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Geldanlage Report: Die besten deutschen Trending Value-Aktien...
Armin Brack - Indizes - 07.12.2015

Lieber Geldanleger, in der letzten Ausgabe hatte ich Ihnen die Trending Value-Strategie vorgestellt und dabei auf die langfristige Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt hingewiesen. Dabei habe ich Ihnen auch eine Übersicht über die derzeitigen Top 15-Werte aus Deutschland geliefert.

In dieser Ausgabe wollen wir uns diese einzelnen Werte noch etwas genauer anschauen, und zwar nicht nur die deutschen sondern auch die Top 25 USA-Titel.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Value-Fallen, diskutieren also, ob bestimmte Werte nur auf Grund von einmaligen Sondereffekten oder anderen Gewinnanomalitäten im Ranking auftauchen und ob diese deshalb besser gemieden werden sollen.

Schließlich erläutere ich Ihnen auch noch wie die aktiveren Anleger unter Ihnen die Trending Value-Strategie für ein Tradingkonzept nutzen können.

Los geht´s: Die aktuellen Top 25 aus Deutschland, die ich übrigens auch alle selber im Depot habe und mindestens drei Monate halten werde, sehen folgendermaßen aus:

1) Verbio (WKN: A0JL9W | US-Kürzel: VBK) gehörte lange zu den Top-Empfehlungen im Trend-Trader und ist der beste Performer des letzten halben Jahres unter den Trending Value-Aktien.

Gewinnbringer ist vor allem der Bereich Biodiesel, der entsprechend wichtiger ist als die zweite Sparte, Bioethanol, wo auf Grund von Größenvorteilen Konkurrent CropEnergies dominiert. Profitiert hat Verbio, die erstmals seit dem Börsengang 2006 eine Dividende ausschütten, von den anziehenden Preisen für Biodiesel und einer entsprechend sehr hohen Auslastung. Die komfortable Eigenkapitalausstattung von inzwischen über 70 Prozent bietet eine gewisse Sicherheit für Anleger.



Die Zukunftshoffnungen liegen im Bereich der Biokraftstoffe der zweiten Generation (u.a. Herstellung von Biomethan aus Stroh). Dieser Markt befindet sich allerdings noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Es ist eine stärkere staatliche Förderung vonnöten, damit dieser Markt groß genug werden und künftig nennenswert zum Gewinn von Verbio beisteuern kann.

Trotz des extremen Kursanstiegs verfügt die Aktie immer noch über relativ attraktive Bewertungskennzahlen wie beispielsweise ein niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis und hohe freie Cashflows im Verhältnis zum Unternehmenswert.

2) Dem Schienenlogistiker und Waggonvermieter VTG (VTG999 | VT9) ist die Integration der Schweizer Ahaus Alstätter Eisenbahn Holding (AAE) im ersten Halbjahr 2015 gelungen. Die Wachstumsfantasie basiert zu großen Teilen auf diesem Zusammenschluss.

Für das Gesamtjahr werden Umsätze von 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro erwartet und ein EBITDA von 325 bis 350 Mio. Euro. Bein einer aktuellen Marktkapitalisierung von 827 Mio. Euro ergibt sich eine Bewertung mit dem nur 2,45-fachen Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA). Trotz des Kursanstiegs ist die Aktie fundamental weiter günstig.

3) Mühlbauer (662720 | MUB): Der Spezialmaschinenbauer aus Roding in der Oberpfalz bietet Komplettlösungen für die Herstellung von Ausweisdokumenten mit biometrischen Daten an (Verbindungstechnik, Kartenproduktion, Personalisierung, Erfassung und Verifikation personengebundener Daten).

Im GJ 2014 wurde eine Umsatzsteigerung um 15,6 Prozent auf 231,1 Millionen Euro realisiert, der operative Gewinn vor Sondereffekten hat sich von 12,2 auf 22,5 Millionen Euro fast verdoppelt. Rückstellungen von 31,4 Millionen Euro für einen Rechtsstreit mit einem ehemaligen Geschäftspartner aus Indonesien führten unter dem Strich aber zu einem Verlust von 4,3 Millionen Euro.

