Kolumnen & Analysen Devisen

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,3570 - 1,3680
Helaba Floor Research - Forex - 07.01.2014

USA: J. Yellen von Senat als Fed-Vorsitzende bestätigt.
Schwache Vorgaben aus den USA belasten asiatische Börsen.


Im gestrigen Tagesverlauf zeigten die Einkaufsmanagerindizes der Eurozone ein gemischtes Bild. Anstiege und Rückgänge hielten sich die Waage und per saldo werten wir die Ergebnisse als Bestätigung der Erwartung einer allmählichen und weiterhin sehr unterschiedlich verlaufenden konjunkturellen Erholung.

Die heute anstehenden Datenveröffentlichungen in Deutschland und der Eurozone werden an dieser Einschätzung vermutlich nichts ändern. Der deutsche Arbeitsmarkt setzt seine Stagnation der letzten Monate wohl fort, und entsprechend wird die Arbeitslosenquote bei 6,9 % verharren. Erst im Verlauf des Jahres ist mit einer wieder freundlicheren Entwicklung zu rechnen, wenn das sich erholende Wirtschaftswachstum am Arbeitsmarkt positive Wirkung entfaltet. Auch inflationsseitig zeichnet sich in Deutschland und der Eurozone kein Handlungsdruck auf die Europäische Zentralbank ab. Zwar stieg die nationale Jahresteuerungsrate im Dezember im Vergleich zum November leicht an, sie liegt aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau, sodass von Inflationsgefahren bis auf weiteres nicht gesprochen werden kann. Zudem sank der EU-harmonisierte Wert. Auch in der Eurozone ist das Bild geprägt von niedrigen Inflationsraten. Die Diskussion um eine beginnende Deflation hat sich aber zuletzt nicht verstärkt, denn in Spanien und Belgien haben sich die Teuerungsraten von den Herbsttiefs wieder leicht entfernt, während Italien den vorläufigen Daten zufolge eine unveränderte Inflationsrate im Dezember auswies. Bezüglich der EZB bleibt es daher bei der Erwartung, dass die Notenbanker die extreme Niedrigzinspolitik fortsetzen und sich auch grundsätzlich 2014 alle Optionen offenhalten. Die Geldpolitiker im Euro Tower stehen aber in dieser Woche nicht unter akutem Handlungsdruck. In den letzten Wochen waren vonseiten der EZB-Vertreter auch keine Signale gegeben worden, die auf eine weitere Reduzierung des Zinsniveaus und/oder einen negativen Einlagenzins in diesem Monat hindeuten.

EUR-USD: Zunächst gab der Euro weiter nach und markierte bei 1,3571 ein Tages- und auch ein neues Impulstief. Letztlich kam es aber zu einer Stabilisierung oberhalb der Marke von 1,36. Die technische Ausgangslage bleibt vor diesem Hintergrund belastend, da MACD und Stochastic unterhalb ihrer Signallinien weiter sinken und auch der DMI steht im Tageschart nun wieder im Verkauf. Eine Ausdehnung der laufenden Korrektur bis zum 61,8 %-Retracement bei 1,3524 sollte ins Kalkül gezogen werden. Trading-Range: 1,3570 – 1,3680.

Helaba Floor Research
www.helaba.de


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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Anleihen: "So kann es gemütlich in die Sommerpause gehen"
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Hüfners Wochenkommentar: Was kommt nach "America First"?"
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21. Juli 2017. MÜNCHEN (Assenagon). "America First" war die Story für die Kapitalmärkte im ersten Halbjahr. Es hieß mehr Wachstum, mehr Unternehmensgewinne und mehr Inflation nicht nur für die US-Wirtschaft, sondern auch für große Teile im Rest der Welt. Die Börsen haben das durch ein Kursfeuerwerk honoriert, wie wir es schon lange nicht mehr erlebt haben. Von November bis Juni stieg der amerikanische S&P 500 um 17 Prozent, der DAX sogar um 25 Prozent. Jetzt bröckelt der Lack an "America First". Das gilt für die Politik genauso wie für die Finanzmärkte. ... mehr

