Kolumnen & Analysen Devisen

Dax erreicht am Donnerstag erneut ein Allzeithoch
Helaba Floor Research - Indizes - 29.11.2013

DAX Indikation 9.388 Unterstützungen 9.312 / 9.280 Widerstände 9.457 / 9.481 Handelsbreite 9.280 / 9.460
EuroStoxx 50 Indikation 3.091 Unterstützungen 3.051 / 3.020 Widerstände 3.118 / 3.145 Handelsbreite 3.060 / 3.125

Nikkei markiert ein neues 6-Jahres-Hoch

Die Erwartungen weiterer EZB-Aktivitäten (z.B. Zinssenkung oder Liquiditätsbereitstellung) wurden durch die gestrigen Datenveröffentlichungen in Deutschland und der Eurozone kaum geschmälert. Zwar scheint der aktuelle Disinflationstrend eine Pause einzulegen, die Vorlaufindikatoren für die Inflationsperspektiven haben sich aber weiter abgeschwächt. So sanken Geldmengenvolumen sowie Kreditvergabe erneut und stärker als erwartet. Zudem sind die Importpreise weiter deutlich rückläufig. Daher werden die Akteure die heutigen Veröffentlichungen der EWU-Teuerungsrate und der EWU-Arbeitslosenquote mit Spannung erwarten. Aufseiten der aktuellen Inflation hat sich die Lage gestern – wie oben angedeutet – etwas entspannt, denn in Deutschland, Spanien und Belgien kam es zu Anstiegen der Jahresraten (um 0,3- bzw. 0,2 %-Punkte). Die Vorabschätzung der EWU-Teuerung könnte somit die bei 0,8 % gg. VJ nach 0,7 % liegenden Konsenserwartung übertreffen. Entspannung an der Arbeitsmarktfront gibt es dagegen wohl nicht. Deutschland meldete im Oktober und November eine unveränderte Arbeitslosenquote. Der europäische Wert dürfte daher bestenfalls auf hohem Niveau verharren. Italien meldet den Oktoberwert ebenfalls heute.

In den USA wird der heutige Tag „Black Friday“ genannt, da die US-Einzelhändler an diesem Tag traditionell die Gewinnschwelle erreichen. Wegen des vorausgegangenen Feiertages und des für viele Marktteilnehmer langen Wochenendes findet nur ein verkürzter Börsenhandel statt und die Verbraucher nutzen diesen Tag als Auftakt für das Weihnachtsgeschäft. Daher stehen zwar keine offiziellen Datenveröffentlichungen an, die Berichte über die Kauflaune der US-Bürger dient aber als – wenn auch weicher – Konjunkturindikator.

Aktienmärkte: Der deutsche Aktienmarkt klettert unbeirrt von einem Allzeithoch zum nächsten. Gestern wurde dieses bei 9.399,63 Punkten markiert. Allerdings bereiten die fehlenden Umsätze zunehmend Sorgen. In der Charttechnik wird allgemein gefordert, dass steigende Kurse mit steigendem Volumen einhergehen sollten, um den laufenden Trend als ausreichend stabil einzustufen. Sofern dies nicht der Fall ist, wird unterstellt, dass das zugrundeliegende Fundament sehr fragil ist. Entsprechend wird die Korrekturbewegung (wenn sie dann kommt) wahrscheinlich mit großer Dynamik und einem entsprechend größerem Ausmaß vollzogen. Wie sorglos die Investoren derzeit sind, lässt sich sehr gut an den sehr niedrigen Volatilitäten ablesen. So notiert der V-Dax aktuell bei 13,23 nur knapp oberhalb des Impulstiefs von 12,59 welches am 15.11. ausgebildet wurde. Nur in den Jahren 2005 (11,65) und 2007 (11,93) wurden tiefere Werte erreicht. Auf ähnlich niedrige Niveaus folgten in der Vergangenheit meist deutliche Anstiege wie die Grafik (auf Monatsbasis) verdeutlicht. Entsprechend spannend ist die Frage, wie die Entwicklung vom derzeitigen Level und die damit verbunden Bewegungen der Aktienmärkte ausfallen werden. Der Dax wird heute nahezu unverändert in den Handel starten. Die fehlenden Impulse der US-Börsen können nicht kompensiert werden.