Steigende Auftragseingänge im größten Geschäftsfeld Automation mit Maschinen zur Produktion elektronischer Reisepässe und Smartcards (+30% auf 144,9 Millionen Euro) sorgen für Fantasie. Hinzu kommt eine hohe Dividende von einem Euro je Aktie.

4) Edding (Vorzugsaktien; 564793 | EDD3): Hersteller von Schreibwaren und neuerdings auch Nadellacken. Die Stammaktien sind nicht börsennotiert, entsprechend kann die Marktkapitalisierung nicht exakt ermittelt werden. Die Halbjahreszahlen brachten einen Umsatzanstieg um acht Prozent auf 65,4 Mio. Euro und einem Gewinn vor Steuern von 5,2 Mio. Euro (+18%).

Die Prognose fürs Gesamtjahr geht allerdings nur von einem Ergebnis auf Höhe des Vorjahres aus. Das hängt mit Schwankungen bei den Marketingaufwendungen zusammen, die im Vorjahr um 777.000 Euro reduziert worden waren. Zudem prognostiziert man traditionell konservativ.

Für Kursfantasie sorgt ein neues Produkt: Der Nagellack L.A.Q.U.E. im Edding-Look wurde über die Filialen der Drogeriekette Müller eingeführt. Das 2016er-KGV liegt gerade mal bei zehn. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) ist etwas höher bei 2,3 und liegt über dem langjährigen Mittelwert von 1,5. Die niedrigen Handelsumsätze machen die Aktie nur für mittelfristig oder langfristig agierende Anleger interessant.



5) Steico (AOLR93 | ST5) ist ein Nischenanbieter, gleichzeitig aber auch Weltmarktführer bei der Herstellung und dem Vertrieb von Holzfasern. Hinzu kommen Hanf-Dämmstoffe, Stegträger (konstruktive Bauprodukte) und Hartfaserplatten. Steico vertreibt Furnierschichtholz als Handelsware.

Herkömmliche Wärmeverbundlösungen sind anfällig für Pilze und Schimmel bei Feuchtigkeit und müssen deshalb mit hochgiftigen Stoffen beschichtet werden. Hinzu kommt die Verwendung von Styropor, die die Systeme anfällig für Brände machen. Steico setzt dagegen auf ökologische Materialien.

Der Anstieg der Aktie begann nach dem ersten Steico-Kapitalmarkttag.

) Hannover Rück (840221 | HNR1) ist mit einem Prämienvolumen von rund 13,8 Milliarden Euro eine der führenden Rückversicherungsgruppen der Welt. Man hat die höchste Quote nach den neuen Solvency II-Richtlinien, d.h. die Aktie ist gegenüber möglichen Turbulenzen an den Finanzmärkten am besten geschützt und verdient daher einen Bewertungsaufschlag.

Zudem besteht auf Grund dieser starken Bilanzrelationen auch das Potenzial für eine Barausschüttung. Das aktuelle KGV von 13 ist sowohl im Vergleich zur Konkurrenz (Swiss Re oder Munich Re) als auch historisch (viele Jahre lag das KGV zwischen 8 und 9) hoch.

Andererseits muss man aber auch die Bewertungsniveaus am Markt insgesamt betrachten und hier sind die Bewertungsniveaus in den letzten Jahren allgemein drastisch gestiegen. Insofern haben die Versicherer noch Nachholpotenzial bzw. umgekehrt, im Falle einer Marktkorrektur, geringeres Rückschlagspotenzial.

7) Sektkellerei Schloss Wachenheim (722900 | SWA) gelang ein starker Start in das Geschäftsjahr 2015/16. Das überproportional gesteigerte Ergebnis resultierte aus gesunkenen Marketing- und Zinsaufwendungen und geringeren Minderheitsanteilen bei einer marginalen Umsatzsteigerung.

Die Eigenkapitalquote konnte auf 56 Prozent erhöht werden. Die Aktie des Schaumweinherstellers notiert immer noch unterhalb des Buchwerts von 17,54 Euro. Für die kommenden Quartale sind Preissenkungen geplant, die sich positiv auf den Umsatz auswirken sollten.

