Kolumnen & Analysen Devisen

Market View - Schwache US-Vorgaben
Gekko Global Markets - Indizes - 15.08.2013

Der Dow Jones hat gestern zum ersten Mal seit Juni mal wieder einen Tagesverlust von mehr als 100 Punkten erlitten. Beginnt jetzt das große Zittern um die US-Notenbankpolitik? Der Konsens der Anleger erwartet zumindest im September auf der nächsten Fed-Sitzung schon eine Reduzierung des Anleihenprogramms, was sich insbesondere am schwächelnden Bondmarkt widerspiegelt. Dort sind die Zehnjahresrenditen auf mehr als 2,7 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung belastet bereits die Einzelhandelsumsätze, auch wenn das Ausmaß noch gering ausfällt. Heute um 13 Uhr veröffentlicht der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart seine Quartalszahlen und wird weiteren Aufschluss über den die Konsumneigung der Amerikaner geben.

Cisco schockt, Dollar schwächer

Nachbörslich hat Cisco seine Quartalsergebnisse präsentiert und neue Rekorde gemeldet. Dennoch belastet der Ausblick und Cisco wird deshalb fünf Prozent der Arbeitsplätze streichen. Die Aktie fiel daraufhin um knapp zehn Prozent im nachbörslichen Handel. Asien kann diese Vorgaben nicht kompensieren, in Tokio fallen die Kurse am stärksten. Dort belastet ein starker Yen, der wieder unter 98 Yen zum US-Dollar notiert und die Exportwerte Japans belastet. Vor den zahlreichen US-Daten heute gibt der Greenback etwas nach, wobei er zum Euro bei knapp unter 1,33 USD fest verankert zu sein scheint.

Apple und der US-Zahlenreigen

Neben Wal-Mart werden heute in den USA noch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Verbraucherpreise und die realen Löhne um 14.30 Uhr veröffentlicht. Anschließend folgen die Industrieproduktion, der NAHB-Index der Hausbaufirmen und der Philly Fed-Index. NAHB und Philly Fed waren zuletzt auf Mehrjahreshochs gestiegen. Interessant dürfte heute auch die weitere Kursentwicklung bei Apple sein, die gestern zum ersten Mal seit Monaten wieder die 500 US-Dollarmarke geknackt hat, nachdem Großinvestor Carl Icahn seinen Einstieg erklärte.

Robuste Rohstoffe

Die blutigen Unruhen in Ägypten sorgen am Ölmarkt für steigende Preise. Das Land ist kein großer Ölproduzent, aber der ägyptische Suez-Kanal ist ein größerer Transitweg für das schwarze Gold. Außerdem verringern anhaltende Streiks in Libyen momentan das Ölangebot. Auch die Preise für Edelmetalle konnten durch die Spannungen in Ägypten zulegen. Sichere Häfen sind daher aktuell gesucht. Gold liegt wieder über 1330 USD und Silber hat die 22 USD-Marke wieder überwunden.

Autor: Sarah Brylewski - Gekko Global Markets
Die oben erwähnten Markteinschätzungen und Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die von Gekko Global Markets. Dieser Service ist ausschliesslich zu Informationszwecken bestimmt und stellt keine Beratung oder Investmentempfehlung dar.

Aktuelle Kolumnen & Analysen

XAU-Goldaktien-Index knabbert an 200 Tage Linie
Karsten Kagels - Marktberichte - 21.01.2017
In der dritten Woche des Jahres 2017 konnten Gold und Silber im Preis etwas zulegen, während der Platin-Future eine kräftige Berg-und Talfahrt hinter sich brachte. Bei den Gold- und Silberaktien hat es wenig Bewegung gegeben. Auf Wochenschlußkursbasis konnte der Goldpreis zum ersten Mal seit Mitte November wieder über der psychologisch wichtigen $1200 Marke schließen. Es muss sich nun zeigen, ob der Preis des gelben Edelmetalls genug Kraft entwickeln kann, um weiter in Richtung 50 %-Fibonacci-Korrektur bei $1231,3 zu steigen. ... mehr