Charttechnik: Wiederholt hat sich an der charttechnischen Beurteilung des Dax nichts geändert. Die nächsten Widerstände auf der Oberseite finden sich bei 9.457 und 9.481 Zählern. Auf der Unterseite wirken die Marken von 9.312 und 9.280 Punkten als Support.

Hinweis: Für eine größere Darstellung der Grafik öffnen Sie bitte den Link „Charttechnik“.

Helaba Floor Research
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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Edelmetall-Report: Talfahrt wieder aufgenommen?
RoboForex I B. Wachsmann - Commodities - 28.04.2017
Die Edelmetalle um Gold und Silber haben seit geraumer Zeit eine faszinierende Wirkung auf ihre Besitzer und auch Anleger. Daher gelten die Edelmetalle auch an den Finanzmärkten als polarisierende Anlagealternative, die insbesondere in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen gefragt ist. Daher war auch der Kursanstieg vor dem ersten Wahlgang in Frankreich eine logische Konsequenz. Gleiches gilt für die schwächeren Notierungen nach dem Ausgang des ersten Wahlgangs, welcher darauf schließen lässt, dass mit Marine Le Pen wohl keine populistische Präsidentin das Ruder in Frankreich übernimmt. Gleichzeitig startete ein Abgesang auf Gold, sogar von einer Talfahrt und dessen Fortsetzung konnte an der ein oder anderen Stelle gelesen werden. ... mehr

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Aktienmarkt Der DAX zeigte sich am Donnerstag erneut uninspiriert. Schlussendlich war ein Abschlag in Höhe von 0,23 % auf 12.443,79 Zähler zu verbuchen. Die von der US-Steuerreform erhofften Impulse blieben aus. Ebenso scheint der Effekt der Frankreich-Wahl (erste Runde) zunächst abzuebben. Auch die bisherigen Quartalsberichte waren nicht in der Lage, für eine neue Dynamik an den Märkten zu sorgen. Hingegen stieg die Vola (auf Basis des V-DAX) zuletzt vom deutlich reduzierten Niveau (13,91 vs. 13,50) wieder an. ... mehr

Fixed Income Daily - EZB lässt Expansionsgrad wie erwartet unverändert
Helaba Floor Research - Bonds - 28.04.2017
Die Europäische Zentralbank hat weder die Geldpolitik noch die Forward Guidance verändert. Mit den verbesserten Konjunkturaussichten ist eine Anpassung im Juni aber nicht ausgeschlossen. Dann könnte der Passus gestrichen werden, wonach die Leitzinsen im Bedarfsfall noch weiter gesenkt werden könnten. Zu den Erwartungen tragen unter anderem steigende Inflationsraten bei. Vorläufigen Angaben zufolge ist im April die Jahresteuerungsrate in Spanien EU-harmonisiert um 0,5 %-Punkte auf 2,6 % gestiegen und in Deutschland um ebenfalls 0,5 %-Punkte auf 2,0 %. ... mehr

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,0820 – 1,0950
Helaba Floor Research - Forex - 28.04.2017
Japan: Industrieproduktion März -2,1 % VM, +3,3 % VJ – schwächer als erwartet. Aktienmärkte in Asien geben leicht nach; Ölpreis (LCF) steigt auf 49,5 USD/Fass. Die Europäische Zentralbank ließ den monetären Expansionsgrad wie erwartet unverändert. Das Wording hingegen fällt etwas zuversichtlicher aus, wenngleich die Formulierung, wonach die Zinsen auch auf ein tieferes Niveau sinken könnten, beibehalten wurde. Dreh- und Angelpunkt für die EZB-Geldpolitik scheint aktuell die Kerninflation zu sein. Diese ist zwar nicht die Zielgröße der EZB, aber in der Argumentation der Notenbanker hat sie zuletzt einen größeren Raum eingenommen. ... mehr

