Kolumnen & Analysen Devisen

Dax kurzzeitig über 10.000er-Marke – was nun?
Helaba Floor Research - Forex - 06.06.2014

DAX Indikation 9.980 Unterstützungen 9.850 / 9.810 Widerstände 10.023 / 10.104 Handelsbreite 9.920 / 10.050
EuroStoxx 50 Indikation 3.242 Unterstützungen 3.224 / 3.188 Widerstände 3.256 / 3.268 Handelsbreite 3.205 / 3.275

Übernahmegerüchte bei der Commerzbank

Datenseitig richtet sich das Interesse vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht. Der zuletzt veröffentlichte Datenkranz war robust und so fällt auch die Indikation für die Beschäftigungsentwicklung im Mai freundlich aus. Der ADP-Report wies einen Stellenzuwachs von 179 Tsd. aus, was zwar unter den Erwartungen lag, aber dennoch als robust zu bezeichnen ist. Auch die ISM-Umfrage im Dienstleistungsgewerbe ging mit einem höheren Beschäftigungsindex einher, während sich der Beschäftigungsindex des Industriesektors abschwächte, aber in der Expansionszone blieb. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bewegen sich weiter auf niedrigen Niveaus. Per saldo ist mit einer fortgesetzten Erholung des Arbeitsmarktes zu rechnen, wobei die Konsensschätzung aber wohl nicht übertroffen werden dürfte. Die Marktteilnehmer werden neben den Beschäftigungsdaten aber auch die Arbeitslosenquote im Blick haben. Im April war die Arbeitslosenquote auch unter dem Eindruck einer deutlich sinkenden Erwerbsquote auf 6,3 % gesunken. Eine Gegenbewegung kann nicht ausgeschlossen werden, was einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote verhindern könnte. Zudem ist der Abstand zwischen der Unterbeschäftigungsquote (U6) und der Arbeitslosenquote mit 6 %-Punkten der Fed noch immer ein Dorn im Auge. Diese Differenz wird sich zwar mittel- bis langfristig zusammen mit der Arbeitslosigkeit reduzieren, kurzfristig ist eine Bewegung in Richtung 4 %-Punkte aber nicht wahrscheinlich. Vor diesem Hintergrund rechnen wir nicht damit, dass die Zinserhöhungserwartungen deutlich nach vorne gezogen werden, eine Verlagerung in die Zukunft ist aber ebenso wenig angemessen. In der Eurozone sind die Produktionsdaten Deutschlands und Spaniens zu erwähnen. Vor allem erstere stehen unter guten Vorzeichen, denn die Industrieaufträge haben im April unerwartet kräftig um 3,1 % VM zugelegt.

Aktienmärkte:>/strong> Im Vorfeld der EZB-Entscheidung war die Spannung förmlich greifbar. Kurz bevor diese verkündet wurde sprang der Dax deutlich an und schrammte zu dieser Zeit noch an der psychologisch wichtigen 10.000er-Marke vorbei. Später gelang dieses Vorhaben, jedoch nur kurzfristig. Offensichtlich sind die Marktteilnehmer nicht restlos überzeugt, dass der Dax seine Gewinne nochmals wird ausbauen können. Die kommenden Tage werden also zeigen müssen, ob die Kraft des Marktes ausreicht, um einen weiteren Aufwärtsschub zu etablieren, oder ob es sich lediglich nur um ein Strohfeuer handelte. Die führenden US-Indizes markierten gestern weitere Rekordstände, sowohl im Verlauf als auch auf Schlusskursbasis. An der NYSE legten 2.387 Aktien zu während 657 Papiere nachgaben. Am Vortag waren die Verhältnismäßigkeiten noch deutlich schlechter ausgefallen. Die Vorgaben für den Dax-Start deuten auf eine freundliche Eröffnung hin. Am Nachmittag wird der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus stehen.

Charttechnik (Chart - hier klicken): Es ist sehr schön zu sehen, wie der Dax seine Hochs entlang der oberen Begrenzung von „Andrews Pitchfork“ markiert. Entsprechend lässt sich über diese für heute eine Widerstandsmarke von 10.023 Zählern ableiten. Sollte diese gebrochen werden, finden sich weitere Orientierungsmarken bei 10.050 und 10.104 Zählern. Auf der Unterseite lässt sich eine Supportzone zwischen 9.929 und 9.904 Punkten definieren.