Anleihen: Fallende Kurse, höhere Renditen
Börse Frankfurt - Bonds - 20.01.2017
20. Januar 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Trend steigender Zinsen und fallender Anleihekurse hat sich auch in der dritten Woche des neuen Jahres fortgesetzt: Der Euro-Bund-Future notiert am Freitagmittag bei 162,60 Punkten, vor einer Woche waren es 163,83 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen werfen 0,36 Prozent ab nach 0,31 Prozent vergangenen Freitag. Auch die Renditen für zehnjährige US-Anleihen klettern wieder nach oben. "Verantwortlich dafür dürfte sein, dass die Inflation in den USA im Dezember auf über 2 Prozent gestiegen ist", bemerkt Cyrus de la Rubia von der HSH Nordbank. ... mehr

Euwax Trends: Spannung vor Antrittsrede von Donald Trump
Börse Stuttgart - Marktberichte - 20.01.2017
Lufthansa erneut im Zentrum von Übernahmespekulationen Wenige Stunden vor seiner Amtseinführung zum 45. Präsidenten der USA agieren die Anleger vorsichtig. Der DAX zeigte sich kaum verändert bei 11.600 Punkten. Mit Spannung warten die Börsianer darauf, ob der Immobilienunternehmer seinen Versprechen im Wahlkampf zu Steuersenkungen, Deregulierung und Handelsbeschränkungen Taten folgen lassen werde. Nach der ersten Begeisterung an der Börse über seinen Wahlsieg im November machte sich in den vergangenen Wochen Skepsis breit. Kritiker halten Trump für unberechenbar. ... mehr

DAX: Kleines Plus im späten Handelsverlauf
IG Markets Research - Marktberichte - 20.01.2017
20.01.2017 – 15:45 Uhr (Werbemitteilung): Wenige Stunden vor der Amtseinführung von Donald Trump als neues Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten halten sich die Anleger hierzulande mit Engagements weitgehend zurück. Im Augenblick befindet sich der deutsche Leitindex in der Gewinnzone und knapp oberhalb der Marke bei 11.600 Punkten. Vor diesem Preisniveau scheinen die Marktteilnehmer gehörig Respekt zu haben. Erst oberhalb der Hochs bei 11.646/11.696 Zählern würde der Knoten aus charttechnischer Sicht platzen. ... mehr

Halvers Woche: "USA unter Trump: Leider Zustände wie im alten Rom"
Börse Frankfurt - Indizes - 20.01.2017
20. Januar 2017. MÜNCHEN (Baader Bank). Das partnerschaftliche Verhältnis der USA zu Europa läuft Gefahr, zu einer Abhängigkeitsbeziehung wie im Römischen Reich zu werden. Entweder man fügt sich Cäsar Trump oder er senkt den Daumen über seine Vasallen. Hinter seiner Aussage, die Nato sei hinfällig, steht insgeheim die klare Forderung an seine Schutzbefohlenen, deutlich höhere Beiträge in die Nato-Kasse zu zahlen. Als knallharter Geschäftsmann gilt bei ihm die Devise: Keine Leistung ohne Gegenleistung. Natürlich weiß Trump, dass ein politisch zerstrittener Hühnerhaufen in Europa ohne amerikanischen Beistand einem Fuchs - zum Beispiel einem mit russischem Fell - derzeit wenig entgegenzusetzen hat. ... mehr

Donald Trump, übernehmen Sie! - Die ersten 100 Tage starten jetzt
CMC Markets - Indizes - 20.01.2017
Die Einlassungen eines Donald Trumps gleichen dem Griff in eine Wundertüte – man weiß im Vorfeld nie, was man bekommt. Sicher ist aber, dass die USA nicht Nordkorea sind und es dort Kammern und Abgeordnete gibt – Trump kann deshalb nicht eigenständig und im Alleingang regieren. Die Normativität des Faktischen spielt bei Donald Trump aber eine große Rolle. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten besitzt für die Finanzmärkte eine derart hohe Strahlkraft, dass er das schaffte, was Ben Bernanke, Janet Yellen, Mario Draghi, Angela Merkel und Barack Obama nicht erreicht haben: ... mehr

