Kolumnen & Analysen Devisen

Market View: Vorbereitungen auf die nächsten Zahlen
Gekko Global Markets - Marktberichte - 28.03.2014

Während in Deutschland noch ein paar Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe ihre Bilanzen für das vergangene Geschäftsjahr präsentieren, wird in den großen US-Konzernen bereits eifrig am Geschäftsbericht für das Auftaktquartal gerechnet. Am 8. April eröffnet Alcoa die mit Spannung erwartete Saison. In den zwei Wochen nach Ostern werden rund 60 Prozent der Konzerne im S&P 500 ihr Zahlenwerk auf den Tisch legen. Eine erste Tendenz lieferten bereits zehn Indexmitglieder, die gebrochene Geschäftsjahre haben. Dazu zählen Oracle, FedEx und Nike. Nur vier der zehn Unternehmen übertrafen mit ihrem Gewinn je Aktie und Umsatz die Erwartungen. Trotz der Wetterkapriolen steigerten immerhin sieben von ihnen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Analysten der Postbank bemerkten. Unter dem Strich sollten Anleger von der bevorstehenden Saison aber nicht zu viel Rückenwind für die Aktienmärkte erwarten.

Daten am Freitag

Heute ist es an der Konjunkturfront ziemlich ruhig, der DAX wird ebenso ruhig bei 9.460 Punkten zum Handelsstart erwartet. Hiesige Investoren werden sich die Daten aus Japan zur Inflation und den Einzelhandelsumsätzen anschauen, die heute Nacht veröffentlicht worden sind. Sehr interessant ist auch die Lage am Arbeitsmarkt. 3,7 Prozent der Japaner sind nur noch arbeitslos, 2,33 Millionen Menschen. Vor allem aber kamen im Februar auf 100 Jobsuchende 105 offene Stellen. Man könnte dies auch Vollbeschäftigung nennen. Im Fokus der Investoren wird zudem das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan für März stehen, das um 14.55 Uhr veröffentlicht wird. Laut den vorläufigen Daten war die Stimmung der Konsumenten von 81,6 Punkte auf 79,9 Punkte gesunken. Volkswirte erwarten, dass die endgültigen Daten bei 80,7 Punkte liegen werden.

Xing schlechter als gedacht


Die Aktie von Xing hält sich angesichts der Turbulenzen bei Facebook und Co. erstaunlich gut. Bilanziell muss man nun aber einen Rückschlag zugeben. Das Karrierenetzwerk hat im abgelaufenen Jahr weniger verdient als zunächst gedacht. Wegen Änderungen in der Bilanzierung fällt der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie das Jahresergebnis von XING um 1,5 Millionen Euro niedriger aus als Ende Februar vermeldet. Die Abweichung beruhe nicht auf Veränderungen im operativen Geschäft und habe weder Auswirkungen auf die Liquidität noch auf den Zahlungsfluss, betonte das Unternehmen. Daher hält Xing an der angekündigten Dividendenanhebung und der Sonderausschüttung fest.

Rohstoffe stabilisieren sich

Einen Stillstand haben Euro und Dollar sowie die meisten Rohstoffe wohl zum Wochenschluss vereinbart. Gold findet sich knapp unter 1.300 Dollar ein, stoppt aber ebenso wie Silber bei 19,90 Dollar den jüngsten Kursrutsch. Auch Kupfer stabilisiert sich nach den Schockwochen wieder und liegt bei 6.600 Dollar. Derweil läuft der Spread zwischen WTI und Brent zusammen. Die US-Sorte kostet 101,50 Dollar, für Brent werden 107,50 Dollar aufgerufen – 6 Dollar verbleiben also als Preisunterschied. Die Terminkurve ist noch immer in leichter Backwardation, es werden für die kommenden Monate also Preisrückgänge vorhergesagt. Auf der Exotenseite lohnt ein Blick auf Kaffee. Nach der Kursverdopplung und dem Sprung über 2 Dollar ist der Kurs wieder deutlich gefallen, bildet nun bei rund 175 US-Cent einen Boden. Die Kaffeeturbulenzen werden weniger.

Autor: Sarah Brylewski - Gekko Global Markets
Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von Gekko Global Markets. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

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Grüner Fisher: "Hektische Zeiten in Sicht"
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23. Juni 2017. FRANKFURT (Grüner Fischer). Ein Jahr nach dem Brexit-Referendum steht nun endlich der Fahrplan für den Austritt Großbritanniens aus der EU fest. Demnach endet die EU-Mitgliedschaft voraussichtlich im März 2019. Auch was den Fahrplan der Fed-Zinserhöhungen angeht, sind sich Marktbeobachter relativ einig. Nach der Leitzinsanhebung auf 1,00 bis 1,25 Prozent wird in 2017 eine weitere Erhöhung erwartet, im Jahr 2018 drei. Warum reagiert der Markt geradezu gleichgültig auf diese Ereignisse? Schließlich gehörten Brexit und US-Zinserhöhungen zu den absoluten Top-Themen, was übergeordnete Risikofaktoren für den laufenden Bullenmarkt anging. ... mehr

