Kolumnen & Analysen Devisen

FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,3440 - 1,3600
Helaba Floor Research - Forex - 19.09.2013

FOMC: Kurswechsel verschoben, weitere Konjunkturverbesserungen abwarten.
US-Rentenmarkt und Aktienmärkte legen kräftig zu, Dollar unter Druck..
Italien: Senatsausschuss ebnet Weg für Ausschluss Berlusconis vom Parlament


Die mit Spannung erwartete FOMC-Sitzung ist beendet und die Entscheidung hat Marktteilnehmer mehr als überrascht. So wurde das monatliche Anleihekaufvolumen bei 85 Mrd. US-Dollar belassen. Die US-Notenbank will weitere Konjunkturverbesserungen abwarten, bevor der Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik beschlossen wird. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Fed in ihrer Stellungnahme erneut auf Gefahren einer zu niedrigen Inflation hingewiesen hat. Potenzial für aufkommende Zinserhöhungsfantasien gab es gestern nicht, denn die Projektionen der Bank haben sich nicht wesentlich verändert. Die Notenbankvertreter erwarten im Mittel zum Ende 2014 eine Arbeitslosenquote von 6,4 - 6,8 % (zuvor 6,5 - 6,8 %) und halten mehrheitlich eine erste Leitzinserhöhung im Jahr 2015 für angemessen. An dem niedrigen Leitzinsniveau wollen die Währungshüter solange festhalten, wie die Arbeitslosenquote über 6,5% verharrt. Allerdings sagte Fed-Präsident Bernanke, dass die erste Leitzinserhöhung möglicherweise erst dann erfolgt, wenn die Arbeitslosenquote deutlich unter 6,5 % gesunken ist.

Die Geldpolitik der US-Notenbank ist einer der wichtigsten Treiber der Finanzmärkte. Das heißt aber nicht, dass konjunkturelle Datenveröffentlichungen nicht zu beachten wären, sondern im Gegenteil: Insbesondere in Zeiten einer bevorstehenden geldpolitischen Wende sind die einfließenden Daten zur wirtschaftlichen Lage entscheidend für die Erwartungsbildung. Heute steht der Philly-Fed-Index zunächst im Mittelpunkt des Interesses, denn bei den zuvor im Kalender stehenden Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe ist weiterhin mit Werten in der Nähe von 300 Tsd. zu rechnen. Die Philly-Fed-Umfrage steht unter dem Vorzeichen eines robusten Stimmungsbarometers in der Region New York. Allerdings hatte dieser die Erwartungen verfehlt und so sollten bezüglich des Philly-Fed-Indexes die Prognosen nicht zu hoch gesteckt werden. Robust erwarten wir auch den Index der Frühindikatoren, wobei die Konsensschätzung als realistisch anzusehen ist.

Bei den Eigenheimverkäufen ist nach dem kräftigen Plus im Vormonat eine Verschnaufpause zu erwarten. Nicht nur die Zahl der schwebenden Hausverkäufe hat auf hohem Niveau nachgegeben, auch die Verkaufszahlen in Kalifornien sind leicht gesunken. Konjunktureller Pessimismus erscheint dennoch nicht angebracht, da sich der Sektor im Trend weiter erholt.

EUR-USD: Da der von vielen Marktteilnehmern erwartete Kurswechsel der US-Notenbank ausgeblieben ist und auch die Projektionen der Bank sowie die „dovishen“ Stellungnahmen von Fed-Chef Bernanke zunächst auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik schließen lassen, kam der US-Dollar deutlich unter Druck. Der Euro stieg mit Kursen von 1,3540 auf das höchste Niveau seit Februar dieses Jahres. Trading-Range: 1,3440 – 1,3600.

Helaba Floor Research
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Aktuelle Kolumnen & Analysen

ETFs: Höhenangst bei US-Titeln
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17. Oktober 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Immer neue Rekorde an den Börsen locken Anleger weiter in europäische Aktien. In US-Werten werden hingegen überwiegend Gewinne mitgenommen, wie die Händler berichten. "Alles konzentriert sich auf die entwickelten Märkte", stellt Oliver Kilian von der Unicredit Group fest. Der DAX liegt am Dienstagmittag knapp unter 13.000 Punkten, am Freitag war mit 13.036,74 Zählern ein neues Allzeithoch erreicht worden. In den USA kletterten S&P 500, Dow Jones und Nasdaq 100 am gestrigen Montag auf neue historische Hochs. ... mehr

DAX tänzelt um die 13.000 Punkte – Tage der Entscheidung an der Wall Street
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Euwax Trends: Dax wieder über 13.000 Punkten - ZEW und US-Bilanzen im Fokus
Börse Stuttgart - Marktberichte - 17.10.2017
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Sektion US-Märkte & Indizes: Der Trend ist intakt – Rücksetzer bieten Einstiegschancen!
Formationstrader I S. Grass - Indizes - 17.10.2017
Tageschart (kurzfristig): Zum gestrigen Wochenauftakt konnte der S&P 500 mit einem Tageshoch bei 2.559 Punkten erneut ein neues Allzeithoch erreichen. Nach wie vor fehlt dem Index die Aufwärtsdynamik, aber dennoch ist der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Die Indikatoren bestätigen weiter steigende Kurse sind aber inzwischen sehr heiß gelaufen. Ein plötzlicher und schneller Einbruch bis an den 20 Tage gleitenden Durchschnitt ist daher jeder Zeit möglich und sollte bei bestehenden Positionen berücksichtigt werden. ... mehr

Chinesischer Parteikongress: Zementierung der Macht
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Überblick Der bevorstehende Parteikongress bietet Xi Jinping die Chance, seine Macht zu konsolidieren. Die Ausweitung von Jingpings Befugnissen könnte den Status Quo zementieren: schwache Fortschritte bei der Entstaatlichung des Unternehmenssektors oder bei der Korrektur wirtschaftlicher Ungleichgewichte, einschließlich des exzessiven Kreditwachstums. Der anhaltende Mangel an Reformen macht China anfällig gegenüber großen Schocks. ... mehr

Börsen-Kolumne: Gilt das immer noch?
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Vor vielen Jahren hat der bekannte Investor André Kostolany einmal gesagt, dass man das Gehirn ausschalten soll, wenn die Zinsen nahe Null gehen, und Aktien kaufen soll. Obwohl dieser Satz lange vor dem Ausbruch der Finanzkrise gefallen war, hätte man in den letzten Jahren gut daran getan, sich daran zu halten. Manche Mechanismen funktionieren eben doch auf Dauer, auch wenn sie hier und da gerne als veraltet abgetan werden. Dennoch stellt sich momentan die Frage, ob sich diese Regel immer noch anwenden lässt. ... mehr

Ein Tanz auf dem Vulkan – Wie die Bürger von Pompeji...
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Die Rally im Deutschen Aktienindex bleibt ein Tanz auf dem Vulkan. Tiefe Volatilität, intakte Trends, Verkäufer an der Seitenlinie – technisch betrachtet ist die Rally an der Frankfurter Börse intakt. Aber fundamental gibt es schon einige Risiken, die für den Moment zwar ausgeblendet werden, aber nicht in Vergessenheit geraten sollten. Da ist der Konflikt in Spanien um die Zukunft Kataloniens und da ist auch noch die im Hintergrund weiter schwelende Krise um das kommunistische Nordkorea. ... mehr

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Tagesausblick Renten/Devisen: ZEW-Umfrage: Konjunkturerwartungen steigen
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Bund Future - Erwartete Trading Range: 161.90-162.90
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