Kolumnen & Analysen Devisen

Tagesausblick Renten/Devisen: Nach der Fed ist vor SNB, BoE und EZB
Helaba Floor Research - Forex - 14.12.2017

Die Entscheidung der Fed zwar fiel wie erwartet aus und auch der Ausblick auf einen fortgesetzten Zinserhöhungszyklus in den USA ist nicht neu. Allerdings sank die Projektion der Kerninflation etwas, ungeachtet der erhöhten Wachstumsprognosen. Daher wurden die Erwartungen der Marktteilnehmer für das Jahr 2018 leicht gedämpft. Die eskomptierten und avisierten Sätze per Ende 2018 divergieren daher weiter. Die Erwartungen bezüglich der geldpolitischen Ausrichtungen stehen heute ebenfalls in der Schweiz, in Großbritannien und in der Eurozone im Mittelpunkt des Interesses, denn der aktuelle monetäre Expansionsgrade bleibt heute wohl unverändert. Die SNB wird sich wegen der im Trend rückläufigen Überbewertung des Schweizer Frankens entspannt zurücklehnen, wenngleich betont werden dürfte, dass der Franken noch immer überbewertet sei. Zudem sind die Inflationsraten zwar in den letzten Monaten gestiegen, unterhalb von 1 % sorgen diese aber nicht für Handlungsdruck. Anders die Situation in Großbritannien, denn dort stieg die Inflation zuletzt nochmals, auf 3,1 %, und auch ohne Nahrungsmittel und Energie liegt diese mit 2,7 % oberhalb des Zielwertes. Wegen der hohen Zielüberschreitung muss sich der BoE-Chef vor dem Schatzkanzler rechtfertigen. Seit der ersten Zinserhöhung der BoE Anfang November haben sich die Zinserwartungen im Vereinigten Königreich aber nicht weiter verfestigt. Gouverneur Carney hatte zuletzt auf die Verunsicherung wegen des anstehenden „Brexits“ verwiesen und damit die Spekulationen der Marktteilnehmer etwas gebremst. Bezüglich der EZB ist das Interesse auf den Herbst 2018 gerichtet, wenn das QE-Programm eingestellt sein dürfte. Einen Zinsschritt 2018 halten wir für unwahrscheinlich, die Erwartungen einer zinspolitischen Wende 2019 sehen wir aber als begründet an.



Fed rettet Stimmung am Rentenmarkt



Nach den unter den Erwartungen liegenden US-Kernverbraucherpreisen hat der Future die anfänglichen Kursverluste bereits wettgemacht. Die Zinserhöhung der Fed und die Leitzinsprojektionen haben die Stimmung nicht wieder getrübt, sondern mit Blick auf die Zinserwartung sogar für weitere Unterstützung gesorgt. Bestätigte Verkaufssignale von MACD und Stochastic sind daher abzuwarten und der DMI steht zudem noch im Kauf. Unterstützungen sind bei 162,79 und 161,93 zu finden, Widerstände lokalisieren wir bei 163,64 und 163,78. Trading-Range: 162,90 – 163,67

EUR-USD nach US-Inflation und Fed erholt



Im Nachgang zur Fed-Sitzung zeigte sich der Euro weiter gestärkt, weil die Inflationsprojektionen reduziert und mithin die Zinserwartungen der Marktteilnehmer gedämpft wurden. Die charttechnische Situation bleibt dennoch schwierig. Quantitative Indikatoren wie Stochastic und MACD stehen auf Verkauf. Der DMI ist aber konstruktiv und die 55- und 100-Tagelinien bei 1,1759 bzw. 1,1803 wurden überschritten. Dort finden sich auch die ersten Unterstützungen. Darunter sind das Wochentief bei 1,1718 und das 61,8 %-Retracement bei 1,1709 erwähnenswert. Widerstände lokalisieren wir bei 1,1858, 1,1880 und bei 1,1910. Trading-Range: 1,1759 – 1,1880.

Autor: Helaba Floor Research, www.helaba.de

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Aktuelle Kolumnen & Analysen

Börsen-Kolumne: Platin bleibt weiter sehr interessant!
Stephan Feuerstein - Commodities - 16.01.2018
Während DAX & Co. in der ersten Börsenwoche nach einer ausgebliebenen Jahresendrally richtig glänzen konnten, hat die führenden Indizes die Dynamik mittlerweile komplett verlassen. Man darf daher gespannt sein, ob die freundliche Tendenz zum Jahresauftakt nur ein kurzes Strohfeuer war. Immerhin notiert der DAX nach wie vor innerhalb der im Oktober eröffneten Seitwärtstendenz. Hier wäre ein Ausbruch nach unten übrigens als oberes Trendwendesignal zu verstehen. ... mehr

