Kolumnen & Analysen Devisen

Market View - Konjunkturdaten schwächeln
Gekko Global Markets - Indizes - 18.10.2013

Die Konjunkturdaten in den USA überzeugten die Anleger nicht. So stiegen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutlicher als zuvor angenommen und auch der Philly Fed-Index, der die Industrieaktivitäten im Raum Philadelphia misst, fiel gegenüber dem Vormonat. Allerdings war das Minus weniger stark als erwartet. Von der schwächeren US-Konjunktur profitierten Gold und Silber, die deutlich um mehr als drei Prozent zulegen konnten.

Vertrauen erschüttert

Hinzu kommt ein Vertrauensverlust für die US-Wirtschaft nach dem Haushaltsstreit und der Diskussion um die Schuldenobergrenze, der ebenfalls die Edelmetalle begünstigt. Am Devisenmarkt büßte der Dollar deshalb weiter an Boden ein. Der Kurs des Euro-Dollars ging auf knapp 1,37 USD und auch der Yen gewann leicht gegenüber dem Greenback. Wenig beeindruckt zeigt sich dagegen der Aktienmarkt, der kräftig zulegen konnte. Der Nasdaq 100 klettert auf ein 13-Jahreshoch und der S&P 500 stellt sogar einen neuen Rekordschlusskurs auf.

China und Google stark

Positive Wirtschaftsdaten kamen heute früh aus China, wo das BIP-Wachstum in Q3 mit 7,8 Prozent wie erwartet robust ausgefallen ist. Auch die Industrieproduktion war stark und lag im September mit einem Plus von 10,2 Prozent etwas über den Erwartungen. Allerdings enttäuschten die Einzelhandelsumsätze, die nur etwas schwächer als gedacht zulegten. Dagegen präsentierte Google nachbörslich starke Quartalszahlen mit einem Gewinn, der gegenüber dem Vorjahresquartal stärker als erwartet um 36 Prozent gesteigert wurde. Hier schwächelt die Handytochter Motorola, die ihre Verluste etwas ausgeweitet hat.

Unternehmen bleiben im Fokus

Heute stehen keine Wirtschaftsdaten an, dafür werden wieder die US-Unternehmensergebnisse für das abgelaufene Quartal im Vordergrund stehen. Zuerst berichtet General Electric um 12.30 Uhr über seine Q3-Zahlen. Laut Konsensus ist der Quartalsumsatz leicht auf 35,9 Mrd. Dollar gesunken. Der Gewinn je Aktie soll mit 0,36 Dollar stabil sein. Um 13.15 folgt mit Morgan Stanley die nächste große Bank, später werden noch Honeywell und Yara berichten.

Autor: Sarah Brylewski - Gekko Global Markets
Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von Gekko Global Markets. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

Aktuelle Kolumnen & Analysen

XAU-Goldaktien-Index knabbert an 200 Tage Linie
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Anleihen: Fallende Kurse, höhere Renditen
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20. Januar 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Trend steigender Zinsen und fallender Anleihekurse hat sich auch in der dritten Woche des neuen Jahres fortgesetzt: Der Euro-Bund-Future notiert am Freitagmittag bei 162,60 Punkten, vor einer Woche waren es 163,83 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen werfen 0,36 Prozent ab nach 0,31 Prozent vergangenen Freitag. Auch die Renditen für zehnjährige US-Anleihen klettern wieder nach oben. "Verantwortlich dafür dürfte sein, dass die Inflation in den USA im Dezember auf über 2 Prozent gestiegen ist", bemerkt Cyrus de la Rubia von der HSH Nordbank. ... mehr

Euwax Trends: Spannung vor Antrittsrede von Donald Trump
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Lufthansa erneut im Zentrum von Übernahmespekulationen Wenige Stunden vor seiner Amtseinführung zum 45. Präsidenten der USA agieren die Anleger vorsichtig. Der DAX zeigte sich kaum verändert bei 11.600 Punkten. Mit Spannung warten die Börsianer darauf, ob der Immobilienunternehmer seinen Versprechen im Wahlkampf zu Steuersenkungen, Deregulierung und Handelsbeschränkungen Taten folgen lassen werde. Nach der ersten Begeisterung an der Börse über seinen Wahlsieg im November machte sich in den vergangenen Wochen Skepsis breit. Kritiker halten Trump für unberechenbar. ... mehr

DAX: Kleines Plus im späten Handelsverlauf
IG Markets Research - Marktberichte - 20.01.2017
20.01.2017 – 15:45 Uhr (Werbemitteilung): Wenige Stunden vor der Amtseinführung von Donald Trump als neues Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten halten sich die Anleger hierzulande mit Engagements weitgehend zurück. Im Augenblick befindet sich der deutsche Leitindex in der Gewinnzone und knapp oberhalb der Marke bei 11.600 Punkten. Vor diesem Preisniveau scheinen die Marktteilnehmer gehörig Respekt zu haben. Erst oberhalb der Hochs bei 11.646/11.696 Zählern würde der Knoten aus charttechnischer Sicht platzen. ... mehr