4x Report: Nikkei verteidigt die 19.000-Punkte-Marke – Toshiba taumelt – Takata vor möglicher Insolvenz
Börse Stuttgart - Indizes - 20.01.2017
Auslandsaktien KW 03 (16.01. bis 20.01.2017) Vor dem Machtwechsel im Weißen Haus wagten sich diese Woche nicht alle Anleger aus der Deckung. Selbst solide Quartalszahlen von Citigroup (WKN: A1H92V) und Goldman Sachs (WKN: 920332) brachten nicht mehr Risikobereitschaft zu Tage. Der Dow Jones und der Nasdaq Composite verzeichneten nur marginale Abschläge von 0,4 Prozent, der S+P 500 notierte fast auf dem Vorwochenniveau. Wurden die Anteilsscheine des Uranproduzenten Cameco (WKN: 882017) durch rege Umsatztätigkeit bis zum Montag von 10,05 Euro auf 12,93 Euro getrieben, so mussten die Anleger an diesem Mittwoch einen herben Schlag einstecken. ... mehr

Analyse: Edelmetalle setzen Erholungsrally fort!
RoboForex I B. Wachsmann - Commodities - 20.01.2017
Gold und Silber befinden sich nach ihren Tiefs aus Dezember 2016 nach wie vor in einer intakten Erholungsrally. Zuletzt hatte diese Rally Gold an die 100er-EMA bzw. auf ein Achtwochenhoch geführt. Eine wichtige Rolle für die Erholung spielte hier zuletzt der schwächer notierende US-Dollar, welcher nach der Trump-Rally etwas geschwächelt hatte. Aussagen Trumps, dass der starke US-Dollar Gift für die amerikanische Wirtschaft seien, wirkten sich ebenfalls positiv auf die Edelmetallpreise aus. Dem setzte die FED-Vorsitzende Janet Yellen gestern allerdings entgegen, dass die US-Wirtschaft bereit für steigende Zinsen sei. ... mehr

Trump, übernehmen Sie! – Ende der „Honeymoon“-Rally
CMC Markets - Marktberichte - 20.01.2017
Heute ist der letzte Handelstag unter einem US-Präsidenten Barack Obama. Nun wird der neue im Amt, Donald Trump – so haben wir es alle mitbekommen – die Märkte vor vollkommen neue Realitäten setzen. Trump besitzt für die Finanzmärkte eine derart hohe Strahlkraft, dass er in Sachen Mobilisierung von Kapital und Verbesserung der Geschäftserwartungen schon vor Amtsantritt mehr erreicht hat als sein Vorgänger in seiner gesamten Amtszeit. ... mehr

Wochenbarometer Devisenmärkte - 03. KW 2017
HSH Nordbank Research - Forex - 20.01.2017
Theresa Mays Rede stützt das Pfund. In der vergangenen Berichtswoche stieg EUR/USD um 0,1 % auf 1,064. Die USWirtschaft befindet sich in einer weitgehend guten Verfassung. Im Dezember konnten sowohl die Industrieproduktion (0,8 % MoM) als auch die Inflation (CPI: 2,1 % YoY) überzeugen. Der Dollar wurde jedoch durch die Aussage Trumps geschwächt, der Greenback sei überbewertet. Fed-Präsidentin Yellen stellte einen Leitzins von 3 % im Jahr 2019 in Aussicht, was dem Dollar wieder Auftrieb verlieh. In der Euro-Zone enttäuschten die Inflationswerte im Dezember mit 1,1 % YoY ebenfalls nicht. ... mehr

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