8) Mediclin (659510 | MED) ist ein Offenburger Klinikbetreiber. In den ersten neun Monaten 2015 gelang ein Umsatzanstieg von 403 auf 414 Millionen Euro und ein beeindruckender Anstieg beim operativen Gewinn von 12,2 auf 17,4 Millionen Euro und beim Nettogewinn von 8,0 auf 12,5 Millionen Euro.

Nur gut 12 Prozent der Aktien sind im freien Handel. Hauptgesellschafter sind die Asklepios Kliniken (53 Prozent) sowie die Ergo Versicherungsgruppe (35 Prozent).

Hinzu kommt: Mediclin hat eventuell in der Vergangenheit zu hohe Mieten bei den eigenen Krankenhäusern bezahlt. Hier läuft aktuell eine Untersuchung, die von Großaktionär Asklepios angestoßen worden ist. Das könnte ein Druckmittel sein, um an die Stücke von Ergo zu kommen. So könnte sich auch etwas in der Aktionärsstruktur ändern, zumindest aber sollte man profitabler werden, wenn die Mietkosten fallen.

Zusätzlich wurde am 10. Juni vom Bundeskabinett das Krankenhausstrukturgesetz verabschiedet. Bis 2018 sollen bis zu 660 Millionen Euro Fördergelder an Krankenhäuser ausgeschüttet werden, um Anreize zur Umstrukturierung derselbigen zu setzen.

Charttechnisch ist die Aktie nach mehreren guten Quartalsergebnissen, die kurstechnisch quasi verpufft waren, nun auch angesprungen.

9) FinLab (121806 | A7A) ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Fintech. Die wichtigste Beteiligung ist aber immer noch Heliad Equity Partners, die wiederum vor allem an der Fintech Group (ehemals: Flatex) beteiligt ist.

Ein Grund direkt in die FinLab-Aktie zu investieren, wären also nur die exklusiven FinLab-Beteiligungen, namentlich Nextmarkets (Tradinglernplattform), Venturate (Start-up-Finanzierungsplattform, Deposit Solutions (Full-Service-Lösung für Banken zur Sammlung von Spareinlagen in ganz Europa) und die Patriarch Multi-Manager GmbH, ein Vermögensverwalter mit Fund-of-Fund Lösungen. Letzterer hat wenig mit Fintech zu tun, sondern ist von der Struktur her eher ein herkömmlicher Vermögensverwalter.

Die Risiken sind gewaltig. Nextmarkets versucht ein erfolgreiches Geschäftsmodell aus dem Pokern (Poker Stars) auf die Börse zu übertragen. Ob das gelingt ist fraglich, zudem gibt es starke Konkurrenz, u.a. von Tradimo.

Venturate muss sich gegen das in Branchenkreisen Lemon Law genannte Phänomen wehren, das besagt, dass die allerbesten Start-ups nicht mit solchen Plattformen wie Venturate zusammenarbeiten, sondern sich direkt an Investoren wenden.

Und im Venture Capital-Bereich sind es eben nur sehr wenige, besonders gute Beteiligungen, die am Ende den Gewinn bringen. Und um diese besten Start-ups herrscht ein massiver Konkurrenzkampf, weil auch die Big Player aus dem Bankenbereich wie Commerzbank und Deutsche Bank in diesem Bereich aktiv sind. FinLab muss quasi von null anfangen.

Ob das aktuelle Management, das teilweise schon bei der Vorgängerfirma Altira aktiv war, dafür die richtige Besetzung hat, bleibt abzuwarten. Der Trumpf im Hintergrund ist sicherlich Bernd Förtsch. Der Kulmbacher hat letztlich auch bei Altira die Fäden in der Hand, ist umtriebig und gut vernetzt, aber auch alles andere als unumstritten.

Letztlich tun Investoren gut daran, eine eher konservative Net Asset Value-Berechnung vorzunehmen, nicht zuletzt auch auf Grund der verschachtelten Beteiligungsverhältnisse. GBC Research kam hier vor kurzem für den NAV auf einen Wert von 10,62 Euro je Aktie. Der aktuelle Kurs im Bereich 9,00 Euro bietet immerhin einen Abschlag von rund 15 Prozent.

Zum einen ist ein solcher Abschlag aber in "normalen" Börsenphasen durchaus üblich, zum anderen macht die Heliad Beteiligung derzeit nur gut 26 Millionen der Marktkapitalisierung von 41 Millionen Euro aus. Insofern zieht GBC durchaus ambitionierte Bewertungsansätze für die anderen Beteiligungen von insgesamt 15 Millionen Euro heran.