Bitcoin und DAX 30 Market Update: Bitcoin rutscht unter 13.000 Dollar-Marke
DailyFX - Marktberichte - 16.01.2018
Der gesamte Cyberwährungsmarkt, einschließlich Bitcoin befindet sich derzeit gehörig unter Druck. Der Bitcoin- Kurs rutscht auf der in Luxemburg ansässigen Plattform Bitstamp zeitweise bis auf 12.710 Dollar und reist den gesamten Markt mit in die Tiefe. Nach CoinMarketCap beträgt die Kapitalisierung lediglich 650 Milliarden Dollar. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX - Dynamik fehlt – Euro als Bremsfaktor
Helaba Floor Research - Indizes - 16.01.2018
Bereits gestern habe ich an dieser Stelle von einem lust- und impulslosen Handelsgeschehen am deutschen Aktienmarkt berichtet. In Folge des gestrigen US-Feiertages haben sich die beschriebenen „Rahmenbedingungen“ nochmals verstärkt. Insofern war der DAX auch nicht in der Lage sich in der Pluszone zu halten. Der weiterhin klar über der 1,22er Marke notierende Euro trug jedoch auch seinen Teil dazu bei. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: USA - Konjunkturstimmung im Mittelpunkt
Helaba Floor Research - Forex - 16.01.2018
In den USA wurden die Zinserwartungen zuletzt etwas unterstützt, weil die Kernteuerungsrate im Dezember leicht und unerwartet zulegen konnte. Andere Wirtschaftsdaten hatten dagegen enttäuscht. Zu nennen sind die Inflationsraten auf den Vorstufen, dort auch die Kernpreisentwicklungen, und die wöchentlichen Arbeitsmarktindikationen. Zwar liegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau, vier Wochen mit Anstiegen in Folge kamen jedoch überraschend. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 159.89-160.91
Helaba Floor Research - Bonds - 16.01.2018
Zum Wochenauftakt stand der feste Euro bzw. die Schwäche des US- Dollars im Fokus der Anleger. Während die Gemeinschaftswährung von zunehmenden Spekulationen auf eine straffere Geldpolitik profitiert, gerät die US- Valuta von mehreren Seiten unter Druck. Die nach der Steuerreform vorprogrammierte höhere Staatsverschuldung und der kontinuierlich steigende Yuan-Kurs lassen für den Greenback nichts Gutes erwarten. ... mehr

DAX: Im Bann des Euro
IG Markets Research - Marktberichte - 16.01.2018
16.01.2018 – 07:20 Uhr (Werbemitteilung): Der Euro setzt seine Aufwärtsbewegung fort und sorgt bei den Anlegern hierzulande zunehmend für Sorgenfalten. Zwar ist die Gemeinschaftswährung nach der jüngsten Kletterpartie reif für eine Korrektur, eine weiter anhaltende Euro-Stärke könnte für den deutschen Leitindex zu einem ernsten Problem werden. ... mehr

DAX Analyse: Schwache Dynamik
Admiral Markets - Indizes - 15.01.2018
Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 13.370 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 446 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Dienstag der Vorwoche und 35 Punkte über dem Wochenschluss am Freitag der Vorwoche. Der Index versuchte am Montag über die 13.400 Punkte zu kommen, konnte sich dort aber nicht festsetzen. In der Folge schwankte er bis Dienstagnachmittag in einer engeren Box seitwärts. ... mehr

DAX ohne jede Chance – Euro nimmt Fahrt auf
CMC Markets - Marktberichte - 15.01.2018
Knapp 1,23 US-Dollar mussten in der Spitze heute für einen Euro bezahlt werden. Das ist der höchste Stand seit mehr als drei Jahren und allein in diesem noch sehr jungen Jahr ein Plus von fast drei Cent. Die Rally der Gemeinschaftswährung geht weiter, auch weil die Europäische Zentralbank in den Startlöchern für eine Normalisierung ihrer Geldpolitik steht und mit dem in der vergangenen Woche angekündigten Kurswechsel viele Investoren am Devisenmarkt auf dem falschen Fuß erwischt hat. ... mehr

Analyse: Euro/USD Future überschreitet wichtige Widerstände
Björn Heidkamp I Kagels Trading - Forex - 15.01.2018
Zeitpunkt der Analyse: 14.01.2018 Markt:Euro/USD Future Endlos Kontrakt Letzter Kurs: 1,2229 USD Analyst: Björn Heidkamp, www.kagels-trading.de Der abgebildete Chart zeigt die langfristige Kursentwicklung des Währungspaares EUR/USD von 2006 bis heute, bei Kursen von 1,2229 USD. Ein Notierungsstab bildet das Kursverhalten des Euro-Futures für jeden Monat ab. ... mehr

Aktien - Wichtig ist, dass Sie überhaupt dabei sind!
Armin Brack - Indizes - 15.01.2018
Lieber Geldanleger, die deutsche Wirtschaft boomt wie lange nicht mehr. Nun drohen sogar die Europaletten, die zwingend erforderlich für den Transport vieler Waren sind, auszugehen. In anderen Ländern sieht es nicht viel anders aus. Auch im krisengeplagten Südeuropa stehen die Zeichen wieder auf Aufschwung - allen Untergangsszenarien zum Trotz. ... mehr

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