Halvers Woche: "USA unter Trump: Leider Zustände wie im alten Rom"
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20. Januar 2017. MÜNCHEN (Baader Bank). Das partnerschaftliche Verhältnis der USA zu Europa läuft Gefahr, zu einer Abhängigkeitsbeziehung wie im Römischen Reich zu werden. Entweder man fügt sich Cäsar Trump oder er senkt den Daumen über seine Vasallen. Hinter seiner Aussage, die Nato sei hinfällig, steht insgeheim die klare Forderung an seine Schutzbefohlenen, deutlich höhere Beiträge in die Nato-Kasse zu zahlen. Als knallharter Geschäftsmann gilt bei ihm die Devise: Keine Leistung ohne Gegenleistung. Natürlich weiß Trump, dass ein politisch zerstrittener Hühnerhaufen in Europa ohne amerikanischen Beistand einem Fuchs - zum Beispiel einem mit russischem Fell - derzeit wenig entgegenzusetzen hat. ... mehr

Donald Trump, übernehmen Sie! - Die ersten 100 Tage starten jetzt
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Die Einlassungen eines Donald Trumps gleichen dem Griff in eine Wundertüte – man weiß im Vorfeld nie, was man bekommt. Sicher ist aber, dass die USA nicht Nordkorea sind und es dort Kammern und Abgeordnete gibt – Trump kann deshalb nicht eigenständig und im Alleingang regieren. Die Normativität des Faktischen spielt bei Donald Trump aber eine große Rolle. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten besitzt für die Finanzmärkte eine derart hohe Strahlkraft, dass er das schaffte, was Ben Bernanke, Janet Yellen, Mario Draghi, Angela Merkel und Barack Obama nicht erreicht haben: ... mehr

4x Report: Nikkei verteidigt die 19.000-Punkte-Marke – Toshiba taumelt – Takata vor möglicher Insolvenz
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Auslandsaktien KW 03 (16.01. bis 20.01.2017) Vor dem Machtwechsel im Weißen Haus wagten sich diese Woche nicht alle Anleger aus der Deckung. Selbst solide Quartalszahlen von Citigroup (WKN: A1H92V) und Goldman Sachs (WKN: 920332) brachten nicht mehr Risikobereitschaft zu Tage. Der Dow Jones und der Nasdaq Composite verzeichneten nur marginale Abschläge von 0,4 Prozent, der S+P 500 notierte fast auf dem Vorwochenniveau. Wurden die Anteilsscheine des Uranproduzenten Cameco (WKN: 882017) durch rege Umsatztätigkeit bis zum Montag von 10,05 Euro auf 12,93 Euro getrieben, so mussten die Anleger an diesem Mittwoch einen herben Schlag einstecken. ... mehr

Analyse: Edelmetalle setzen Erholungsrally fort!
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Gold und Silber befinden sich nach ihren Tiefs aus Dezember 2016 nach wie vor in einer intakten Erholungsrally. Zuletzt hatte diese Rally Gold an die 100er-EMA bzw. auf ein Achtwochenhoch geführt. Eine wichtige Rolle für die Erholung spielte hier zuletzt der schwächer notierende US-Dollar, welcher nach der Trump-Rally etwas geschwächelt hatte. Aussagen Trumps, dass der starke US-Dollar Gift für die amerikanische Wirtschaft seien, wirkten sich ebenfalls positiv auf die Edelmetallpreise aus. Dem setzte die FED-Vorsitzende Janet Yellen gestern allerdings entgegen, dass die US-Wirtschaft bereit für steigende Zinsen sei. ... mehr

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Wochenbarometer Devisenmärkte - 03. KW 2017
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Theresa Mays Rede stützt das Pfund. In der vergangenen Berichtswoche stieg EUR/USD um 0,1 % auf 1,064. Die USWirtschaft befindet sich in einer weitgehend guten Verfassung. Im Dezember konnten sowohl die Industrieproduktion (0,8 % MoM) als auch die Inflation (CPI: 2,1 % YoY) überzeugen. Der Dollar wurde jedoch durch die Aussage Trumps geschwächt, der Greenback sei überbewertet. Fed-Präsidentin Yellen stellte einen Leitzins von 3 % im Jahr 2019 in Aussicht, was dem Dollar wieder Auftrieb verlieh. In der Euro-Zone enttäuschten die Inflationswerte im Dezember mit 1,1 % YoY ebenfalls nicht. ... mehr

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