Unter dem Strich scheint mir die Aktie derzeit mehr als ausreichend bewertet zu sein. Wer den Fintech-Trend spielen möchte, sollte sich eher Ferratum anschauen, die am Donnerstag auf ein neues 52-Wochen-Hoch ausgebrochen sind.

10) M.A.X. Automation (658090 | MXH) ist eine Unternehmensgruppe, die in den beiden Geschäftsfeldern Industrieautomation (Robotik und Mikromontage für den Auto- und Medizintechniksektor) und Umwelttechnik (Rückführung von Rohstoffen in den Wertstoffkreislauf oder zur energetischen Nutzung) tätig ist.

Der Inhaber der 2013 übernommenen AIM-Gruppe, die Günther Holding, hat inzwischen über 30 Prozent der Anteile an der M.A.X. gekauft und war daher gezwungen ein Pflichtangebot von 5,30 Euro je Aktie abzugeben.

Damit ist die Aktie gut nach unten abgesichert. Günther könnte sukzessive am Markt zukaufen, weil das Pflichtangebot nur wenige Aktionäre annehmen dürften. Die Analysten von Oddo Seydler sehen einen fairen Kurs von 7,00 Euro für die M.A.X. Holding.

11) Bauer (516810 | B5A) aus dem bayerischen Schrobenhausen ist auf Tiefbau spezialisiert und entwickelt für diesen Bereich auch eigene Geräte und technologische Verfahren. Die Aktie notiert unterhalb ihres Buchwerts und bei weniger als einem Drittel der Jahresumsätze.

12) Simona (723940 | SIM) ist ein Hersteller von Halbzeug-, Rohr- und Formteilen. Die zur Jahresmitte angehobenen Ziele seien nach den Zahlen des dritten Quartals wegen einer niedrigeren Investitionstätigkeit der Industriekunden und dem Einbruch der Konjunktur in China "deutlich ambitionierter" geworden. Die Aktie ist ein schwankungsarmes, konservatives Papier, das nahe des Buchwerts notiert und über attraktive Bewertungsrelationen verfügt.

13) Die Allianz (840400 | ALV) ist einer der weltweit führenden Versicherungs- und Finanzdienstleister. Versicherungsaktien sind prädestiniert für die Trending Value-Strategie, weil sie traditionell über attraktive fundamentale Bewertungskennzahlen verfügen. Versicherer leiden seit Jahren unter dem Niedrigzinsumfeld, weil sie mit den re-investierten Prämien der Kunden wenig Rendite erwirtschaften können.

Noch strengere Eigenkapitalvorschriften auf Basis der Basel 2-Richtlinien zwingen die Unternehmen dazu, ganz überwiegend in sichere, festverzinsliche, aber gering rentierende Anlagen zu investieren.

Trotzdem ging es für die Aktie der Münchener nach starken Quartalszahlen zuletzt deutlich bergauf. Unter anderem konnten die Nettoabflüsse von Kundengeldern bei der US-Fondstochter Pimco gestoppt werden.

14) MBB SE (A0ETBQ | MBB)-Boss Christof Nesemeier scheint endlich fündig geworden zu sein: Mit der Mehrheitsübernahme an Aumann, einem führenden Anlagenbauer für Spulenwickeltechnik und E-Mobilität, wird das MBB-Portfolio um eine neue Beteiligung mit Wachstumsfantasie bereichert. Auf eine derartige Transaktion hatte der Markt angesichts des üppigen Cashbestandes bei den Berlinern lange gewartet. Die zuletzt stagnierenden Umsätze und Gewinne sollen bereits in 2016 wieder deutlich anziehen.

15) Lang & Schwarz (645932 | LUS) profitiert vom großen Erfolg der Social Trading-Plattform Wikifolio, für die man sämtliche Transaktionen abwickelt. Besonders lukrativ ist der Bereich Derivate (also z.B. Optionsscheine und Knock-Out-Zertifikate). Die letzten beiden Quartalsergebnisse lagen allerdings jeweils nur im Rahmen der Erwartungen bzw. knapp darunter. In der Folge stagniert die Aktie seit dem Frühjahr. Zudem besteht trotz Wikifolio eine hohe Abhängigkeit vom Gesamtmarkt.