DAX legt kurze Rast ein
IG Markets Research - Marktberichte - 28.04.2017
28.04.2017 – 07:25 Uhr (Werbemitteilung): Die jüngste Kursentwicklung war schon recht beeindruckend. Gewinnmitnahmen hielten sich bislang jedoch in Grenzen. Im Augenblick scheinen sich die Anleger hierzulande nicht gerne von ihren Dividendenpapieren trennen zu wollen. In Anbetracht der weiterhin andauernden Niedrigzinsphase keine allzu große Überraschung. Ausblick Heute stehen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten das Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal sowie die Verbraucherpreise in der Eurozone für April im Terminkalender. ... mehr

Hüfners Wochenkommentar: "Fallstricke der Volatilität"
Börse Frankfurt - Indizes - 27.04.2017
27. April 2017. MÜNCHEN (Assenagon). So viel Bewegung an den Finanzmärkten wie Anfang dieser Woche gab es selten. Der DAX erhöhte sich nach den französischen Wahlen an einem Tag um mehr als 3 Prozent, der französische CAC 40 sogar um über 4 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ging von 0,27 Prozent auf 0,38 Prozent nach oben. Der Euro-/Dollarkurs stieg von 1,07 auf 1,09. Und was tat der Index, der die Schwankungen an den Finanzmärkten messen soll? Er schoss nicht etwa, wie man hätte vermuten können, nach oben. Er brach im Gegenteil kräftig ein. Er signalisierte also abnehmende Bewegungen. ... mehr

DAX weiter abwartend – Macron-Rally wird noch verdaut
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Wie erwartet signalisierte die Europäische Zentralbank heute die Beibehaltung des Status Quo in ihrer Geldpolitik. Das war angesichts der noch nicht entschiedenen Präsidentschaftswahl in Frankreich wenig überraschend. Denn auch wenn Macron gewinnen sollte, wonach es im Moment aussieht, hätte er noch keine Mehrheit im Parlament und die politischen Probleme in der Europa-Politik wären auch noch nicht gelöst. Mario Draghis Abwarten ist Ausdruck der Tatsache, dass er weiterhin unverändert eine geldpolitische Stütze für ein unsicheres politisches Umfeld anbieten muss. ... mehr

Euwax Trends: Trumps Steuerpläne – Zahlenflut – DAX verschnauft – EZB im Blick
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Auslandsaktien: Die Roboter kommen
Börse Frankfurt - Indizes - 27.04.2017
27. April 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Anfang dieser Woche hat die Hannover-Messe ihre Tore geöffnet - weltweit die größte Industriemesse. Neben effizienten Energiesystemen und Industrie 4.0 sind auch Roboter sowie die sogenannten Cobots Schwerpunkt: Diese neue Generation der Roboter ist flexibel, selbstlernend und arbeitet mit dem Menschen zusammen, daher auch der Name Cobot für "Collaborative Robots". Prognosen des Branchenverbands International Federation of Robotics zufolge sollen allein bis 2019 weltweit rund 1,4 Millionen neue Industrieroboter in den Fabriken Einzug halten, darunter auch viele Cobots. ... mehr

Baader Bond Markets: Wieviel Feingefühl hat Mario Draghi?
K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 27.04.2017
Heute ist es wieder soweit. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) trifft sich zu seiner turnusmäßigen Sitzung und entscheidet über die weitere Geldpolitik. Sicherlich werden hierbei auch die kritischen Diskussionsbeiträge anlässlich der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank thematisiert. Marktbeobachter gehen allerdings davon aus, dass sich an der bisherigen Forward Guidance nichts ändern und dies von EZB-Chef Mario Draghi auch so vertreten wird. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass Nuancen in der Wortwahl angepasst werden, was wiederum auf eine erste vorsichtige Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik hindeuten könnte. ... mehr

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