Kolumnen & Analysen Devisen

Forex - EUR/USD-Fahrplan vom 09. April 2014 / 15. KW: Was dem einen die Eule, ist dem anderen die Nachtigall
Admiral Markets - Forex - 09.04.2014

Die Herren von der EZB sind allem Anschein nach in der Frage der drohenden Deflation noch zu keinem Konsens gelangt. Während EZB-Präsident Mario Draghi beim IWF seine Pläne zur konjunkturellen Ankurbelung bestätigen lassen will, sehen die Präsidenten der Nationalbanken Deutschlands und Frankreichs, Jens Weidmann und Christian Noyer, keine Deflationsgefahr für den Euro-Raum.

Der Grund für den Dissens könnte in der ungleichmäßigen Verteilung der Krisensituation in den EU-Ländern liegen. Während Deutschland und Frankreich die Deflationsgefahr in der Tat kaum spüren, sieht die Realität in den südlichen Ländern (Spanien, Portugal und Griechenland) ganz anders aus. Jetzt heißt es, nicht die Nerven zu verlieren, aber auch nicht den großen Bruder zu spielen, nach dem Motto: Ach komm, das tut doch gar nicht weh!

In diesem Sinne widmen wir uns unserer Technischen Analyse:

EUR/USD-Tageschart


Die Dynamik des Paares hat deutlich zugelegt. Der Kurs ist nun an dem zweitrangigen Widerstand 1,3820 vorzufinden. Wird dieser durchbrochen, so erhalten wir ein gutes Signal für die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends mit dem Ziel 1,4000.

Hält der Widerstand dagegen, so kann ein Abprall in Richtung der Unterstützung bei 1,3640 erfolgen, wonach ein weiterer Rückgang in Richtung des 200-Tage-SMA oder der Unterstützung bei 1,3475 erfolgen kann.

Nun kommen wir zu unserer Daily-Wave-Analyse:

Der Kurs konnte den ersten Widerstand durchbrechen, hat aber an einem weiteren zunächst Halt gemacht. Vermutlich würde uns die kleinere Zeiteinheit mehr sagen.

EUR/USD-Vier-Stunden-Chart


Obwohl der Kurs offenbar fünf Wellen vollendet hat, könnte eine Fortsetzung (grüne Linien) erfolgen, bis eine ABC-Korrektur einsetzt.

EUR/USD-Ein-Stunden-Chart


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Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!
Ihr Jens Chrzanowski
Geschäftsführer Admiral Markets Partner Deutschland, MT am Germany GmbH
admiralmarkets.de


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DAX tritt auf der Stelle – Brisante Situation im Ölpreis
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