Ein tendenziell bei relativ geringer Volatilität fallender Aktienmarkt oder eine längere Baisse wäre schlecht für die Gewinnentwicklung von Lang & Schwarz. Die Schwankungsbreite beim Gewinn je Aktie ist je Börsenverfassung enorm.

16) Wüstenrot & Württembergische (805100 | WUW): Der Traditionsversicherer leidet unter dem oben beschriebenen schwierigen Umfeld für Assekuranzen und ist besonders vom rückläufigen Geschäft mit Lebensversicherungen betroffen. Umgekehrt zählt die Aktie aber auf Basis der Bewertungskennziffern die günstigste Aktie überhaupt im Ranking.

Zuletzt gab es gute News in Serie: Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde angehoben, ein neues Aktienrückkaufprogramm gestartet und durch den Segmentwechsel in den stärker regulierten Prime Standard wird nun sogar die Aufnahme in den SDAX möglich.

17) Scherzer (694280 | PZS) ist eine Beteiligungsgesellschaft, die auf Basis der Valuestrategie investiert und Sondersituationen, wie beispielsweise Abfindungsspekulationen, im Blickfeld hat. Der NAV, also der innere Wert der Beteiligungen betrug zum 30.11. 1,96 Euro.

Somit erhalten Anleger beim Erwerb zum aktuellen Kurs von 1,65 Euro einen stattlichen Discount von 16 Prozent. Auch hier gilt aber: Ein solcher Abschlag ist durchaus üblich. Und auch hier gilt: Herkömmliche Bewertungskennzahlen greifen bei einer Beteiligungsgesellschaft nicht.

18) Aurubis (676650 | NDAF) ist der führende integrierte Kupferkonzern und gleichzeitig Kupferrecycler weltweit. Das Unternehmen kann relativ unabhängig vom Kupferpreis agieren. Höhere Schmelzlöhne und Kathodenprämien sowie ein freundliches Marktumfeld für Schwefelsäure und ein günstiger Rohstoffmix trieben zuletzt das Ergebnis. Auch Aurubis ist ein klassische Value-Aktie mit niedrigem KGV, KUV und Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV).

19) PNE Wind (A0JBPG | PNE3) war in der Vergangenheit von Skandalen und Streitereien im Management und Aufsichtsrat gebeutelt und konnte daher nicht mit der guten Entwicklung anderer Windprojektierer wie Energiekontor oder Capital Stage (vor allem Solar) mithalten. Die verweigerte Genehmigung für das UK-Projekt Sallachy bedeutete einen Rückschlag, aber prinzipiell ist mit der Neubesetzung des Aufsichtsrats der Boden für einen Neuanfang bereitet.

20) Talanx (TLX100 | TLX) ist der vierte Versicherer im Ranking. Positiv ist hier das ertragsstarke Rückversicherungsgeschäft, eine solide Entwicklung in der Industrieversicherung und im internationalen Privatkunden-Geschäft sowie die weit unterdurchschnittliche Bewertung der Aktie. Das Unternehmen will aus dem klassischen Lebensversicherungsgeschäft mit Garantiezins aussteigen. Zuletzt hat man das Italiengeschäft via Zukäufe ausgebaut.

21) AT&S Austria (922230 | AUS) aus Leoben produziert dünne, hochkomplexe Leiterplatten und ist dabei ein Schlüssellieferant für die gesamte mobile Telekommunikation, beispielsweise für Smartphone-Hersteller. Fast jedes vierte Handy in Europa enthält eine Leiterplatte von AT&S. Leiterplatten sind passive Bauelemente, die zur Verbindung von aktiven Elementen wie z.B. Transistoren, integrierten Schaltungen und Mikroprozessoren dienen.

Die Aktie befindet sich im Ranking, weil sie knapp unterhalb ihres Buchwerts notiert, ein sehr niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis von nur 0,8 aufweist, sowie ein extrem niedriges KGV von sieben.