Hinweis: Für eine größere Darstellung der Grafik öffnen Sie bitte den Link „Charttechnik“.

Helaba Floor Research
www.helaba.de


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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Hüfners Wochenkommentar: "Euro ohne Deutschland?"
Börse Frankfurt - Forex - 23.02.2017
23. Februar 2017. MÜNCHEN (Assenagon). Vor ein paar Tagen sprach ich in Wien mit dem Vorstand einer renommierten österreichischen Privatbank über die Probleme in der europäischen Währungsunion. In vielen Punkten waren wir unterschiedlicher Meinung. Schließlich meinte er resignierend (freilich nicht ganz ernst gemeint): Dann bleibt doch nur, dass Deutschland aus dem Euro ausscheidet. Das ist eine Meinung, die ich in letzter Zeit häufiger höre. Ich vermute, dass sie an Gewicht gewinnen wird, wenn es im Euro zu noch größeren Spannungen kommen sollte und - Gott sei's geklagt - vielleicht sogar ein Mitglied ausscheidet. ... mehr

DAX tut sich schwer mit der 12.000 – Euro vermiest die Stimmung
CMC Markets - Marktberichte - 23.02.2017
Ein im Tagesverlauf wieder stärkerer Euro hat heute die Investoren verschreckt, die als nächstes Kursziel für den Deutschen Aktienindex schon das Allzeithoch einkalkuliert hatten. Trotz neuer Rekordhochs an der Wall Street konnte der DAX deshalb die 12.000er Marke auch heute nicht hinter sich lassen. Damit bleibt die Entwicklung der Gemeinschaftswährung das Zünglein an der Waage, was die weitere Entwicklung am deutschen Aktienmarkt angeht. Eigentlich ist ein stärkerer Euro zwar positiv, drückt sich darin doch auch eine geringere Wahrscheinlichkeit eines Wahlsiegs Le Pens bei den französischen Präsidentschaftswahlen aus. ... mehr

Auslandsaktien: Nasdaq klettert immer weiter
Börse Frankfurt - Indizes - 23.02.2017
16. Februar 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Betrachtet man die jüngsten Schätzungen der Europäischen Kommission, dann geht es aufwärts mit der Konjunktur in der Währungsgemeinschaft. Für das laufende Jahr erwartet Brüssel für den Euroraum mit 1,6 Prozent ein um 0,1 Prozent höheres Wachstum des Bruttoinlandprodukts als bisher angenommen. Im Prognose-Zeitraum bis 2018 soll es demnach erstmals seit fast zehn Jahren in allen Mitgliedsländern eine Entwicklung im positiven Bereich geben. Auch bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit und der Neuverschuldung kämen die Staaten voran. ... mehr

Euwax Trends: Dax : weiter Ringen um die 12.000 Punkte
Börse Stuttgart - Marktberichte - 23.02.2017
Bilanzen von Henkel und ProSiebenSat.1 11.998,59 – was klingt wie ein Sonderangebot für einen Kleinwagen ist der Dax Schlussstand vom Mittwoch. Und das Ringen um die 12.000 Punkte geht weiter und damit der Angriff auf das Allzeit-Hoch. Doch am Donnerstag kommt der Dax nicht vom Fleck. Zahlen kommen heute unter anderem von ProSiebenSat.1 und Henkel aus der ersten Börsenreihe. Die Vorgaben sind gemischt: Der Dow Jones legt zu, der Nikkei gibt leicht nach. ... mehr

Baader Bond Markets: EZB und Fed nehmen Bondmärkte in den Schwitzkasten
K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 23.02.2017
Die internationalen Rentenmärkte steuern auf eine Zerreißprobe zu, welche in der gegensätzlichen Ausrichtung der Geldpolitik von Europäischer Zentralbank (EZB) und der US-amerikanischen Notenbank (Fed) begründet ist. Während die Fed sich infolge steigender Inflationszahlen, guter Konjunkturdaten und zu erwartender Stimuli seitens der neuen US-Regierung mit steigenden Zinsen auseinandersetzt, hält die EZB an ihrer Politik des billigen Geldes fest. Und das obwohl auch in der Eurozone höhere Inflationszahlen zu beobachten waren. In Deutschland ist für den Januar sogar mit einer Rate von 2% zu rechnen. ... mehr