Euwax Trends: Dax am kleinen Verfallstag unter Druck - Teurer Euro belastet – US Bilanzen im Fokus
Börse Stuttgart - Marktberichte - 21.07.2017
Zum Wochenausklang lassen es Anleger am kleinen Verfallstag ruhig angehen. Der Dax öffnet mit einem kleinen Minus von 20 Punkten – rutsch dann aber zur Mittagszeit rasant unter 12.400 Punkte. Der Euro auf 2 Jahres Hoch belastet. Analysten der DZ Bank sehen in der jüngsten Aufwertung des Euro eine Trendwende und trauen dem Euro auf Sicht von zwölf Monaten weiteres Aufwertungspotential zu. Ein Teil der Euro-Stärke kommt nach Meinung von Börsianern auch daher, dass sich der Dollar wegen der Querelen in der US-Politik um Präsident Donald Trump abgeschwächt hat. ... mehr

4X Report: Neue Impulse durch Quartalsberichte in den USA – Tokai weiterhin gefragt – Telia verdient weniger
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eToro: Russland könnte Kryptowährungen legalisieren
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Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert das Interesse Russlands an Kryptowährungen und aktuelle Entwicklung bei Bitcoin: „Einiges schaut danach aus, als wolle Russland Kryptowährungen legalisieren und regulieren. Diese plötzliche Kehrtwende folgt auf ein kurzes Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin während eines wichtigen Wirtschaftstreffens in Russland. Doch es wird noch besser: Russland beabsichtigt wohl nicht nur Bitcoin und Ethereum zu regulieren. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen sogar die komplizierten, aber für die Entwicklung neuer Kryptowährungen wichtigen ICO-Märkte überwacht werden. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 29. KW 2017
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US-Senat schwächt den Dollar. Die zweite Verhandlungsrunde des Brexits hat begonnen. Die Fed- und EZB-Sitzung im Fokus. EUR/USD notiert aktuell bei 1,1520 (+0,6 % ggü. der Vorwoche) und konnte damit noch einmal sein Hoch der letzten Berichtswoche übertreffen. Die am Freitag (14.07.) veröffentlichte US-Inflationsrate für Juni (1,6 % YoY; Konsens: 1,7 %) hatte den Beginn der Dollarabwertung eingeläutet. Ausschlaggebend für das neue 15-Monatshoch des Euro am Mittwoch (18.07.) war jedoch das vorläufige Scheitern der Gesundheitsreform des USPräsidenten Trump im Senat vor der Sommerpause. ... mehr

Euro-Rally drückt DAX – Richtungswechsel in der Geldpolitik
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Die Anleger in Europa spüren, dass die Zeit des billigen Geldes schneller vorbei sein könnte als bislang angenommen. Auch wenn es sich auf den ersten Blick nicht so anhörte, EZB-Chef Draghi hat die Finanzmärkte gestern auf die geldpolitische Kehrtwende vorbereitet. Diese mag, wenn sie kommt, sehr langsam von statten gehen, aber ein Richtungswechsel bleibt ein Richtungswechsel, egal ob schnell oder langsam. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 161.24 -161.32
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Die EZB hat wie nicht anders zu erwarten den Leitzins nicht angerührt. Er soll bis weit über das Ende des QE- Programms auf dem derzeit niedrigen Niveau bleiben. Zudem betragen die Anleihekäufe unverändert 60 Mrd. Euro je Monat und laufen bis zunächst noch Ende dieses Jahres - oder darüber hinaus. Eine Ausweitung bezüglich Dauer und/oder Volumen ist weiterhin möglich, der Wortlaut wurde nicht geändert. Mario Draghi wählte seine Worte in der anschließenden Pressekonferenz mit Bedacht, wollte er doch die nach dem Notenbanktreffen in Sintra schon fortgeschrittenen Zinsängste nicht noch weiter anheizen. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX: Chance- und Risikoprofil bleibt negativ
Helaba Floor Research - Indizes - 21.07.2017
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Tagesausblick Renten/Devisen: EZB: Keine Eile mit der geldpolitischen Wende
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