Grundlagenwissen

So handeln Sie erfolgreich am Devisenmarkt
Grundlagen Forex

[devisen-trader.de] - Der Devisenmarkt ist in den letzten Jahren immer stärker in den Blickpunkt der Privatanleger getreten. Allenthalben ist steigendes Interesse an diesem spannenden Markt festzustellen. Das ist zum einen sicherlich darauf zurückzuführen, dass sich für den Privatanleger inzwischen mehr, einfachere und günstigere Möglichkeiten eröffnen, am Devisenmarkt zu investieren oder zu spekulieren. Zum anderen liegt das steigende Interesse aber auch am Devisenmarkt selbst, da er durch seine Schnelligkeit und durch die Vielzahl an Einflussgrößen eine große Faszination ausübt.So ist es eben interessant zu beobachten, wie sich zum Beispiel Zinsänderungen der Notenbanken, politische Veränderungen und konjunkturelle Entwicklungen auf die Wechselkurse auswirken.

Wie spekuliert man am Devisenmarkt?
Im Prinzip gibt es abgesehen vom Futures-Handel zwei Möglichkeiten, auf Wechselkurse zu spekulieren: Entweder Sie kaufen über Ihre Bank, Ihren Online-Broker oder direkt beim Emittenten Optionsscheine oder Turbozertifikate auf den jeweiligen Wechselkurs. Oder: Sie handeln über einen spezialisierten Devisen-Broker direkt an der Forex, also am internationalen Devisenmarkt. In diesem Fall stehen Ihnen verschiedene Arten von Devisengeschäften zur Verfügung. Alles was Sie machen müssen, ist ein Konto beim jeweiligen Devisen-Broker zu eröffnen, wobei Termingeschäftsfähigkeit vorausgesetzt wird. Ausländische Anbieter müssen ihre Kunden je nach den für sie geltenden Regularien über die Risiken bei spekulativen Geldanlagen aufklären.

Was macht der Devisen-Broker?
Der Devisen-Broker, beziehungsweise FX-Broker ermöglicht dem Privatanleger den Zugang zum Devisenmarkt. Durch ein elektronisches Broking-System wird die sofortige und in der Regel problemlose Ausführung der Kundenaufträge ermöglicht. Das Besondere dabei: Der Devisen-Broker tritt seinen Kunden, den Privatanlegern, direkt als Kontrahent gegenüber. Er leitet die Transaktion also nicht einfach weiter, sondern ist selbst Käufer und Verkäufer von Devisen und nimmt gegenüber den Aufträgen seiner Kunden die Gegenposition ein. Das garantiert eine schnelle Ausführung der Kundenorders und ermöglicht zum Beispiel auch Preisgarantien bei Stopp-Aufträgen, wie sie manche Devisen-Broker anbieten. Zudem sind variable Positionsgrößen möglich, da die Ausführung des Auftrags ja nicht davon abhängt, einen passenden Kontrahenten zu finden.

Was kostet der Devisenhandel?
Das hat allerdings seinen Preis: Der Devisen-Broker schlägt bei den von ihm gestellten Kursen einen bestimmten Betrag auf den so genannten Interbanken-Spread auf. Der Interbanken-Spread ist der Spread, den sich Banken beim Handel untereinander gegenseitig gewähren. Der Privatanleger ist also etwas schlechter gestellt als der institutionelle Trader – schließlich will der Devisen-Broker als „Zwischenhändler“ auch etwas verdienen. Weitere Gebühren neben dem Spread fallen aber in der Regel nicht an. Der direkte Devisenhandel an der Forex mit einem Devisenbroker als Vermittler ist daher in der Regel die günstigste Möglichkeit die Chancen am Devisenmarkt zu nutzen.

Viel Erfolg wünscht,
Ihre
Devisen-Trader Redaktion
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