Letzteres relativiert sich allerdings dadurch, dass die Analystenschätzungen für den Gewinn je Aktie für das laufende Geschäftsjahr (01.04.2015-31.03.2016) deutlich niedriger liegen als der im Geschäftsjahr 2014/2015 erzielte Nettoertrag je Aktie von 1,78 Euro.

Erst am vorgestrigen Donnerstag hat die österreichische Raiffeisen Centrobank ihre Schätzungen für Umsatz und operativen Gewinn nach unten korrigiert und geht nun für 2015/2016 nur noch von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,07 Euro aus, der auch für 2016/2017 in dieser Größenordnung liegen soll. Das Kursziel haben sie in der Folge von 16 auf 14 Euro gesenkt und die Einstufung der Aktie von "Halten" auf "Reduzieren".

Beim aktuellen Kurs von 14,48 Euro steigt das KGV für 2015/2016 auf Basis dieser Schätzung auf 13,5.

In diesem sehr guten Interview mit Börse Express erklärt AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer die Hintergründe für den zu erwartenden rückläufigen Gewinn je Aktie in den kommenden Jahren. Vor allem hängt dies mit dem Hochfahren der Produktion in den neuen Werken im chinesischen Chongqing zusammen.

Weil die Auslastung dort erst langsam steigen, der Betrieb der Maschinen aber sofort Kosten verursachen wird, entstehen zunächst - einkalkulierte - Verluste. Zudem entstehen reguläre - wie üblich auf zehn Jahre verteilte - Abschreibungen für die Fabriken, die ebenfalls gewinnmindernd wirken.

Hinzu kommt, dass AT&S Teil der Halbleiterbranche ist, die naturgemäß extrem zyklisch ist. Laut Gerstenmayer beträgt die Visibilität üblicherweise gerade einmal zwei bis drei Monate. Dabei befinden sich die Steiermärker derzeit in einem zyklischen Hoch, das nun schon mehrere Jahre währt.

In den vergangenen fünf Quartalen konnten die Erwartungen der Analysten jeweils deutlich geschlagen werden. Der CEO sieht deshalb die Gefahr, dass die Erwartungen des Marktes zu sehr steigen könnten und der aktuelle "außerordentliche Idealzustand" werde eben nicht ewig halten.

Andererseits kann man aber hinsichtlich des Aktienkurses bei einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp unter eins definitiv nicht von überzogenen Erwartungen sprechen, eher von einer gesunden Skepsis.

Unter dem Strich ist AT&S damit ein typischer Trending Value-Wert. Typisch bedeutet in dem Fall, dass beträchtliche Risiken bestehen, dass die in der Vergangenheit gute Gewinnentwicklung sich abschwächt, sich die Fundamentaldaten mithin also verschlechtern. Das ist aber in gewissem Maße bereits in die Marktkapitalisierung eingepreist.

Die Börsenhistorie zeigt nun, dass Anleger langfristig mit solchen Aktien im Durchschnitt eine bessere Rendite erzielen können als mit fundamental teuren Wachstumsaktien, bei denen häufig eine quasi perfekte Zukunftsentwicklung eingepreist ist und bereits die kleinste negative Abweichung zu deutlichen Kursverlusten führen kann.

Die Tatsache, dass dies in den letzten Jahren anders war (also in allererster Linie diese Wachstumsaktien in der Gunst des Marktes ganz oben standen), bedeutet meiner Ansicht nach nicht, dass deshalb die ultralangfristige Börsenhistorie bedeutungslos geworden wäre. Im Gegenteil: Der "Backlash", also die Rückkehr der Valueaktien in die Gunst der Anleger, könnte umso heftiger ausfallen. So jedenfalls war es in der Vergangenheit immer im Anschluss an solche Konstellationen wie die derzeitige.

22) ecotel communication ag (585434 | E4C) bietet individuelle, netzunabhängige Telekommunikationslösungen speziell für mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus gewährt man anderen (auch branchenfremden) Vermarktern über so genannte Enabling- und Vermittlungsplattformen Zugriff auf das gesamte Produktportfolio. Mit der Marke Easybell (51 Prozent-Beteiligung) richtet man sich mit Internetflatrate-Angeboten auch an Privatanleger und erzielt in Vergleichesportalen wie Check24 Spitzenwerte in Punkto Preisvergleich und Service.

