinstiege: 10.093/61/03…9.997/56/46/14…9.894/74/47/17/01…9.776

Weitere Short/Long-einstiege (s. Rückläufe) können dem Chart entnommen werden.

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Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!
Ihr Jens Chrzanowski
Geschäftsführer Admiral Markets Partner Deutschland, MT am Germany GmbH
admiralmarkets.de


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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Baader Bond Markets: Wieviel Feingefühl hat Mario Draghi?
K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 27.04.2017
Heute ist es wieder soweit. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) trifft sich zu seiner turnusmäßigen Sitzung und entscheidet über die weitere Geldpolitik. Sicherlich werden hierbei auch die kritischen Diskussionsbeiträge anlässlich der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank thematisiert. Marktbeobachter gehen allerdings davon aus, dass sich an der bisherigen Forward Guidance nichts ändern und dies von EZB-Chef Mario Draghi auch so vertreten wird. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass Nuancen in der Wortwahl angepasst werden, was wiederum auf eine erste vorsichtige Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik hindeuten könnte. ... mehr

DAX leicht im Minus – EZB dürfte sich zurückhalten
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Analyse: WTI - Rohölpreise bleiben unter Druck!
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Nachdem WTI in der Vorwoche nach der Veröffentlichung der US-Lagerbestände deutlich unter Druck kam, setzte sich die Abwärtsbewegung auch im weiteren Wochenverlauf fort. Dabei bleibt die Sorge vor einem zu hohen Angebot das bestimmende Thema am Ölmarkt. Solange sich diese Unsicherheit im Markt befindet dürfte ein Anstieg über den übergeordneten Widerstandsbereich zwischen 54,60 USD und 55,25 USD nur schwer umzusetzen sein. Derweil sind nach den deutlichen Rücksetzern aus der Vorwoche wieder wichtige Unterstützungsbereiche in den Fokus der Anleger geraten. ... mehr

Aktienmärkte treten auf der Stelle
Helaba Floor Research - Indizes - 27.04.2017
USA: Unternehmenssteuer soll auf 15 Prozent sinken Der EZB-Rat entscheidet heute darüber, ob die Forward Guidance und das Wording angepasst werden. Bereits bei der letzten Ratssitzung Anfang März wurde darüber diskutiert, die Formulierung zu streichen, wonach die Leitzinsen im Bedarfsfall noch weiter gesenkt werden könnten. Seit dieser Zeit sind wirtschaftliche Frühindikatoren mehrheitlich gestiegen, mithin könnte auch die Betonung konjunktureller Risiken aufgegeben werden. ... mehr

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Helaba Floor Research - Bonds - 27.04.2017
Der EZB-Rat entscheidet heute darüber, ob die Forward Guidance und das Wording angepasst werden. Bereits bei der letzten Ratssitzung Anfang März wurde darüber diskutiert, die Formulierung zu streichen, wonach die Leitzinsen im Bedarfsfall noch weiter gesenkt werden könnten. Seit dieser Zeit sind wirtschaftliche Frühindikatoren mehrheitlich gestiegen, mithin könnte auch die Betonung konjunktureller Risiken aufgegeben werden. All dies würde Spekulationen auf eine baldige Rückführung des Anleihekaufprogramms und auf eine Erhöhung des Einlagensatzes schüren. Ob sich bereits heute eine Mehrheit im EZB-Rat für ein verändertes geldpolitisches Signal findet, ist jedoch fraglich. ... mehr

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,0837 – 1,1000.
Helaba Floor Research - Forex - 27.04.2017
Heute stehen die Perspektiven der europäischen Geldpolitik im Mittelpunkt des Interesses. Zum einen werden in Spanien und Deutschland die vorläufigen Inflationsraten des laufenden Monats bekannt gegeben, zum anderen findet die EZB-Ratssitzung statt. Inflationsseitig wird nach den unerwartet schwachen Jahresraten im März ein Anstieg erwartet. Dazu beigetragen haben könnte die zwischenzeitliche Erholung der Energiepreise. Inzwischen sinken die Öl-Notierungen aber wieder, sodass die Erwartungen an einen Inflationsanstieg nicht zu hoch geschraubt werden sollten. ... mehr

DAX: Trump liefert nicht gut genug
IG Markets Research - Marktberichte - 27.04.2017
27.04.2017 – 07:25 Uhr (Werbemitteilung): Allzu viel Beifall für die Steuerpläne der neuen US-Regierung gab es nicht. Die Wall Street reagierte verhalten auf die angekündigten Maßnahmen. Vor allem die Unternehmen sollen deutlich entlastet werden. Fraglich ist jedoch, ob die Steuerreform vom Kongress verabschiedet wird. Bei der Gesundheitsreform Obamacare musste US-Präsident Donald Trump eine Niederlage hinnehmen. Ausblick Der heutige Donnerstag hat einiges zu bieten. Zuerst wird die Wirtschaftsstimmung für April in der Eurozone veröffentlicht. ... mehr

Devisen: Spielball der Austrittsverhandlungen
Börse Frankfurt - Forex - 26.04.2017
26. April 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Erleichterung über den Ausgang von Runde eins der französischen Präsidentschaftswahlen sorgte für Bewegung an den Devisenmärkten. Gegenüber dem US-Dollar machte die Gemeinschaftswährung seit Wochenbeginn einen Sprung von 1,07 auf 1,09 US-Dollar. Im Verhältnis zum Yen verteuerte sich der Euro von 117 auf 121 Yen. Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass der pro-europäische Emmanuel Macron bei der Stichwahl am 7. Mai als Sieger über Marine Le Pen hervorgehen wird. ... mehr

Marktstimmung: "Fern von jeglicher Kapitulation"
Börse Frankfurt - Indizes - 26.04.2017
26. April 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eigentlich war es eine klare Angelegenheit: Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat nicht dazu geführt, dass bei der Stichwahl in 10 Tagen zwei anti-europäische Kandidaten gegeneinander antreten werden. Und die Reaktion des DAX konnte in der Logik vieler Anleger nur so ausfallen, wie man sich das unter normalen Umständen vorstellt. Zu Wochenbeginn gab es einen deutlichen Kurssprung, gefolgt von zwei Tagen neuer Rekordhochs für das Börsenbarometer. ... mehr

DAX konsolidiert weiter – Trumps Steuerpläne werden zur Kenntnis genommen
CMC Markets - Marktberichte - 26.04.2017
US-Präsident Trump geht mit dem Vorschlag für einen Unternehmenssteuersatz von 15 Prozent ins Rennen, was ein großes Loch in den Haushalt reißen würde. Damit schafft sich die US-Regierung aber einen Verhandlungsspielraum, denn auch die eigenen Reihen der Republikaner müssen erst noch von den Vorzügen dieser Gesetzesänderung überzeugt werden. Vielleicht wird man sich dann am Ende auf einen Satz zwischen 20 und 25 Prozent einigen. An der Wall Street werden die Steuerpläne Trumps zur Kenntnis genommen, lösen aber keine neue Euphorie aus. ... mehr

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