DAX testet die Unterstützung – Konjunkturdaten enttäuschen
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Aus den USA waren die Anleger schon schlechte Konjunkturdaten gewohnt, nun zeigt aber auch die Eurozone schon wieder erste Ermüdungserscheinungen. Während sich die Stimmung in den Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe verbessert hat, enttäuschte der Dienstleistungssektor mit stärker als erwartet fallenden Werten sowohl für Deutschland als auch die Eurozone. Am Nachmittag dann das gewohnte Bild aus den USA, auch hier enttäuschte der Einkaufsmanagerindex sogar in beiden Bereichen. ... mehr

Euwax Trends: Deutscher Aufschwung verliert Tempo - DAX gibt erneut nach
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Die deutsche Wirtschaft hat im Juni deutlicher als erwartet an Schwung verloren. Der DAX zeigt sich mit Verlusten. Die Ölpreise haben sich stabilisiert. Der Euro tendiert etwas fester. Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft ist im Juni um 1,3 auf 56,1 Punkte gesunken. Das wurde nach einer Umfrage unter rund 800 Industrieunternehmen und Dienstleistern mitgeteilt. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 57,3 Zähler gerechnet. ... mehr

4x Report: US-Biotechs erwachen zur Wochenmitte – Nintendo gefragt – Schweizer Uhrenexporte wiederum gestiegen
Börse Stuttgart - Indizes - 23.06.2017
Auslandsaktien KW 24 (12.06. bis 16.06.2017) Der amerikanische Aktienmarkt hat eine uneinheitliche Woche hinter sich. Zum Wochenauftakt konnten die Technologiewerte deutlich zulegen. Die Zugpferde waren Apple, Alpabet und Microsoft, deren Kursgewinne überdurchschnittlich ausfielen. Im Energiebereich wurde am Montag eine Übernahme in Höhe von 6,7 Milliarden Dollar bekanntgegeben. EQT (WKN: A1J0H5) übernimmt Rice Energy (WKN: A1XBVU) und macht den Aktionären ein Angebot teils in bar oder teils in eigenen Aktien. Hieraus errechnet sich eine Prämie von etwa 37 Prozent auf den Schlusskurs des vergangenen Freitags. Zur Wochenmitte fiel der Branchenindex NASDAQ Biotechnology mit einem Plus von 3,70 Prozent besonders auf. ... mehr

DAX tritt auf der Stelle – Brisante Situation im Ölpreis
CMC Markets - Marktberichte - 23.06.2017
Wichtig für den Deutschen Aktienindex ist es jetzt, die Region knapp über 12.700 Punkten als Unterstützung zu halten. Dann besteht eine realistische Chance, dass der Markt in der kommende Woche einen neuen Anlauf auf die runde Marke von 13.000 Punkten startet. Zum Wochenschluss dürfte es allerdings wegen fehlender Impulse eher ruhig bleiben. Ab jetzt sollten Anleger verstärkt auf den Verlauf des Ölpreises achten. Es besteht Ausverkaufsgefahr, sollte die Unterstützung bei 41 US-Dollar im Brent-Öl unterschritten werden. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 25. KW 2017
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EUR/USD fiel im Wochenverlauf von 1,1204 um 0,4 % auf 1,1169. Die Nachwirkungen der Fed-Sitzung begünstigten zunächst den Dollar, weshalb sich der Greenback trotz enttäuschender Konjunkturdaten im Bausektor stabil zeigte. Dabei fiel der von der Universität Michigan berechnete Index für Verbraucherstimmung in den USA mit 94,5 Punkten so schlecht aus wie zuletzt in November 2016. Auf der anderen Seite des Atlantiks profitierte der Euro von der zunehmend stabileren politischen Lage. Besonders der starke Wahl-Erfolg von Emmanuel Macrons Partei En Marche! bei den Parlamentswahlen (18.06.) zeigt den Rückhalt, den der neue Französische Präsident in der Bevölkerung genießt. ... mehr

Wochenbarometer Rentenmärkte - 25. KW 2017
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Die Staatsanleiherenditen in der Eurozone und den USA kamen in der abgelaufenen Berichtswoche kaum von der Stelle. Überhaupt war an den Finanzmärkten wenig Bewegung. Insbesondere an den Aktienmärkten gab es lediglich ein wenig hin und her und die Spreads für Peripherieanleihen ließen keine klare Richtung erkennen. Am Aufsehen erregendsten war sicherlich der erneute Rückgang der Ölpreise. Erstmals notiert die Sorte Brent in diesem Jahr bei unter 45 US-Dollar/Barell. Die Investoren sprechen der OPEC offensichtlich kaum noch Preismacht zu. ... mehr

Aktienmärkte: Richtungssuche hält an
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Aktienmarkt Der gestrige Handelsverlauf des DAX mutete fast wie eine Kopie des Vortages an. Das Tageshoch- und tief entfielen nahezu auf die gleichen Marken. Einziger Unterschied bei den Tageskerzen war die Farbe des Körpers. Einmal mehr gab der Ölpreis den Ton an. Als sich abzeichnete dass sich dieser erholen würde, entfernte sich auch der DAX von seinem bei 12.717 markierten Tagestief um schlussendlich leicht ins Plus zu drehen. Einmal wurden damit wichtige Chartmarken verteidigt, dennoch bleibt ein widersprüchliches Bild zurück. Heute wird der DAX leicht schwächer in den Handel starten. ... mehr

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