Die im Frühjahr bekanntgegebene Umsatz- und Gewinnprognose für 2015 wurde mehrmals bestätigt, zuletzt am 13. November (Umsatz 90 bis 100 Millionen Euro; EBITDA 7,5 bis 8,5 Millionen Euro). 2016 will man sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn noch etwas mehr schaffen.

Mit Bezug zur Trending Value-Strategie fällt bei ecotel vor allem das niedrige Verhältnis zwischen Unternehmenswert (Marktkapitalisierung + Schulden abzgl. Cashbestand, der nicht für das operative Geschäft benötigt wird) und EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen) von derzeit 5,4 auf. ecotel fällt am ehesten in die Kategorie Handelsunternehmen, das mit geringem Kapitaleinsatz betrieben werden kann (man hat z.B. kein eigenes Netz) umgekehrt aber relativ geringe Gewinnmargen aufweist.

Das führt bewertungstechnisch entsprechend zu einem niedrigen Kurs-Umsatz-Verhältnis, einer ordentlichen Eigenkapitalrendite und ordentlichen Cashflows, die allerdings durch relativ niedrige Markteintrittsbarrieren bedroht werden könnten.

23) Splendid Medien (727950 | SPM) ist in Value-Rankings ebenfalls ein alter Bekannter. Der mittelständische Kinofilm- und Serienhändler kauft meist die Rechte in den USA ein und vermarktet sie dann in Deutschland, produziert aber auch selbst Filme. Auch Servicedienstleistungen wie Digitalisierung und Synchronisation haben die Kölner im Angebot. Landet man den einen oder anderen Volltreffer bei neuen Filmen kann das Geschäft sehr rentabel sein, das Gegenteil gilt in schwachen Jahren.

Bei Splendid schwanken daher traditionell Umsätze und Gewinne stark, unter dem Strich ist aber ein Wachstumstrend erkennbar. 2014 beispielsweise schockte man die Anleger Ende September mit einer heftigen Gewinnwarnung (statt 5 bis 6 Mio. Euro Gewinn nur 1 bis 2 Mio. Euro, geworden sind es dann letztlich sogar nur 900.000 Euro). 2015 könnten es nun aber wieder 2,8 Millionen Euro werden.

Der Markt für Filmrechte ist durch den Aufstieg von Streaminganbietern wie Sky, Maxdome oder Netflix stark in Bewegung gekommen. Inwieweit Splendid sich hier mit seinem eigenen Video-on-Demand-Portal Videociety langfristig behaupten wird können, scheint fraglich.

Auch hier gilt also: Die Zukunftsaussichten sind nicht gerade blendend und so etwas wie ein Burggraben, also Schutz vor Konkurrenten, existiert auch nicht. Dafür ist die Aktie aber eben sehr günstig bewertet (unter Buchwert, auf Basis der Prognosen für 2015 einstelliges KGV, niedriges KUV etc.).

24) IFA Hotel & Touristik (613120 | IFA) ist ein ganz besonderer Fall. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Bewirtschaftung und Vermarktung von Ferienhotels und Ferienclubs und arbeitet hierbei auch mit großen Reiseveranstaltern zusammen. Operativ läuft es sehr gut. In den ersten neun Monaten 2015 konnte ein Gewinn je Aktie von 0,59 Euro erzielt werden und das bei einem Aktienkurs von nur 4,98 Euro.

Problematisch ist das Management bzw. der Großaktionär Lopesan, dem wohl zurecht vorgeworfen wird, die freien Aktionäre zu übervorteilen. Speziell gilt dies durch eine eher überdimensionierte Kapitalerhöhung, die zu sehr niedrigen Kursen durchgeführt worden ist und letztlich zu einer Verwässerung der freien Aktionäre führt.

IFA fällt damit aus Trending Value-Gesichtspunkten in die Kategorie potenzielle Value-Falle mit sehr günstiger Bewertung, die aber unter Umständen eben dauerhaft so niedrig bleiben könnte. Auch im Chart ist kein echter Aufwärtstrend zu erkennen. Dennoch gehörte die Aktie zwischenzeitlich zu den relativ am besten performenden Value-Aktien, nämlich während des Zeitraums, in dem der Gesamtmarkt (DAX) extrem schlecht performt hat und IFA sich relativ stabil gehalten hat.

