Kolumnen & Analysen Devisen

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,3664 – 1,3877
Helaba Floor Research - Forex - 01.04.2014

China: CFLP-Industrie-PMI steigt im März leicht auf 50,3 nach 50,2; HSBC-Industrie-PMI final bei 48,0 nach 48,1.
Aktienmärkte in Asien tendieren überwiegend freundlich.


Die Einkaufsmanagerindizes (PMIs) des Verarbeitenden Gewerbes stehen heute im Mittelpunkt des Interesses. Zunächst richtet sich die Aufmerksamkeit auf Spanien und Italien. Die Stimmungswerte haben sich seit 2012 im Trend verbessert und liegen nun bereits im expansiven Bereich. Zwar stehen die Signale auf weitere Erholung der beiden krisengeschüttelten Volkswirtschaften, ob es aber nochmals zu einem Anstieg der Einkaufsmanagerindizes kommt ist offen. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Konsensschätzungen realistisch. In Frankreich, Deutschland und der Eurozone werden die endgültigen PMIs erwartet. Wesentliche Veränderungen zur den Vorabschätzungen sind nicht zu erwarten. Die Marktteilnehmer werden wohl besonderes Augenmerk auf den französischen Wert lenken, denn der vorläufige PMI war unerwartet deutlich gestiegen und hat sich erstmals seit über zwei Jahren oberhalb der Wachstumsschwelle eingefunden. In Deutschland und der Eurozone gab es dagegen leichte Rücksetzer, ohne dass das Wachstumsszenario deshalb in Frage zu stellen wäre. Im Datenkalender findet sich heute auch die Arbeitslosenquote der Eurozone für den Monat Februar. Die Entwicklungen der nationalen Werte könnten verschiedener kaum sein. So stagniert der deutsche Wert seit Jahren auf niedrigem Niveau. In Spanien dagegen sinkt die Arbeitslosigkeit seit Monaten von sehr hohen Niveaus, während in Italien der Hochpunkt der Arbeitslosenquote noch nicht markiert wurde. Daher dürfte der EWU-Wert erneut in der Nähe des Rekordhochs von 12,1 % liegen. Mit der Verbesserung der konjunkturellen Perspektiven wie sie nicht nur in den PMIs zum Ausdruck kommt, sondern insbesondere auch in den aufgehellten Verbraucherumfragen, gestaltet sich aber auch der Ausblick für den Arbeitsmarkt zunehmend freundlicher.

In den USA richtet sich das Hauptinteresse auf den Einkaufsmanagerindex (ISM-Index) des Verarbeitenden Gewerbes. Die Indikationen vonseiten der regionalen Industriebefragungen im März fielen gemischt, per saldo aber robust aus. Eine leichte Verbesserung des ISM-Indexes scheint daher im Rahmen des Möglichen. Überraschungspotenzial machen wir nicht aus.

EUR-USD: Der Euro hat sich erholt und ein Hoch bei 1,3810 markiert. Die technischen Indikatoren stehen derweil noch auf Verkauf und so erscheint es verfrüht, auf deutlichere Kursgewinne zu setzen. Widerstände zeigen sich bei 1,3830, um 1,3850 und am markanten Hoch bei 1,3877. Bei knapp 1,39 findet sich die untere Begrenzungslinie des unterschrittenen Aufwärtstrendkanals. Trading-Range: 1,3664 – 1,3877

Helaba Floor Research
www.helaba.de


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