Analyse: Analystenschätzungen halten WTI auf Kurs!
RoboForex I B. Wachsmann - Commodities - 23.02.2017
Die Rohölnotierungen hielten sich auch in der letzten Handelswoche auf ihren Kursniveaus und verzeichneten keine nennenswerten Abgaben. Allerdings gibt es auch keinen neuen Impuls für dynamische Anstiege auf der Oberseite. Aus fundamentaler Sicht bleibt die Perspektive ebenfalls unverändert, sodass die Marktteilnehmer weiterhin auf den nächsten entscheidenden Impuls warten. Am Dienstag verhalf ein Analystenkommentar der Citigroup WTI auf ein neues Monatshoch. Übergeordnete Marktsituation WTI - 23. Februar 2017 Dieses Monatshoch geht einher mit dem Vorvortageshoch und stellt den nächsten übergeordneten Widerstand bei 55,05 USD dar. ... mehr

DAX tanzt um die 12.000 – Euphorie hält sich in Grenzen
CMC Markets - Marktberichte - 23.02.2017
Der Deutsche Aktienindex notiert das erste Mal seit April 2015 wieder über 12.000 Punkten. Der Anstieg vor zwei Jahren wurde begleitet durch einen Kanon an Kommentatoren, die fast unablässig auf die Alternativlosigkeit der Aktie hinwiesen. Dieser überbordende Optimismus pro Aktie herrscht heute nicht mehr vor – das ist ein gutes Zeichen. Gerade auch deshalb, weil die Alternativlosigkeit der Aktie in Deutschland noch viel dramatischer geworden ist. Die Inflation liegt deutlich über den Nominalzinsen. Da der Zins aber immer nur das ist, was real übrig bleibt, erleiden Sparer echte Kaufkraftverluste. ... mehr

DAX kämpft mit psychologisch wichtiger 12.000er-Marke
Helaba Floor Research - Indizes - 23.02.2017
Fed: Eine geldpolitische Straffung könnte „recht bald angebracht“ sein In den letzten Tagen und Wochen wurden politische Unsicherheitsfaktoren immer wieder thematisiert und für einen Anstieg der Risikoaversion an den Finanzmärkten verantwortlich gemacht. Während Bundesanleihen von ihrem Status als sicherer Hafen profitieren und kurze Laufzeiten zum Teil neue historische Renditetiefs markieren, weisen die Zinsen in Frankreich, Italien und anderen Peripheriestaaten nach oben. Interessanterweise machen sich diese Unsicherheiten bei den zuletzt veröffentlichten Stimmungsindikatoren nicht bemerkbar. ... mehr

Fixed Income Daily - Unsicherheiten machen sich bei Stimmungsindikatoren nicht bemerkbar
Helaba Floor Research - Bonds - 23.02.2017
In den letzten Tagen und Wochen wurden politische Unsicherheitsfaktoren immer wieder thematisiert und für einen Anstieg der Risikoaversion an den Finanzmärkten verantwortlich gemacht. Während Bundesanleihen von ihrem Status als sicherer Hafen profitieren und kurze Laufzeiten zum Teil neue historische Renditetiefs markieren, weisen die Zinsen in Frankreich, Italien und anderen Peripheriestaaten nach oben. Interessanterweise machen sich diese Unsicherheiten bei den zuletzt veröffentlichten Stimmungsindikatoren nicht bemerkbar. ... mehr

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,0460 – 1,0635
Helaba Floor Research - Forex - 23.02.2017
Im Datenkalender finden sich kaum Einträge, die von der wieder stärker brodelnden Euro-Krise ablenken könnten. Die politische Verunsicherung im Kontext der Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und möglicherweise auch in Italien ist dafür verantwortlich und so werden konjunkturelle Veröffentlichungen vor allem dann beachtet, wenn sie die Euro-Krisenstimmung eher befeuern als lindern. Dies dürfte auch für das INSEE-Geschäftsklima gelten. Echten Einfluss auf das Marktgeschehen erwarten wir nur für den Fall einer Enttäuschung. ... mehr

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