Unter dem Strich ist die Aktie wohl ein Kandidat über den sich trefflich streiten lässt. Trending Value-Puristen werden wegen der günstigen Kennzahlen stur an dem Wert festhalten, solange er im Ranking ist, während eher qualitativ ausgerichtete Investoren, die die Trending Value-Liste nur als erste Vorschläge für eigene Investments sehen, die sie dann manuell auswählen, dankend ablehnen werden.

Schließlich weiß man ja in Zeiten von kalten Delistings und immer schwächer werdendem Aktionärsschutz von politischer und rechtlicher Seite nicht, was Unternehmen vom Schlage IFA noch so alles einfällt, um die eigenen Aktionäre auszunutzen.

25) A.S. Creation (A1TNNN | ACWN) ist ein Hersteller von Tapeten und Stoffen. Die Gummersbacher haben ein schwieriges Jahr hinter sich, weil die Umsätze in Russland, dem weltweit größten Markt für Tapeten, durch die dortige Krise und den schwachen Rubel in den ersten neun Monaten 2015 um erschreckende 44 Prozent eingebrochen sind. Dann man operativ trotzdem 5,6 Millionen Euro verdient hat und damit nur 500.000 Euro weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, zeigt dass die Einsparungsmaßnahmen und Umstrukturierungen greifen.

Es zeugt auch von der Fähigkeit des Managements und der Qualität des Unternehmens, wenn man in schwiegen Zeiten trotzdem Geld verdient. Allerdings muss man einschränkend sagen, dass das Jahr 2014 bei A.S. Creation dafür tiefrot war, u.a. wegen Währungsverlusten und einer 5 Millionen Euro-Strafe durch die französische Kartellbehörde.

Auf Kennzahlenbasis überzeugt das Unternehmen durch ein niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von eins. Zuletzt konnte die Aktie deutlich zulegen. A.S. Creation ist damit auch eine Spekulation auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Russland.

MEIN FAZIT:

Vor dem Hintergrund der in der letzten GR-Ausgabe beschriebenen Situation am Gesamtmarkt mit einer jahrelangen Underperformance von Value-Aktien und insgesamt sehr hohen Bewertungsniveaus halte ich es für aussichtsreich die Trending Value-Strategie am deutschen Markt umzusetzen.

Mit den genannten Aktien werden Sie zwar auf Partys nicht gerade angeben können, aber dafür mittel- und langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit eine überdurchschnittliche Rendite erzielen können. Wichtig ist die mindestens jährliche Aktualisierung des Screenings und in der Folge der Austausch der Werte.


Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht
Armin Brack
Chef-Redakteur Geldanlage-Report
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Hinweispflicht nach §34b WpHG:
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Henkel – den DAX langfristig geschlagen
LYNX Broker - Indizes - 03.04.2018
Fundamentalbetrachtung der Henkel AG Die Die Henkel AG & Co. KGaA verfügt den eigenen Angaben zufolge weltweit über ein diversifiziertes Portfolio mit starken Marken, Innovationen und Technologien in seinen drei Unternehmensbereichen. Im stärksten Konzernsegment Adhesive Technologies – dem Klebstoffbereich – mit einem Umsatzanteil von 47 Prozent gilt Henkel als globaler Marktführer. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 158.57-160.07
Helaba Floor Research - Bonds - 03.04.2018
An den internationalen Finanzmärkten kehrte vorösterliche Ruhe ein. Nach einem von großer Verunsicherung und Nervosität geprägten Handelsverlauf standen im Handelsstreit der USA mit China die Zeichen auf Entspannung. Während der Ausverkauf an den Aktienbörsen zum Stillstand kam, legten auch festverzinsliche Papiere eine Verschnaufpause ein. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Stimmungsindikatoren im Fokus
Helaba Floor Research - Forex - 03.04.2018
statistDie verkürzte Handelswoche startet mit den Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone. Vorabschätzungen in Deutschland und Frankreich lassen auf nachlassende Stimmungsumfragen schließen. Auch der schwelende Handelskonflikt mit den USA könnte negativen Einfluss auf die Stimmung der Einkaufsmanager ausüben. ... mehr

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